Aktuelles Recklinghausen

Antworten auf diese Fragen gibt der „Letzte-Hilfe-Kurs“, der am Samstag, 28. November, von 14 bis 18 Uhr erstmals in Kooperation der Friedhofsverwaltung der Stadt mit dem Hospiz zum heiligen Franziskus in der Trauerhalle des Nordfriedhofs, Franz-Bracht-Straße 159, stattfindet.
Der Sterbeprozess geliebter Menschen kann bei Angehörigen und Freund*innen Gefühle der Hilflosigkeit auslösen. Dabei ist die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen keine Aufgabe, die ausschließlich Fachkräften vorbehalten ist. Vielmehr kann sie auch im familiären Umfeld und in der Nachbarschaft stattfinden.
Hier setzt der Letzte-Hilfe-Kurs an: Er vermittelt Bürger*innen Basiswissen, Orientierung und einfache Handgriffe, um schwerkranke und sterbende Menschen zu unterstützen. Ziel des Kurses ist es, Berührungsängste abzubauen und Menschen zu ermutigen, Sterbenden mit Offenheit und Mitgefühl zu begegnen. Denn neben praktischer Unterstützung ist es vor allem die menschliche Zuwendung, die am Lebensende zählt. Das Wissen um Letzte Hilfe und die Umsorgung schwerkranker Menschen soll wieder stärker als selbstverständlicher Bestandteil des Allgemeinwissens verankert werden.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Hospiz zum heiligen Franziskus und der städtischen Friedhofsverwaltung hat Tradition. Regelmäßig finden Friedhofsführungen im Rahmen der Ausbildung ehrenamtlicher Hospizhelfer*innen statt. Umso mehr freut sich die Friedhofsverwaltung, dass das Hospiz nun auch den Letzte-Hilfe-Kurs in einer städtischen Trauerhalle anbietet. Die Kooperation schafft damit einen weiteren Raum, um sich mit den Themen Sterben, Abschied und Begleitung auseinanderzusetzen.
Anmeldung und weitere Informationen im Hospiz zum heiligen Franziskus bei Sabrina Bergeest (Tel. 02361/609316) und Birgit Thyret (Tel. 0160/7092929).



















