Kultur Kommt

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Das Theater- und Konzertprogramm "Kultur kommt" für die Saison 2016/2017 finden Sie hier.

 

Bühnenklassiker, aktuelle Schauspiele und prominent besetzte Boulevardkomödien finden sich genauso wieder wie unterhaltsame Kabarett- und Kleinkunstveranstaltungen. Auch internationale Musiktheaterproduktionen stehen regelmäßig auf dem Spielplan.

 
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Carmen Schlesische Staatsoper Bytom - Oper von Georges Bizet
Karten für Theater- und Konzertveranstaltungen
erhalten Sie zum Beispiel in den Geschäftsstellen des Medienhauses Bauer. Ein Kartenkauf per Internet mit Saalplanbuchung ist möglich unter www.imVorverkauf.de. Unter der Telefonnummer 0209/14 77 999 können Sie Ihre Eintrittskarten direkt telefonisch bestellen. Sie werden Ihnen dann zugesandt.  

 

 

Aktuelle Termine und Hinweise

zum laufenden Programm finden Sie auf dieser Seite:      

 

 

DEZEMBER 2016

Donnerstag, 01.12.2016, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Don Quijote
Ballett nach Musik von Ludwig Minkus
Ballett der Tatarischen Staatsoper Kasan

Don Quijote„Don Quijote“ in der Choreographie von Marius Petipa zählt zu den beliebtesten Balletten des klassischen Repertoires.
Der idealistische und exzentrische Ritter Don Quijote verhilft einem Liebespaar, nach den bekannten phantastischen Abenteuern mit Windmühlen und imaginären Gegnern, zu seinem Glück, indem er selbst auf seine erträumte Dulcinea verzichtet.
Das Kaleidoskop der abwechslungsreichen Szenen und die temperamentvollen spanischen Volkstänze geben den rund 65 Tänzern des mit vielen Preisen ausgezeichneten Balletts Kasan die Gelegenheit, in all ihren Fähigkeiten zu brillieren. Die theatralisch wirksame Musik von Ludwig Minkus charakterisiert jede Person durch ein eigenes Motiv und ist eine gelungene Mischung aus spanischen Volkstänzen mit feurigen Rhythmen und romantischen Melodien.

 

Sonntag, 04.12.2016, 17.00 Uhr
Gustav-Adolf-Kirche
Advents- und Weihnachtskonzert
Singkreis Chor der Freude
Saxophonquartett Quarttetattoos
Leitung: Peter Bötticher

 

Sonntag, 04.12.2016, 18.00 Uhr
Christuskirche
Georg Friedrich Händel: "The Messiah" (Der Messias)
Kammerchor Recklinghausen und Solisten
Barockorchester Durante (Konzertmeisterin: Ulla Bundies)
Leitung: Lucius Rühl

 

Montag, 05.12.2016, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Kassiopeia
Duo Feu
Violine: Soila Häkkinen
Cello: Jarkko Launonen
Der Name des Duos ist Programm, denn seine Musik besticht nicht nur durch hohe Qualität und brillante Technik. Vor allem wissen die beiden Musiker durch ihre Wärme und eben durch das Feuer zu überzeugen, mit dem sie die Zuhörer fesseln und das ihre eigene Liebe zur Musik spüren lässt.
Die beiden Freunde, die neben ihren zahlreichen Engagements in Orchestern und Kammerensembles seit Jahren immer wieder gemeinsam musizieren, fühlen sich in der klassischen Musik zu Hause, bezeichnen ihren Stil allerdings als eine „Art musikalisches Esperanto“: Klassik verbunden mit Einflüssen verschiedener Stilrichtungen, die auch Menschen einen Zugang zu ihrer Musik bieten, die bisher vielleicht noch nicht die größten Klassikfreunde waren.
Soila Häkkinen hat schon in den großen Sinfonieorchestern Finnlands gespielt und ist derzeit erste Konzertmeisterin des Stadtorchesters Vaasa; Jarkko Launonen ist Solocellist im Sinfonieorchester Helsinki.
In Kooperation mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft NRW e.V.

 

Dienstag, 06.12.2016, 20.00 Uhr     
Ruhrfestspielhaus
Bela B.
In: Sartana - noch warm und schon Sand drauf
Ein Live-Hörspiel in Concert nach dem Buch von Rainer Brandt
feat. Peta Devlin, Stefan Kaminski, Smokestack Lightnin´

Bela B Warum ruinieren Frauen jeden Western? Was passiert, wenn dein Friseur auch dein Zahnarzt ist? Warum sind die schlechtesten Sprüche im Italo-Western einfach immer die besten? Das Live-Hörspiel gibt die passenden Antworten.
Bela B Felsenheimer aka Bela B von den unverwüstlich-phantastischen „Die Ärzte“ hat aus seinen drei Leidenschaften Spaghetti Western, Musik und Comics eine einzige gemacht und damit ein mitreißendes Spektakel kreiert: einen Live-Hörcomic in Concert. Zusammen mit Sängerin und Musikproduzentin Peta Devlin und dem unvergleichlichen Stimmen-Morpher und Geräuschakrobaten Stefan Kaminski bringt Bela B den 1970 entstanden Kult-Film „Sartana - noch warm und schon Sand“ drauf nach dem Buch von Synchronlegende Rainer Brandt live und in Farbe auf die Bühne. Alle Geräusche sind handgemacht, opulente Illustrationen liefert Hellboy-Comiczeichner Robert Schlunze. Unterstützt werden sie dabei von der Band Smokestack Lightnin’, die sich mit ihrer genialen Mischung aus Rockabilly, Country, Soul, Folk und twangigen Gitarren dem Western-Genre nähern, indem sie dem berühmten E-Gitarren-Klang aus unzähligen Ennio Morricone-Soundtracks huldigen und liebevoll neu interpretieren. Ein neues, liebenswertes Western-Juwel mit hinreißender Musik und Spaß-Garantie!
Hörspiel-Produktion: WDR 3
In Kooperation mit Emschertainment
Die Veranstaltung ist aus produktionstechnischen Gründen abgesagt

 

Mittwoch, 07.12.2016, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Rosa Wolken
Komödie von Folke Braband
Theatergastspiele Fürth

Rosa Wolken Leo und Alex sind schwul - und das ist auch gut so. Weniger gut ist, dass Heiligabend und damit auch Leos liebe Verwandtschaft vor Tür steht. Der Weihnachtsbaum muss geschmückt, das Essen vorbereitet werden, und ihre Beziehung, die gerade in einer schwierigen Phase ist, verlangt nach wichtigen Entscheidungen. Als hätten Leo und Alex nicht schon genug Probleme, packen die restlichen Familienmitglieder gleich noch ordentlich was drauf: Leos Schwester Nicola, die sogar über schnurlose Telefone stolpern würde, präsentiert ihre Sorgen ebenso hemmungslos auf dem Gabentisch wie seine äußerst dominante Mutter Edda, die keinen Hehl daraus macht, dass sie für ihren geliebten Sohn lieber eine Schwiegertochter als einen Schwiegersohn hätte. Und auch Vater Günther, eigentlich ein ruhiger und pflegeleichter Zeitgenosse, hat zum Fest der Liebe nichts Besseres zu tun als gerade jetzt eine gewaltige Bombe platzen zu lassen.
Eine sportliche, spritzige und raffinierte Boulevardkomödie.
Mit Johanna Liebeneiner, Markus Knüfken, Nick Wilder, Caroline Beil, Christian David Gebert und Jakob Renger

 

Samstag, 10.12.2016, 16.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Kassiopeia
Kaffee- und Kuchenkonzert
Jugendsinfonieorchester Recklinghausen
Leitung: Manfred Hof

 

Sonntag, 11.12.2016, 11.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Kassiopeia
Rathauskonzerte zu Gast …
Crown Jewels

Isserlis Quartett

 

 

SchneewittchenSonntag, 11.12.2016, 15.00 Uhr                 Ausverkauft!
Ruhrfestspielhaus, Hinterbühne
Schneewittchen
Figurentheater nach dem Märchen der Brüder Grimm für Kinder ab 5 Jahren
Theater 3 hasen oben, Immichenhain

 

 

 

 

Dienstag, 13.12.2016, 19.30 Uhr
Ruhrfestspielhaus
4. Sinfoniekonzert
Wunschkonzert
Klavier: Matthias Kirschnereit
Leitung: Johannes Wildner

4. SikoBeethoven oder Brahms? Schumann oder Schubert? Mozart oder Mendelssohn? Sie haben die Wahl: Wir haben Geburtstag, aber Sie können sich etwas wünschen.
Wie und was Sie wählen können, erfahren Sie ab sofort direkt bei der Neuen Philharmonie Westfalen online unter www.neue-philharmonie-westfalen.de, in vielen Konzerten oder auch in Kürze in der Recklinghäuser Zeitung. Machen Sie mit!
Noch ein Geburtstagskonzert der NPW! Aus Ihren Highlights stellen wir ein unterhaltsames Wunschkonzert zusammen. Ein Wiedersehen gibt es dabei mit dem Ehrendirigenten und Gründungs-GMD unseres Orchesters: Johannes Wildner, der seit kurzem eine Dirigierprofessur in Wien innehat. Nur so viel steht schon fest: Das Wunschkonzert wird auf jeden Fall ein Klavierkonzert enthalten. Solist Matthias Kirschnereit ist zwischen Mozart und Mendelssohn bestens zu Hause, zeigt aber auf seinen mittlerweile 25 CDs auch andere Facetten seiner pianistischen Kunst.

 

Samstag, 17.12.2016, 16.00 Uhr
Propsteikirche St. Peter
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium, Teile 1-3
Leitung: Thorsten Maus

 

Sonntag, 18.12.2016, 16.00 Uhr
Propsteikirche St. Peter
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium, Teile 4-6
Leitung: Thorsten Maus

 

Sonntag, 18.12.2016, 17.00 Uhr
St. Michael
Weihnachtskonzert
MGV Liederkranz
Leitung: Peter Specka

 

Donnerstag, 22.12.2016, 18.00 Uhr
Freitag, 23.12.2016, 14.00 und 18.00 Uhr

Ruhrfestspielhaus
Das Große Weihnachtskonzert
Neue Philharmonie Westfalen
Leitung: GMD Rasmus Baumann

 

 

JANUAR 2017

 

Donnerstag, 05.01.2017, 19.30 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Neujahrskonzert: Walzer, Polka und Ballett
Neue Philharmonie Westfalen
Leitung: Valtteri Rauhalammi
Beschwingt geht es ins Neue Jahr, wenn die Neue Philharmonie Westfalen unter dem Motto „Walzer, Polka und Ballett“ zum Tanz aufspielt. Natürlich darf das Publikum bequem in den Sitzen verharren, wenn beliebte Ballett-Melodien aus Tschaikowskys „Schwanensee“ und „Nussknacker“ auf lebhafte Polka-Weisen im Zweivierteltakt treffen. Und eine Prise Wiener Schmäh darf auch nicht fehlen, denn auch Walzer der Strauß-Familie stehen auf dem Programm und läuten das neue Jahr gebührend ein.

 

Sonntag, 08.01.2017, 11.00 Uhr
Bürgerhaus Süd
Neujahrskonzert: Walzer, Polka und Ballett
Neue Philharmonie Westfalen
Leitung: Valtteri Rauhalammi
Beschwingt geht es ins Neue Jahr, wenn die Neue Philharmonie Westfalen unter dem Motto „Walzer, Polka und Ballett“ zum Tanz aufspielt. Natürlich darf das Publikum bequem in den Sitzen verharren, wenn beliebte Ballett-Melodien aus Tschaikowskys „Schwanensee“ und „Nussknacker“ auf lebhafte Polka-Weisen im Zweivierteltakt treffen. Und eine Prise Wiener Schmäh darf auch nicht fehlen, denn auch Walzer der Strauß-Familie stehen auf dem Programm und läuten das neue Jahr gebührend ein.

 

Dienstag, 10.01.2017, 19.30 Uhr
Ruhrfestspielhaus
5. Sinfoniekonzert
Südstaaten

Werke von George Gershwin, Bernd Alois Zimmermann und Ferde Grofé
Trompete: Reinhold Friedrich
Neue Philharmonie Westfalen
Leitung: GMD Rasmus Baumann

5. Siko „Summertime“ und viele andere Songs - „Porgy and Bess“ hat in unzähligen Cover-Versionen auch die Jazzer inspiriert. Doch George Gershwin verstand sein Bühnenwerk eigentlich als Oper. Der Sohn russisch-jüdischer Einwanderer nahm als einer der ersten Komponisten die Musik der Afroamerikaner ernst. Mit Anklängen an Spiritual und Blues verlieh er der schwarzen US-Bevölkerung eine selbstbewusste musikalische Stimme.
In seinem Schaffen solidarisierte sich Bernd Alois Zimmermann immer wieder mit den Opfern von Willkür und Gewaltherrschaft. Sein Trompetenkonzert von 1953 trägt dieses humane Anliegen schon im Titel: der Spiritual „Nobody knows de trouble I see“ steht für die gedankliche Verbindung mit der Bürgerrechtsbewegung während der Rassenunruhen. Im Jazz sah Zimmermann die Utopie einer „befreiten“ Musik jenseits aller Avantgarde-Dogmen. Der vielseitige Trompeter Reinhold Friedrich ist beredter Anwalt von Zimmermanns Konzert und erhielt für seine CD-Einspielung einen ECHO-Preis.
Tief in den Wilden Westen führt uns Ferde Grofés „Grand Canyon Suite“. Grofés meistgehörte Noten stecken in seiner Orchestrierung von Gershwins „Rhapsody in Blue“. Doch auch als eigenständiger Komponist traf er das Idiom der Neuen Welt äußerst bildkräftig. Die Naturwunder des Grand Canyon enstehen vor dem inneren Auge des Hörers in majestätischer Pracht - und werden zusätzlich durch beeindruckende Bilder von Westwater Arts auf einer großen Leinwand lebendig gemacht.

 

Donnerstag, 12.01.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Kassiopeia
Triologie
Klarinette: Thomas Lindhorst; Cello: Alexander Gebert; Klavier: Hiroko Arimoto
Aus drei einzelnen Teilen ein Ganzes entstehen lassen, drei Persönlichkeiten werden zu einer musikalischen Einheit; das ist die Philosophie von Hiroko Arimoto, Alexander Gebert und Thomas Lindhorst. Die drei Musiker arbeiten gemeinsam an der Hochschule für Musik in Detmold. Dort hat auch die gemeinsame Arbeit ihre Wurzeln.
Als Variation des klassischen Klaviertrios, die Klarinette ersetzt hier die Violine, waren zahlreiche Komponisten fasziniert vom Farbenreichtum und Ausdrucksfähigkeit dieser Instrumentenkombination. Zwei der Hauptwerke dieser Besetzung, die Trios von Brahms und Beethoven, sind die zentralen Programmpunkte dieses Konzerts.

 

 

 

KindertheaterSonntag, 15.01.2017, 15.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Hinterbühne
Igraine Ohnefurcht - das mutige Rittermädchen
Frei nach Cornelia Funke für Kinder ab 5 Jahren
Theater Zitadelle, Berlin
Ausverkauft!

 

 

 

 

Sonntag, 22.01.2017, 16.30 Uhr
Bürgerhaus Süd
integral::festival
Zum ersten Mal. Ur- und Erstaufführungen

 

Sonntag, 22.01.2017, 18.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Wildes Holz
Neujahrskonzert

 

Sonntag, 22.01.2017, 17.00 Uhr
St. Markus
Neujahrskonzert
Männerchor Eintracht Gutenberg
Gemischter Chor Herten
Instrumentalensemble
Leitung: Daniela Himmel

 

Dienstag, 24.01.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Kunst
Komödie von Yasmina Reza
Euro-Studio Landgraf

KunstDie Wirkung dieses einfallsreichen und geistsprühenden Stücks lässt sich nicht einmal andeutungsweise wiedergeben. Mit allen Theaterwassern gewaschen ist die gefeierte Gegenwartsautorin Yasmina Reza. Immer wieder faszinierend ist ihr intuitives Gespür für Timing, durch das ihre Beziehungssaltos wie „Der Gott des Gemetzels“, „Drei Mal Leben“ u. a. zu Publikumsrennern wurden.
Begonnen hat der Reza-Hype mit „Kunst“. Seitdem gehören ihre geistreichen Gesellschaftskomödien ohne Zweifel weltweit zum Besten, was das zeitgenössische Theater zu bieten hat. In bisher weit über 1.000 Inszenierungen amüsierte sich das Publikum rund um den Globus über die virtuosen, so federleichten wie hintergründigen Dialoge, mit denen sie in „Kunst“ das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft entlarvt.
Mit Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink, Luc Feit  

 

 

Donnerstag, 26.01.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Faust I
Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
Westfälisches Landestheater

FaustDiese poppig-knallbunte Inszenierung kommt so spritzig daher, als stamme der Stoff aus der Feder eines scharfzüngigen Comedy-Schreibers. Ein unangestrengter Zugang zu einem Stück Weltliteratur, der Lust auf mehr macht.
Es ist dieser ewige Wunsch, der Heinrich Faust vorantreibt: Zu erfahren, was das Dasein des Menschen im Innersten ausmacht über all das hinaus, was wir mit unseren Sinnen und unserem Verstand wahrzunehmen und zu begreifen imstande sind. Diese Sehnsucht treibt ihn, die Vernunft und das gesammelte Bücherwissen hinter sich zu lassen und den Pakt einzugehen, der alle Schranken überwindet: Der Teufel selbst, Mephistopheles, verspricht ihm seine Dienste, die Erfüllung aller Wünsche, wenn Faust bereit ist, ihm nach seinem Tod zu dienen.
Die Tragödie des Faust, veröffentlicht 1806, ist das wohl wichtigste Drama der deutschen Literatur. Die ewige Frage nach all dem, was der Verstand nicht zu fassen imstande ist, trifft den Kern jeglicher philosophischer, religiöser und existenzieller menschlicher Auseinandersetzung.

 

Sonntag, 29.01.2017, 11.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Kassiopeia
Rathauskonzerte zu Gast …
Der ewige Dialog - Kammermusik für Bläser und Streicher aus drei Jahrhunderten
Flöte: Fabio Corrò; Oboe und Englischhorn: Sandra Klein; Violine: Dan Tarna; Viola: Wolfgang Fabri; Violoncello: Mikhail Tolpygo

 

Sonntag, 29.01.2017, 18.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
NPW goes FILM: Miss Marple meets Rocky
Neue Philharmonie Westfalen
Leitung: Rasmus Baumann
Was hätten sie für ein Gespann abgegeben, die raffinierte englische Detektivin und der schlagkräftige Boxer mit Herz: Mit ihren vereinten Kräften hätten Miss Marple und Rocky selbst dem Paten das Fürchten gelehrt, doch kein Regisseur war fantasievoll genug, den beiden ungewöhnlichen Helden zu einem Leinwand-Rendezvous zu verhelfen. In der dritten Auflage von „NPW goes FILM“ vermittelt die Neue Philharmonie Westfalen den beiden in „Miss Marple meets Rocky“ nun ein musikalisches Date auf der Bühne des Ruhrfestspielhauses. Ein Treffen mit Zukunft: Auch in dieser Saison kämpfen sie sich gemeinsam durch die größten Soundtracks der Kinogeschichte vom „Imperial March“ bis „Jenseits von Afrika“.

 

 

Kebekus 

Montag, 30.01.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Carolin Kebekus (Nachholtermin)
AlphaPussy

 

 

 

 

 

 

FEBRUAR 2017

Donnerstag, 02.02.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Kassiopeia
Flautando: Travelling Circus
Flöte: Susanne Hochscheid, Ursula Thelen, Kerstin de Witt und Katrin Krauß
Flautando Köln - das renommierte Blockflötenquartett steht seit 25 Jahren für brillantes Zusammenspiel auf höchstem technischen Niveau, gepaart mit Temperament, Charme und Witz.
So souverän, wie sich die vier Musikerinnen auf internationalem Parkett bewegen, so innovativ sind sie auch bei der Entdeckung neuer genreübergreifender Literatur. Mit großem Stilgefühl und Phantasie arrangieren sie Werke aller Epochen für ihre Besetzung, die nicht nur mit mehr als 40 Blockflöten verschiedenster Größe und Bauart aufwartet, sondern auch mit der vielgelobten Sopranstimme von Ursula Thelen eine weitere Facette erklingen lässt.
Seien es feurige mittelalterliche Spielmannstänze, virtuose Barockkonzerte, wehmütige türkische Volkslieder oder aber ein dramatisches Chanson von Kurt Weill, Flautando Köln überrascht seine Zuhörer immer wieder mit nie Dagewesenem und begeistert Publikum wie Kritiker gleichermaßen.
Charmante Moderationen machen die umjubelten Konzerte darüber hinaus zu einem stimmungsvollen und mitreißenden Gesamterlebnis, in dem Virtuosität selbstverständlich, aber nie Selbstzweck ist.



Freitag, 03.02.2017, 20.00 Uhr
Altstadtschmiede
Anka Zink
Leben in vollen Zügen
Der moderne Mensch, von Fernweh geplagt, holt den Rollkoffer vom Schrank oder schnürt den Funktionsrucksack, aktiviert Jack Wolfskin oder die Strandschläppchen - und zieht los auf der Suche nach dem Glück. Das Programm von Anka Zink handelt von der Sehnsucht, der Routine zu entfliehen - und der Erleichterung, sie endlich wieder zu haben.
Ein kabarettistischer Höhenflug mit komödiantischen Zügen über das Reisen.



Samstag, 04.02.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Herbert Knebels Affentheater
Männer ohne Nerven



Sonntag, 05.02.2017, 11.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Kassiopeia
Debut um 11
Karten-Telefon 02361-23702



Sonntag, 05.02.2017, 15.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Aladin und die Wunderlampe
Ein Märchen aus 1001 Nacht für Kinder ab 5 Jahren
Theater Detmold
Aladin hat es als Sohn einer armen Wäscherin nicht leicht. Als er eines Tages die Prinzessin sieht, ist es um ihn geschehen. Er will sie unbedingt heiraten, aber, wie soll das als Halbwaise und Tagträumer gehen? Er hat nichts gelernt und fantasiert, ein großer Zauberer zu werden. Da kommt ihm Mustafa gerade recht - der gibt sich als sein Onkel aus und überdies erweist er sich als Magier. Aladin ist sofort wild entschlossen, bei Onkel Mustafa in die Lehre zu gehen, um auch zaubern zu können. Ein Problem ist nur, dass der vermeintliche Onkel ganz andere Pläne mit Aladin hat - der soll nämlich für ihn in ein finsteres Loch steigen und eine alte Öllampe aus der Höhle holen. Tatsächlich scheint dieser Plan aufzugehen, Aladin entdeckt die Lampe - aber er erkennt auch, dass Mustafa keineswegs der liebe Wohltäter ist.
Eines der berühmtesten Märchen des Orients als Theaterfest für die ganze Familie.



Sonntag, 05.02.2017, 16.00 Uhr
Christuskirche
Orgel plus
Orgel und Violine



Dienstag, 07.02.2017, 19.30 Uhr
Ruhrfestspielhaus
6. Sinfoniekonzert
Attraktionen

Werke von Antonín Dvořák, Reinhold Glière und Igor Strawinsky
Sopran: Nicole Chevalier
Leitung: GMD Rasmus Baumann
Eine gehaltvolle Alternative zu Pappnase und Kamelle: Unser Konzert zur jecken Jahreszeit bietet Attraktionen anderer Art. Der Russe Reinhold Glière schrieb mitten im 2. Weltkrieg ein Konzert für Koloratursopran und Orchester, das nostalgisch auf Tschaikowsky zurückschaut. Einen Text gibt es dabei nicht: Die Sopranistin singt lediglich die Vokalise „a“. Dazu jedoch die betörendsten melodischen Bögen und charmantesten Walzer, die sich denken lassen. Diesen schwerelosen Drahtseilakt vollzieht die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier. Seit ihrer sensationellen „One-Woman-Show“ in „La Traviata“ an der Staatsoper Hannover ist Nicole Chevalier die charismatische Frau für extreme Höhen - die es 2012 sogar in den Hannoveraner Tatort mit Maria Furtwängler schaffte. Da hätte sie fast schon einmal mit GMD Rasmus Baumann auftreten können, denn auch er stand 2014 für einen Kölner Tatort mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär vor der Kamera.
Dvořáks brillante Konzertouvertüre „Karneval“ wirft sich zu Beginn kopfüber in den Trubel. Und Strawinskys „Pétrouchka“ stellt uns die gleichnamige melancholische Marionette vor. Pétrouchka, der traurige Pierrot Russlands, ist unsterblich in die schöne Ballerina verliebt. Aber er hat harte Konkurrenz ... In seiner Ballettmusik von 1911 (hier in der Bearbeitung von 1947) entwirft Strawinsky das Panorama eines bunten Karnevalsjahrmarkts in St. Petersburg.



Mittwoch, 08.02.2017, 10.00 Uhr
Bürgerhaus Süd
integral::festival
Kinder malen Musik

Konzert unter Mitwirkung Süder Schüler



Mittwoch, 08.02.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Doch lieber Single?
Liederabend von Amina Gusner
Theater im Rathaus, Essen
Gleich zwei Paare erhoffen sich Hilfe von Paartherapeut und Muttersöhnchen Rüdiger. Bei Wolfgang und Vera, beide um die 50, ist die Luft raus aus der Beziehung. Sie will Nähe und Gefühle, er lieber seine Ruhe. Ein unlösbares Dilemma?
Gabi und Frank sind Anfang 30 und seit etlichen Jahren zusammen. Sie haben ein anderes Problem. Ihre extrem Allergie geplagte dreijährige Tochter nervt. Oder liegt es doch eher daran, dass Gabi immer bestimmt, Frank kuscht und beide dann unglücklich sind mit Franks Waschlappen-Status? Was also tun, wenn die Ehe langsam zum durchgesessenen Bequem-Sofa wird?
Heiter und musikalisch stellen sich zwei Pärchen und ihr Therapeut dem größten Menschheitsthema, nämlich der Liebe und ihrem Verfallsdatum.
Mit Welthits von Falco, Marius Müller-Westernhagen, Adriano Celentano, Dalida, Joy Division, David Bowie u.v.m.
Mit Heike Trinker, Anne Keßler / Alice von Lindenau, Maximilian Nowka, Rüdiger Rudolph, Heiko Senst



Donnerstag, 09.02.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Kassiopeia
Ich bin ein Kontinent
Nach „Susanna“ von Gertrud Kolmar
Bewegtbildtheater



Freitag, 10.02.2017, 20.00 Uhr
Bürgerhaus Süd
Der letzte der feurigen Liebhaber
Komödie von Neil Simon
Theater im Rathaus, Essen
Barney Cashmans erotische Erfahrungen beschränken sich ausschließlich auf eine monogame, bislang 23-jährige Ehe mit seiner grundanständigen Highschool-Freundin Helma. Jetzt, im Alter von 47 Jahren, möchte der Familienvater und Besitzer eines New Yorker Fischrestaurants endlich seinen Horizont erweitern und - ist es Torschlusspanik oder männliche Emanzipation? - einmal im Leben etwas Aufregendes erleben. Doch das ist leichter gesagt als getan. Möglicherweise ist der Schauplatz der von ihm geplanten Seitensprünge ungünstig gewählt - entschließt sich Barney doch, die Wohnung seiner penibel ordentlichen Mutter zu nutzen, während die ahnungslose ältere Dame für ein paar Stunden außer Hause weilt. Möglicherweise liegt es aber auch an Barneys zugegebenermaßen unglücklicher Damenwahl. Zur Auswahl stehen die forsche, Affären gestählte Elaine, die neurotische Schauspielerin Bobbi und Helmas abgrundtief deprimierte Freundin Jeanette. Jedenfalls erleben die Zuschauer einen linkischen Verführungsversuch nach dem anderen und amüsieren sich prächtig über Barneys grandioses Scheitern als wirklich allerletzter der feurigen Liebhaber.
Mit Martin Lindow, Sabine Kaack, Marie Anna Suttner



Sonntag, 12.02.2017, 16.00 Uhr
Propsteikirche St. Peter
Orgel plus
Orgel und Trompete



Sonntag, 12.02.2017, 17.00 Uhr
Aula Kuniberg
„Schau dir in die Augen, Kleines“
Von Selbstliebe und anderen Wehwehchen

Soli d´arte
Leitung: Katharina Höhne



Mittwoch, 15.02.2017, 18.00 Uhr
Christuskirche
Bach, der Internationale
Die großen Nationalstile Italiens und Frankreichs im Wettstreit

Werke von Jean-Baptiste Lully, Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach und Jean-Philippe Rameau
Cembalo und Leitung: Jörg Halubek



Mittwoch, 15.02.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Torsten Sträter
Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein
Hallo! Ich bin es selbst. Der Sträter. Sie wissen schon. Ruhrgebiet. Mütze. Zeitlich öfter mal ein bisschen knapp dabei. Ich habʼ das Programm fertig! Wie üblich komplett selbst gehäkelt.
Diesmal gehtʼs aber echt um alles: die Macht der Entspannung, Erziehung, Sex, Bratwurst, die heilende Kraft der Musik und um den Vater des Gedanken. Er heißt Günter. Und es geht um die Zeit! Was sie macht, wie sie funktioniert, wonach sie riecht und ob man sie umtauschen kann. In der Art so. Das sagte mein Oppa immer:
"In der Art so." Speziell wenn er mir was erklären wollte - zum Beispiel die Struktur eines Märchens. Um es anschaulicher zu gestalten, wählte er dann zusätzlich Motive aus dem Zweiten Weltkrieg, stellte jedoch zügig fest, dass das völlig sinnbefreit ist, und brach desinteressiert ab. „Weißte, Rapunzel, Kettenfahrzeug, Haare ... in der Art so.“
Dann wollen wir mal hoffen, dass ich das alles in gerade mal zwei Stunden untergebracht kriege. Na komm, noch mal ganz offiziell:
Es wird ein Abend in sonorstem Deutsch, eine große Tüte Pointen lässig runtergebrummt - dazu, dazwischen, oben drüber: Geschichten, die man jetzt mal nicht von YouTube oder aus dem TV kennt. Knuspriges Material, dampfend frisch, unter anderem eine Story, die ich in L. A. geschrieben habe. Die handelt an sich vom Tapezieren, aber man kann sie gut anmoderieren mit: „Die nächste Geschichte habe ich in Los Angeles geschrieben, (Schulterzucken) You know ... Sunset Boulevard ...“
Auch wieder enthalten: Drei Minuten Polit-Kabarett vom Feinsten.
Vielleicht gibt es sogar eine Fortsetzung von „Struppi“. Gut, das Tier ist tot.
Trotzdem. Wie sagte schon René Descartes:
„Man sollte sich nur den Gegenständen zuwenden, zu deren klarer und unzweifelhafter Erkenntnis unser Geist zuzureichen scheint.“ Ich hab keine Ahnung, was das bedeuten soll.
Aber ich freu mich auf Sie! Und pünktlich bin ich auch. Echt jetzt. Besser, ich fahre schon mal los.
Ihr Torsten Sträter


Donnerstag, 16.02.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Hinterbühne
Neue Fälle für Sherlock Holmes
Nach den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle
Filmtheater, Essen
Das Publikum darf den berühmten Sherlock Holmes bei seinen gewohnt brillanten Ermittlungen in den Straßen Londons des späten 19. Jahrhunderts begleiten. Ihm zur Seite steht natürlich der besonnene und gutmütige Dr. Watson.
Der neue Fall beginnt mit dem Auftauchen eines geheimnisvollen Maskierten, der plötzlich in der Baker Street erscheint und Holmes beauftragt, die schöne und unnahbare Abenteurerin Irene Adler zu beschatten. Sofort kehrt wieder Leben in den zuvor höchst depressiven Meisterdetektiv, denn dieser braucht stetig "neue Nahrung" für sein "außergewöhnliches Meisterdenker-Hirn".
Als dann auch noch Inspektor Lestrage um Mithilfe bei einem weiteren Mordfall bittet, läuft Holmes zur Hochform auf. Zum Leidwesen von Dr. Watson, der sich viel lieber um die anstehende Hochzeit mit seiner Mary kümmern würde. Doch wenn Sherlock Holmes einmal eine Fährte aufgenommen hat, ist er nicht mehr zu bremsen.
Das Schauspiel ist in der nostalgischen Ästhetik eines Schwarz-Weiß-Films gehalten.



Freitag, 17.02.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Eckart von Hirschhausen
Wunderheiler
Mit seinem neuen Programm geht Dr. Eckart von Hirschhausen zurück an seine Wurzeln: Medizin und Magie. Was viele nicht wissen: bevor Hirschhausen mit medizinischem Kabarett bekannt wurde, stand er bereits als Zauberkünstler auf der Bühne. Zeit, diese Fähigkeiten miteinander zu verbinden zu einer einzigartigen Show: Comedy, Publikumsaktionen und Musik mischen sich mit Zauberei und Staunen über die Wunder des Körpers. Jesus konnte Wasser zu Wein verwandeln. Aber ist es nicht mindestens genau so erstaunlich, dass der Mensch in der Lage ist, aus dem ganzen Wein über Nacht wieder Wasser zu machen?
Hirschhausen entkrampft den Streit zwischen Schul- und Alternativmedizin und zeigt mit viel Humor, warum Placebos sogar wirken, wenn man nicht daran glaubt! Woran kann man noch glauben. Was ist fauler Zauber, was heilsame Selbsttäuschung? „Wunderheiler“ ist Hirschhausens persönlichstes Programm, denn er erzählt viel von
seiner eigenen Reise durch Arztpraxen, Krankenhäuser und die Welt der alternativen Medizin. Sensationell: die spontane Wunderheiler-Operation an einem Zuschauer aus dem Publikum. Wenn ohne Narkose der Blinddarm durch die Bauchdecke gezogen wird, bleibt kein Auge trocken. Der Pianist fängt an zu schweben, und dank Homöopathie wächst eine abgetrennte Hand wieder an. Weitere spontane Wunder vor Ort nicht ausgeschlossen.
Wer dieses Live-Erlebnis nicht mit eigenen Augen gesehen hat, mit welchen dann?



Sonntag, 19.02.2017, 15.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Hinterbühne
Ein Schaf fürs Leben
Nach Maritgen Matter für Kinder ab 6 Jahren
Theater Marabu, Bonn
Ausverkauft!



Sonntag, 19.02.2017, 16.00 Uhr
Liebfrauenkirche
Orgel plus
Orgel und Querflöte



Sonntag, 26.02.2017, 16.00 Uhr
Elisabethkirche
Orgel plus
Orgel und Flöte und Oboe

 

 

MÄRZ 2017

 

Mittwoch, 01.03.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Die Wunderübung
Komödie von Daniel Glattauer
Komödie München
Joana und Valentin haben sich eigentlich nichts mehr zu sagen, ihre Beziehung ist am Tiefpunkt angelangt. Die Stimmung im Therapieraum des Paartherapeuten - eisig. Aber Joana hat eine ganze Menge über Valentin zu sagen, und der muss sich verteidigen und schießt treffsicher zurück. Da Joana immer schon vorher weiß, was ihr Ehemann sagen will, sorgt sie mit einem Redeschwall dafür, dass er oft gar nicht erst zu Wort kommt.
Die bekannten Klischees von Frauen, die nicht zuhören und ständig reden, von Männern, die nicht zu Wort kommen, von Seitensprüngen und der Reue darüber, von Therapeuten, die ihrer Klientel nicht gewachsen sind, sie alle werden hier genüsslich aufgefächert.
Der Therapeut versucht, mit Übungen und Tricks das Eis zu brechen - vergeblich. Erst als er selbst durch einen Anruf seiner Gattin aus dem Gleichgewicht geworfen wird, taut die harte Kruste auf, denn plötzlich wenden sich alle dem wesentlich interessanteren Ehedrama des Paartherapeuten zu.
Köstlich, feinfühlend ironisch und fast zärtlich, aber auf jeden Fall mit viel Sympathie, führt Bestseller-Autor Daniel Glattauer wieder einmal ins Labyrinth zwischenmenschlicher Beziehungen.
Mit Michaela May, Michael Roll und Ingo Naujoks



Samstag, 04.03.2017, 16.30 Uhr*
Bürgerhaus Süd
Benefiz-Konzert Inner Wheel
Karten-Telefon 02361-23702



Sonntag, 05.03.2017, 16.00 Uhr
Pauluskirche
Orgel plus
Orgel und Rezitation



Sonntag, 05.03.2017, 18.00 Uhr
Stadtbücherei
Wenn er über die Seiten strich, schwieg der Wind und das Meer
Eine Text-Musik-Collage über Orpheus
Rezitation: Gabriele Droste
Harfe und Lyra: Monika Wischnowski
Der Mythos über Orpheus, den Sänger und Harfenspieler, der mit seiner Musik wilde Tiere, Steine und Bäume bezauberte und sogar die Götter der Unterwelt besänftigte, so dass er seine Gattin Eurydike ins Leben zurückholen durfte, hat Künstler aller Zeiten fasziniert und zu außergewöhnlichen Kompositionen, Bildern und Filmen angeregt.
Gabriele Droste und Monika Wischnowski spannen einen großen Bogen über viele Jahrhunderte bis heute und haben Texte von Ovid, Thomas von Aquin, Johann Wolfgang von Goethe bis zu Rainer Maria Rilke, Yvan Goll und Ingeborg Bachmann mit Musik von Giulio Caccini, Christoph Willibald Gluck, Jacques Offenbach, Bernard Andrès und Alphonse Hasselmans kombiniert und zu einer vielschichtigen Text-Musik-Collage verbunden.



Dienstag, 07.03 2017, 19.30 Uhr
Ruhrfestspielhaus
7. Sinfoniekonzert
Frankreich im Revier
Werke von Darius Milhaud, Henri Tomasi, Claude Debussy und Maurice Ravel
Saxophon: Aysa Fateyeva
Neue Philharmonie Westfalen
Leitung: GMD Rasmus Baumann
Spanien und Ungarn waren schon zu Gast im Revier - nun lädt sich Rasmus Baumann den westlichen Nachbarn Frankreich ein. Der Provenzale Darius Milhaud integrierte auch Jazz und Filmmusik in seinen Werkkatalog. Die „Suite Française“ ist eine kleine „Tour de France“ durch fünf Regionen der Grande Nation. Henri Tomasi, korsischer Abstammung, war mit Milhaud befreundet und wie dieser vom Neoklassizismus und dem Kulturraum des Mittelmeers beeinflusst. Tomasis Saxophonkonzert von 1949 wird von Aysa Fateyeva vorgestellt. Die Ukrainerin erspielte sich 2014 mit ihrem edlen Ton einen Preis beim Adolphe-Sax-Wettbewerb und kombiniert „russische Seele“ mit „französischer Schule“.
Das berühmteste Tennisspiel der Musikgeschichte: Claude Debussy widmete dem weißen Sport ein eigenes „Tanz-Poem“, das der Star-Tänzer Vaslav Nijinsky 1913 choreografierte. Debussys letztes Orchesterwerk ist seine anspruchsvollste und trotz der großen Besetzung zugleich eleganteste und luftigste Partitur.
Auch Maurice Ravels „Daphnis et Chloé“ war wie Debussys „Jeux“ ein Auftragswerk für Serge Diaghilews berühmte „Ballets Russes“ mit Nijinsky als Star. Zu der antiken Liebesgeschichte des Hirten und der Nymphe schuf Ravel ein Meisterwerk impressionistischer Orchesterfarben.



Mittwoch, 08.03.2017, 20.00 Uhr
Bürgerhaus Süd
integral::festival
Concerto pour Piano Solo

Klavier: Michael Rische



Sonntag, 12.03.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Hinterbühne
Kai-Magnus Sting
Immer ist was, weil sonst wär ja nix!
Kai Magnus Sting durchlebt in seinem neuen Programm die großen und kleinen Katastrophen des Alltags, die wir alle kennen: Immer ist was mit der Familie! Immer ist was mit den Nachbarn! Immer ist was im Büro! Nie geht alles glatt. Und das ist auch gut so.
Wie der Mensch das alles meistert, weiß Kai Magnus Sting natürlich auch nicht. Aber während man ihm laut lachend von einem Desaster zur nächsten Misere folgt, freut man sich fast schon ein wenig über jedes neue Unheil, das ihn ereilt. Weil Sting die Gabe hat, die aberwitzigsten Geschichten zu erzählen. Denn sonst wär ja nix.



Freitag, 10.03.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Me and the Devil
Ein teuflischer Abend von und mit Dominique Horwitz und Band
Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz spannt einen teuflischen Bogen von der romantischen Oper „Der Freischütz“ über Rock-, Pop- und Jazzklassiker bis hin zu den schrägen Highlights von Robert Wilsons „Black Rider“.
Im Mittelpunkt der hintergründigen, von einer siebenköpfigen Band auf der Bühne begleiteten Songs steht der Mythos des Teufels - abgründig, skurril, komisch, erotisch und phantastisch.
Mit Musik von Carl Maria von Weber, Tom Waits, Igor Strawinsky, Johnny Cash, Depeche Mode u. a.



Sonntag, 12.03.2017, 11.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Kassiopeia
Rathauskonzerte zu Gast …
Königsklasse trifft auf Jagdgebläse

Violine: Kristin Fournes, Sophie Kühn ; Viola: Andreas Kosinski; Violoncello: Lydia Keymling; Horn: Minsung Kim, Markus Schleich



Sonntag, 12.03.2017, 15.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Hinterbühne
Eine Woche voller Samstage
Nach Paul Maar für Kinder ab 6 Jahren
Wilde Hummel und Hallo Du Theater
Ausverkauft!



Sonntag, 12.03.2017, 16.00 Uhr
Philipp-Nicolai-Kirche
Orgel plus
Orgel und Violoncello



Sonntag, 12.03.2017, 16.30 Uhr
Bürgerhaus Süd
integral::festival
Concerto pour Violon

Violine: Alexander Kramarov
Klavier: Rainer Maria Klaas



Sonntag, 19.03.2017, 11.00 Uhr
Bürgerhaus Süd
Debut um 11
Karten-Telefon: 02361-23702



Dienstag, 21.03.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Hinterbühne
1984
Schauspiel nach dem Roman von George Orwell
Burghofbühne Dinslaken
Kaum ein Science-Fiction-Roman hat sich so ins kollektive Gedächtnis der westlichen Welt gebrannt wie „1984". Schullektüre, Film und Musical haben ihn zum Synonym für den drohenden totalitären Überwachungsstaat gemacht. Als George Orwell 1948 seine Dystopie mit einem Zahlendreher ins Jahr 1984 verlegte, war das für alle eine entfernte Zukunft. Nun folgt eine Adaption für das Theater, für das 21. Jahrhundert, in dem wir längst freiwillig zum gläsernen Menschen geworden sind: Google, Facebook, Payback und viele andere Überwachungsmöglichkeiten registrieren jeden Aufenthalt und jedes Kaufverhalten.



Mittwoch, 22.03.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Kassiopeia
Paare
Nina Hoger und das Ensemble Noisten
Rezitation: Nina Hoger; Klarinette: Reinald Noisten; Gitarre: Claus Schmidt; Kontrabass: Andreas Kneip;
Tabla u. a. Schlaginstrumente: Shan-Dewaguruparan
Der Mensch ist ein Paarwesen. Das von der Schauspielerin Nina Hoger und den Musikern des Ensembles Noisten zusammengestellte Programm präsentiert Kurzgeschichten von Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Epochen.
Das gesprochene Wort wird dabei nahtlos mit den gefühlvollen Stimmungen der Musik verschmolzen. Die Geschichten um Paarbeziehungen, u.a. von Johann Peter Hebel, William Somerset Maugham und Anna Gavalda, beweisen, dass Beziehungen nicht nur intensiv und verlockend sein können, sondern auch jederzeit unser Leben von heute auf morgen radikal verändern können. Die Texte werden kongenial ergänzt durch Klezmerklänge, Traditionals und auch George Gershwins „Summertime“ wird zu hören sein.
Ein großartiger Abend, nicht nur für Paare.



Donnerstag, 23.03.2017, 10.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
Georges Bizet: Kinderspiele 2.0
Kinderkonzert für Kinder der Klassen 1-4

Neue Philharmonie Westfalen
Leitung: N.N.



Freitag, 24.03.2017, 20.00 Uhr
Bürgerhaus Süd
Die Studentin und Monsieur Henri
Komödie von Yvan Calbérac
Komödie am Kurfürstendamm, Berlin
Der misanthropisch lebende Witwer Henri wird von seinem Sohn Paul genötigt, ein Zimmer seiner Wohnung zu vermieten. Nicht zuletzt, da es um seinen Gesundheitszustand nicht zum Besten steht. Obgleich Henri sich beharrlich weigert, hat er keine wirkliche Wahl - denn stimmt er der Untervermietung nicht zu, droht sein Sohn mit dem Altersheim.
So kommt es, dass sich die junge Studentin Constance vorstellt. Henri lässt nichts unversucht, um sie zu entmutigen. Doch Constance übersieht sein herrisches Gehabe und widersteht den Anfeindungen, braucht sie doch dringend ein kostengünstiges Zimmer. Henri macht ihr daher ein Angebot: Sie darf fünf Monate mietfrei bei ihm wohnen, wenn sie im Gegenzug seinem Sohn derart den Kopf verdreht, dass er seine Ehefrau verlässt. Denn die kann er partout nicht ausstehen …
Mit Michael Altmann, Wanda Perdelwitz, Marcus Ganser, Mackie Heilmann



Samstag, 25.03.2017, 19.30 Uhr
Liebfrauenkirche
W.A. Mozart: Requiem KV 626
Chorgemeinschaft Liebfrauen und Solisten
Neue Philharmonie Westfalen
Leitung: Markus Hrabal



Sonntag, 26.03.2017, 16.00 Uhr
Bürgerhaus Süd
integral::festival
Klavierlegenden: Henselt und Rachmaninow

Werke von Adolph Henselt und Sergej Rachmaninow
Violine: Alexander Kramarov
Klavier: Rainer Maria Klaas und Jung-Hoon Wang



Freitag, 31.03.2017, 20.00 Uhr
Ruhrfestspielhaus
La Traviata
Oper von Giuseppe Verdi
Compagnia d’Opera Italiana di Milano
La Traviata zählt weltweit zu den beliebtesten Stücken des Opernrepertoires. Die Oper basiert auf der Vorlage des Romans „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas d. J. Verdi und sein Librettist Piave rücken die Tragik dieses Frauenschicksals in den Mittelpunkt, einer im Grunde edlen Seele, die erst die wahre Liebe kennenlernt, als ihre Gesundheit bereits ruiniert ist. Verdi hatte einen neuen Stil gefunden, der intimer und menschlicher geworden ist. Der dramatische Ausdruck ist hier noch stärker als bei seinen früheren Werken auf die Singstimme konzentriert. Herrliche musikalische Einfälle verbinden sich mit tiefer Dramatik. Die psychologisch fundierte Wandlung Violettas von einem oberflächlichen Luxusgeschöpf zur liebenden, opferbereiten Frau entfaltet sich von der berühmten Koloraturarie des 1. Aktes „Sempre libera“, über das ergreifende Duett mit Vater Germont bis zur ätherisch abgeklärten Arie „Addio del passato“. Effektvoll bilden die festlichen Chorszenen den Gegensatz zu ihrem Schicksal: Das weltberühmte Trinklied (Brindisi) ebenso wie die turbulente Zigeuner- und Stierkämpfer-Maskerade.



 

  

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