Aktuelles Recklinghausen

Der Betrieb soll zu Beginn der Heizperiode 2026 eingestellt werden. Gründe sind insbesondere der hohe Sanierungsaufwand und die geringen Nutzungen.
Undichtigkeiten der Heizungsleitungen haben in der Vergangenheit in der Trauerhalle Wasserschäden verursacht. In 2025 fiel die Heizungsanlage dann komplett aus. Eine Reparatur ist aufgrund des Zustands und des Alters der Heizung nicht mehr möglich. Das Dach konnte wiederum zwar durch Reparaturen in der Vergangenheit erhalten werden, es ist aber unumgänglich, das Dach in absehbarer Zeit komplett zu erneuern. Die Kosten für sämtliche erforderlichen Sanierungsmaßnahmen an der Trauerhalle werden aktuell auf mehr als 500.000 Euro geschätzt.
Aufgrund des Ausfalls der Heizungsanlage wurde die Trauerhalle im vergangenen Winter (2025/2026) mit Heizlüftern und einer Elektroheizung beheizt. Wegen der enormen Stromkosten soll der Betrieb nun vor der nächsten Heizperiode eingestellt werden, zumal die Kosten in keinem Verhältnis zu den geringen Nutzungen stehen. In 2025 fanden lediglich 20 Trauerfeiern in der Trauerhalle statt. Das sind weniger als die Hälfte der im gleichen Zeitraum auf dem Bergfriedhof durchgeführten Bestattungen.
In der nahgelegenen St.-Suitbert-Kirche wird seit jeher ein Teil der katholischen Gottesdienste mit anschließender Bestattung auf dem Bergfriedhof durchgeführt. Die Propsteipfarrei St. Peter hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, die Kirche St. Suitbert für sämtliche christliche Abschiedsfeiern zu öffnen. Darüber hinaus planen die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR), möglichst zeitnah im Eingangsbereich des Friedhofes eine Überdachung zu errichten, die kostenlos für Trauerfeiern und als Startpunkt für Bestattungen genutzt werden kann.
Ferner ist geplant, sämtliche Friedhofsgebäude aufzugeben und an anderer Stelle des Friedhofs neue Lagerräumlichkeiten einzurichten. Dort soll auch ein barrierefreies, öffentliches Unisex-WC entstehen, welches zudem als öffentliche WC-Anlage für den Stadtteil Hochlar dienen soll. Es ist vorgesehen, die alte öffentliche WC-Anlage bis zur Fertigstellung der neuen in Betrieb zu lassen.



















