Aktuelles Recklinghausen

Diese teilte sich der Bürgermeister mit zwei alten Hasen im „Hurz“-Showgeschäft: Isabel Varell und Jury-Präsident Achim Hagemann. Gemeinsam durfte das Trio die drei Nachwuchs-Acts beurteilen, die sich um den „Kleinen Hurz“ bewarben. Diese Aufgabe meisterte Axel Tschersich genauso souverän wie den Rest seiner „Hurz“-Premiere.
„Für mich war es ein spannender und schöner Abend, der gefühlt viel zu schnell vorüberging. Ich hatte im Vorfeld schon Respekt davor, hier für die Nachwuchs-Comedians ein Voting abzugeben, freue mich jetzt aber schon auf den 1. März 2027, wenn wir dann wieder im Großen Theatersaal auf der Bühne sitzen können“, kommentierte Tschersich seine Premiere.
Zur Erklärung: Da im Großen Theatersaal aktuell die Obermaschinerie erneuert wird, nahm die Jury ausnahmsweise auf einer Couch auf der Bühne im Saal Kassiopeia Platz. Das tat der guten Stimmung bei den rund 800 Gästen aber keinen Abbruch.
Und die bekamen weitere Premieren geboten – zum Beispiel den „Gladiator-Hurz“. Diesen Sonderpreis erhielt – wie könnte es anders sein – Ralf Moeller. Der Recklinghäuser Schauspieler freute sich sichtlich über die Auszeichnung und bekam als Sahnehäubchen eine gewohnt launige Laudatio von Torsten Sträter, der bekanntlich nur unweit Recklinghausens in Waltrop aufgewachsen ist.
Auch die weiteren Preisträger*innen sorgten dafür, dass es mehr als unterhaltsam weiterging. Ilka Bessin alias „Cindy aus Marzahn“ erhielt den „Der-Wolf-und-das-Lamm-Hurz“, Jochen Malmsheimer den „Heimat-Hurz“ und Bruno Jonas den „Ehren-Hurz.
Und selbst bei den Lobreden gab es Premieren. Hielt Comedienne Laura Brümmer auf Ilka Bessin noch eine „klassische“ Eins-zu-Eins-Laudatio, war es bei Bruno Jonas ein Quintett mit Axel Tschersich, Isabell Varell, dem Comedian Bora und dem Recklinghäuser Schauspieler-Ehepaar Martin Brambach und Christine Sommer. Noch ungewöhnlicher war die Lobrede bei Jochem Malmsheimer, der diese einfach auf sich selbst hielt.
Den „Kleinen Hurz“ gewann Luisa Charlotte Schulz. Die gebürtige Essenerin überzeugte Jury und Publikum gleichermaßen mit ihren Geschichten aus dem Ruhrpott im passenden Dialekt. Sie setzte sich gegen die Impro-Thater-Gruppe „Gude Leude“ und Joab Nist durch.
Einer durfte natürlich auch bei der zehnten Auflage auf keinen Fall fehlen: Pawel Popolski, der am Klavier seine Erlebnisse aus einer Italien-Reise in dem Lied „Wodka per me“ zusammenfasste. Und auch die „Hurz-Band“ unter der Leitung von Bernd Gremm zeigte einmal mehr ihre hausragenden musikalischen Fähigkeiten.
Dazu sorgte TJ Wheels mit Auszügen aus seiner Rollschuh-Show für das eine oder andere erstaunte Gesicht im Publikum.
„Wir bedanken uns bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern, bei allen Künstlerinnen und Künstlern und bei allen Sponsoren für einen wirklich tollen Abend. Schön, dass wir einmal mehr vor ausverkauftem Haus hurzen durften“, waren Marius Ebel und Lars Tottmann von der Arena Recklinghausen GmbH rundum zufrieden. Die Event-Agentur veranstaltet den „Hurz" von Beginn an in Kooperation mit der Stadt Recklinghausen. „Ein besonderer Dank geht an das Team des Ruhrfestspielhauses. Der Umzug in den Kassiopeia-Saal hat für besondere Herausforderungen besorgt, die aber alle mit Bravour gemeistert wurden“, so Lars Tottmann.
Wie Bürgermeister Axel Tschersich in seinem Resümee bereits erwähnte, ist auch die elfte Ausgabe des Hurzes schon terminiert: Sie wird am 1. März 2027 stattfinden. Der Vorverkauf begann nach Ende der diesjährigen Veranstaltung um Mitternacht. Nach wenigen Stunden waren auch schon für den Hurz 2027 nahezu alle Tickets vergeben.
Aber auch am 1. März 2027 wird es wieder den frei zugänglichen Livestream unter www.hurz.de geben, der am Montag auch wieder über die Haus-Kanäle live in die Zimmer der Knappschaft Kliniken Vest übertragen wurde.
Für Bild und Ton sorgte abermals das Team der Recklinghäuser Urbanfilm GmbH. Hauptsponsor war einmal mehr KFZ Kurt und Premiumpartner die Sparkasse Vest Recklinghausen.
Zum Hintergrund: Das Veranstaltungsformat, das 2017 im Rahmen der 1000-Jahre-Feierlichkeiten in Recklinghausen von der Stadt mit der Arena Recklinghausen GmbH ersonnen wurde, geht auf den genialen Hurz-Sketch zurück, den der gebürtige Recklinghäuser Hape Kerkeling im Juli 1991 in der Sendung „Total normal“ gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Achim Hagemann präsentierte und damit Fernsehgeschichte schrieb.
Foto (Stadt RE): Sie standen zum ersten Mal beim Hurz im Rampenlicht: Bürgermeister Axel Tschersich, der seine Jury-Premiere feierte und Schauspieler Ralf Moeller, der den „Gladiator-Hurz“ erhielt.
Weitere Fotos gibt es auf der Facebook-Seite der Stadt Recklinghausen: https://www.facebook.com/photo?fbid=1100239989188103&set=pcb.1100240815854687
Ein Video gibt es auf der städtischen Instagram-Seite:
https://www.instagram.com/p/DdlcFqXtz65/?next=%2F



















