Aktuelles Recklinghausen

Die erste Festivalwoche bietet Lesungen, Gespräche, Musik, Theater und besondere Verbindungen von Literatur mit Astronomie, Fotografie, Popkultur und Gesellschaft. Bis zum 26. September folgen weitere Veranstaltungen im Rahmen des Festivals.
Den Auftakt bildet am Freitag, 11. September, um 17 Uhr im Ruhrfestspielhaus die offizielle Eröffnung der Literaturtage. Andrea Paluch liest aus „Ruth Berlau – Alles für einen“ und widmet sich damit einer außergewöhnlichen Frau aus dem Umfeld Bertolt Brechts. Die Eröffnungsveranstaltung gibt zugleich den Startschuss für ein Festival, bei dem Literatur immer wieder auf Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur trifft.
Von queerer Literatur bis zu Stewart O’Nan
Am Samstag, 12. September, geht es gleich zweimal um unterschiedliche Formen literarischer Auseinandersetzung. Um 15 Uhr liest Norma Schneider im AKZ aus „Queer. 100 Seiten“. Anschließend ist um 17 Uhr Thomas Gunkel in der Stadtbibliothek zu Gast. Der Übersetzer liest aus Stewart O’Nans „Abendlied“ und gibt damit zugleich einen Einblick in die Welt der literarischen Übersetzung.
Am Sonntag, 13. September, um 13 Uhr führt der Weg in die Kunsthalle. Ricarda Messner liest aus „Wo der Name wohnt“.
Literatur trifft Astronomie und Kunst
Ein außergewöhnliches Zusammenspiel von Literatur, Fotografie und Wissenschaft erwartet das Publikum am Montag, 14. September, um 19.30 Uhr in der Westfälischen Sternwarte. Dr. Burkard Steinrücken präsentiert „Ansel Adams und der Mond – Fotokunst im Fokus der Astronomie“. Dabei treffen die ikonische Landschaftsfotografie des amerikanischen Fotografen Ansel Adams und der wissenschaftliche Blick auf den Mond aufeinander.
Am Dienstag, 15. September, stehen gleich zwei sehr unterschiedliche Veranstaltungen auf dem Programm: Um 19 Uhr sprechen Anja Rützel und Annika Brockschmidt vor ausverkauftem Haus in der Stadtbibliothek über „Jane Austen und ihre Männer“. Um 19.30 Uhr bringt das Westfälische Landestheater im Ruhrfestspielhaus „Heimsuchung“ nach dem Roman von Jenny Erpenbeck auf die Bühne.
Ein voller Mittwoch
Besonders vielfältig präsentiert sich der Mittwoch, 16. September. Um 18 Uhr liest Ulrich Grober im Planetarium der Westfälischen Sternwarte aus „Die Sprache der Zuversicht“. Im Willy-Brandt-Haus folgt um 19 Uhr Jens Balzer mit „Confusion is next – Die Nullerjahre“. Balzer blickt auf ein Jahrzehnt zurück, das von tiefgreifenden gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen geprägt war.
Um 19.30 Uhr wird es in der 1000 Markenbude sportlich und persönlich: Der bekannte Sportjournalist Manni Breuckmann liest aus „Alles außer Fußball!“ und erzählt von seiner Perspektive auf den Fußball und das Leben jenseits des Rasens. Es gibt keine Restplätze für die Veranstaltung.
Krimi, Literatur und Musik am Donnerstag
Am Donnerstag, 17. September, zeigt sich erneut die große thematische Bandbreite der Literaturtage. Um 18 Uhr lesen Ewig & Deiter in der Friedhofskapelle aus „Nero Wagner und das blutige Grün“. Zwei Veranstaltungen beginnen anschließend um 19.30 Uhr: In der Buchhandlung Kapitel Zwei liest Ute Wegmann aus „Alles soll sehr weiß sein“, während Ilona Haberkamp in der Altstadtschmiede aus „Plötzlich Hip(p)!“ liest und dazu musiziert.
Literatur für junge und erwachsene Leserinnen und Leser
Der Freitag, 18. September, steht schließlich ganz im Zeichen unterschiedlicher Generationen. In der Stadtbibliothek liest THiLO um 16 Uhr für Familien aus „Der Monsterjäger-Club“.
Den Abschluss der ersten Festivalwoche bildet um 19 Uhr ebenfalls in der Stadtbibliothek Andreas Pietsch mit seinem Buch „Septembersonntag“.
Der Auftakt zu einem Festival bis zum 26. September
Mit dieser ersten Woche geben die Literaturtage Recklinghausen 2026 einen Vorgeschmack auf die Vielfalt des gesamten Festivals. Bis zum 26. September stehen weitere Lesungen, Gespräche und literarische Veranstaltungen auf dem Programm.
Die Literaturtage Recklinghausen 2026 finden vom 11. bis 26. September statt. Das vollständige Festivalprogramm sowie Informationen zu Tickets und Reservierungen sind unter www.literaturtage-recklinghausen.de erhältlich.
Pressefoto: Andrea Paluch eröffnet die Literaturtage mit ihrer Lesung im Ruhrfestspielhaus. Foto: Dominik Butzmann



















