Aktuelles Recklinghausen

Wenn die Wahl dann auf Recklinghausen fällt, ist es ein starkes Statement. Die Journalistin und Filmemacherin Tanja Reinhard hat im Jahr 2025 über Wochen hinweg in der Ruhrfestspielstadt gedreht. Entstanden ist ein 45-minütiger Film für die WDR-Reihe „Heimatflimmern“, der zeigt, was Recklinghausen wirklich ausmacht: Möglichmacher. Ausgestrahlt wird der Beitrag am Freitag, 16. Januar 2026, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr.
Reinhards Auftrag war klar: ein Stadtporträt aus dem Ruhrgebiet. Die Wahl fiel auf Recklinghausen, nicht nur wegen der eindrucksvollen Geschichte der Ruhrfestspiele, sondern auch aus ganz persönlichen Gründen: Die Filmemacherin wurde im Prosper-Hospital geboren. Ihre Familie zog zwar nach vier Jahren um, pflegte aber lange enge Verbindungen zur Verwandtschaft in der Stadt. „Ich war lange nicht hier – durch die Dreharbeiten habe ich Recklinghausen regelrecht neu entdeckt“, sagt sie. Was sie gefunden hat? „Eine grüne, überraschend lebendige Stadt mit offenen, hilfsbereiten Menschen – und mit einer besonderen Art zu sprechen“, wie sie schmunzelnd bemerkt.
Der rote Faden ihres Films „Recklinghausen – Stadt der Möglichmacher“ sind Menschen, die Ideen haben – und sie einfach umsetzen. Wie Johan Prinz, der mit seinem Konzept für buchbare Tonstudios von Recklinghausen aus ein bundesweites Netzwerk aufgebaut hat. Oder Sarah Küper, die mit ihrer Edelpilzzucht „Trüffelwerk“ längst überregional bekannt ist. Sarah Landis bringt mit ihrem charmanten Bistro französisches Flair in die Altstadt – und Tatort-Kommissar Martin Brambach zeigt im Film per Fahrradtour die grünsten Seiten der Stadt. Vor 17 Jahren der Liebe wegen in den Ruhrpott gezogen, fühlt sich der Schauspieler dort längst zu Hause und ist bereits vor drei Jahren für einen Reiseführer aufs Fahrrad gestiegen, um die Region zu erkunden.
Auch der ehemalige Bürgermeister Christoph Tesche kommt zu Wort – natürlich im schönsten Rathaus von NRW, in der Altstadt, der „Guten Stube“ des Ruhrgebiets, aber auch auf der ehemaligen Trabrennbahn.
Das Porträt zeigt eine Stadt, die Tradition und Aufbruch verbindet – mit Menschen, die mutig gestalten, statt nur zu fordern. Eine Stadt, die überrascht, begeistert und stolz macht. WDR-Moderator Christian Terhoeven ist in Recklinghausen geboren und aufgewachsen. Er erzählt die Geschichte vom Wandel der Bergbaustadt zu einem modernen und lebenswerten Ort. Und trifft Menschen, die mit Leidenschaft ihrer Stadt immer wieder neues Leben einhauchen.
Der Beitrag über Recklinghausen ist auch am Sonntag, 18. Januar, ab 10.30 Uhr im WDR-Fernsehen zu sehen. Nach der Ausstrahlung im WDR-Fernsehen ist das Stadtporträt in der Mediathek des Senders abrufbar.
Pressefoto:
Auch Schauspieler Martin Brambach ist im WDR-Stadtporträt in der Reihe „Heimatflimmern“ zu sehen. Mit ihm drehte das Team unter anderem auf der Halde Hoheward. Foto: Yves Schurzmann



















