Aktuelles Recklinghausen

Im Zuge dessen werden nun zeitnah 170 besonders klimaresiliente Bäume gepflanzt.
Mit den Landschaftsarbeiten wurde die Firma Robert Kramer Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Waltrop beauftragt, die bereits im Mai 2023 mit den Arbeiten begonnen hatte. Im Rahmen dieser Maßnahme sollen nämlich nicht nur Bäume gepflanzt, sondern auch Wiesen und Wege im Freiraum angelegt werden. Zudem sollen erste naturnahe Spiel- und Ausstattungselemente aufgestellt werden, um die Attraktivität zu steigern. Bereits fertiggestellt ist die Asphaltdeckschicht der Wege im Freiraum. Außerdem wurden schon einige Sitzbänke sowie Holzstämme auf dem Landschaftshügel eingebaut.
Nun startet also das Pflanzen von rund 170 Klimabäumen. Die Auswahl der Gehölze wurde in Anbetracht des Klimawandels gewählt. Daher werden unter anderem die Baumarten Esskastanie (Castanea sativa), Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia) oder auch die Kletterfrüchtige Eiche (Quercus marcocarpa) gepflanzt, die mit den Eigenschaften, wie Trockenheitstoleranz, Winterhärte oder Hitzeverträglichkeit den Klimabedingungen und den örtlichen Gegebenheiten angepasst sind. Zudem schaffen die Bäume ein stimmiges und attraktives Erscheinungsbild hinsichtlich ihrer Blüte oder Herbstfärbung.
Es ist geplant, die gesamte Maßnahme voraussichtlich und je nach Witterungsverhältnissen im Sommer 2024 abzuschließen.
Hintergrund „Wohnen am Wasser“ in Hillerheide
Das 34 Hektar große Areal liegt seit der Insolvenz des Trabrennvereins 2003 brach. Im Rahmen der Erstellung des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts Hillerheide (ISEK Hillerheide) im Jahr 2015 hat die Stadt Recklinghausen unter Beteiligung der Bürgerschaft die Neuordnung und Nutzbarmachung der ehemaligen Trabrennbahn als eines von fünf Leitprojekten der Stadtentwicklung festgelegt.
Im Jahr 2016 einigte sich eine große Anzahl von Bürger*innen, Politiker*innen und Fachleuten mit großer Mehrheit auf das Konzept des Planungsbüros reicher haase associierte GmbH (RHA) aus Dortmund, das die Erstellung eines Rennbahnsees beinhaltet. Die Idee „Wohnen am Wasser“ war geboren.
Über das Projekt
Auf dem seit langer Zeit brachliegenden Gelände der Trabrennbahn soll ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Wohnquartier mit Vorbildcharakter entstehen. Eckpfeiler des Konzepts sind dabei Klimaschutz- und Klimaanpassungsaspekte, eine innovative Energieversorgung, alternative Mobilitätskonzepte, die Anlage großzügiger Grün- und Freiflächen mit vielfältigen Spiel- und Aufenthaltsangeboten, eine Durchmischung diverser qualitativ hochwertiger Wohn- und Lebensformen zur Schaffung eines lebendigen Stadtteils, die Ansiedlung zentraler Versorgungseinrichtungen sowie die Verknüpfung zum Bestandsquartier Hillerheide zur Begünstigung eines Stadtteils der kurzen Wege. Als besonderes Highlight soll im Zentrum der Fläche ein See in Größe des Rennbahnovals entstehen.
Umfassende Informationen zum Projekt gibt es auch auf der Homepage der Stadt und auf der eigens eingerichteten Projekthomepage zum ISEK Hillerheide:



















