Aktuelles Recklinghausen

Zu einem großen Teil sind sie zunächst bei Verwandten und Bekannten untergekommen, mittlerweile sind aber auch etliche Vertriebene in einer der Flüchtlingsunterkünfte der Stadt untergebracht worden.
Bei der Unterbringung tut sich ein Problem auf. Viele der Flüchtlinge bringen nämlich ihre Haustiere mit. In einer Sammelunterkunft, die naturgemäß räumlich eingeschränkt ist, gestaltet es sich schwierig, wenn Bewohner*innen einen Vierbeiner mit sich führen. Deshalb sucht die Stadt nun offensiv Anbieter*innen von Wohnungen, die auch bereit sind, Mieter*innen mit Hunden – oder anderen Haustieren – aufzunehmen.
Für zwei Frauen, die aus der Ukraine geflüchtet sind und ihre Hunde mitgebracht haben, hat die Stadt bereits ein entsprechendes Quartier gefunden. Es ist aber davon auszugehen, dass sich in den nächsten Tagen und Wochen weiterer Bedarf ergibt. „Hilfreich könnte es auch sein, wenn sich Recklinghäuserinnen oder Recklinghäuser bereit erklären, eine Patenschaft für ein Tier zu übernehmen, bis sich eine Lösung zur gemeinsamen Unterbringung von Besitzer und Haustier gefunden hat“, erklärte Sozialdezernent Dr. Sebastian Sanders.
Anbieter*innen von Wohnungen oder Bürger*innen, die bereit sind eine Tierpatenschaft zu übernehmen, können sich direkt bei der Koordinierungsstelle der Stadtverwaltung melden. Ansprechpartner ist André Fechner: Tel. 02361/50-1123 oder E-Mail Andre.Fechner(at)recklinghausen.de.



















