Aktuelles Recklinghausen

„Bis Ende 2019 werden wir in der Stadt wie geplant 200 neue Plätze eingerichtet haben. Doch die Kinderzahlen steigen durch Zuzüge und Geburten nochmals stärker als prognostiziert. Darauf müssen wir reagieren“, sagte der Erste Beigeordnete Georg Möllers.
Die neue Kindergartenleitplanung werde zwar im Fachausschuss erst im November vorgelegt, doch der Trend sei bereits jetzt unübersehbar. „Um tatsächlich zum neuen Kindergartenjahr die neue Einrichtung ans Netz bringen zu können, mussten wir bereits jetzt die Weichen stellen“, erklärte Möllers. Und so folgte dann der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie dem Vorschlag der Verwaltung für den Neubau auch einstimmig. Der Stadtteil Süd hat seit der letzten Planung aus dem Jahr 2017 mit Abstand die größte Zunahme (+75 Kinder) zu verzeichnen. „Deshalb sehen wir dort auch den dringendsten Handlungsbedarf“, unterstützt auch Bürgermeister Christoph Tesche die Pläne für den Neubau.
Die Suche nach einem geeigneten Grundstück in der Südstadt gestaltete sich zunächst schwierig. „Das Gelände direkt neben der Marienschule gehört der Stadt und ist zum Glück auch planungsrechtlich unproblematisch“, sagte der Erste Beigeordnete. Errichtet werden soll auf dem 2.100 Quadratmeter großen Areal die neue Einrichtung in Modulbauweise unter Federführung der städtischen Wohnungsgesellschaft. „Damit haben wir bereits an drei anderen Standorten glänzende Erfahrungen gemacht. Die Qualität stimmt und auch die zeitlichen Vorgaben wurden stets eingehalten“, betonte Möllers und verweist auf die Kindertagesstätten an der Otto-Burrmeister-Allee, an der Maybacher Heide und der Behringstraße.
„Wir helfen mit dem Projekt in der Südstadt weiteren 75 Familien bei der Kinderbetreuung und damit bei der Vereinbarung von Familie und Beruf. Außerdem bietet der Standort den Vorteil, dass wie an anderen Stellen in der Stadt bereits erfolgreich praktiziert, Grundschule und Kindertagesstätte kooperieren können“, sagte Christoph Tesche. Die Verwaltung sei bereits beauftragt worden, in enger Abstimmung mit der Marienschule ein entsprechendes pädagogisches Konzept zu entwickeln.



















