Seniorenbeirat

Herzlich Willkommen beim Seniorenbeirat der Stadt Recklinghausen!                                                                                                                                  


Wer wir sind

Der Seniorenbeirat (SBR) der Stadt Recklinghausen versteht sich als Sprachrohr der etwa 32.000 älteren Bürger der Stadt. Er ist gebildet worden, um Rat und Verwaltung der Stadt bei der Wahrnehmung der besonderen Lebensinteressen der Senioren zu beraten, zu unterstützen und zum Wohl der älteren Bürger mitzuwirken. Der Beirat wird von den zuständigen kommunalen Gremien bei für Senioren bedeutsamen Entscheidungen gehört.

Der SBR ist durch Ratsbeschluss vom 06.06.1994 gegründet worden und nahm im November 1994 seine Arbeit auf. Er hat eine Satzung und eine Geschäftsordnung; ihm gehören 20 Mitglieder an.

Die Mitglieder des SBR werden durch das Seniorenforum gewählt, das aus Delegierten der in der Stadt tätigen Seniorenorganisationen und Senioreneinrichtungen besteht.

Unsere Aufgaben

Ziele
Auf der Grundlage der  Leitsätze "Seniorenfreundliche Stadt Recklinghausen“, die am 07.10.2002 auf Vorschlag des Seniorenbeirates durch den Rat der Stadt Recklinghausen beschlossen wurden, sieht der Seniorenbeirat als wesentliche Schwerpunkte seiner Arbeit für Senioren:

  • Verbesserung ihrer Lebensqualität,  Informationen und Beratung
  • Engagement für den Erhalt ihrer Rechte
  • Verhinderung ihrer Abwertung und Ausgrenzung
  • Förderung ihrer Mitwirkung am Leben in der Gemeinschaft auf kulturellem und sozialem Gebiet
  • Förderung und Durchführung von Aktivitäten und Veranstaltungen für ältere Menschen
  • Entgegennahme von Anregungen und Wünschen zur Lösung ihrer Probleme
  • Erarbeiten von Vorschlägen und Empfehlungen zur Lösung dieser Probleme an Rat, Ratsausschüsse und Verwaltung der Stadt Recklinghausen
  • Mitarbeit bei der Gestaltung Recklinghausens zu einer seniorengerechten Stadt


Zuständigkeiten
 
Für die praktische Arbeit ergeben sich aus der Satzung des Seniorenbeirates folgende Kompetenzen:

  • Der Seniorenbeirat kann sich mit allen Angelegenheiten befassen, bei denen die Interessen älterer Menschen berührt sind, soweit diese Befassung im Zuständigkeits- und Kompetenzbereich der Stadt Recklinghausen liegt.
  • Der Seniorenbeirat ist an der Beratung in allen Angelegenheiten zu beteiligen, bei denen die Interessen älterer Menschen berührt sind, u.a. durch Beratung entsprechender Ausschussvorlagen und Teilnahme an Sitzungen von Fachausschüssen bei der Vorstellung relevanter Planungsvorhaben.
  • Der Seniorenbeirat hat ein Antrags- und Anfragerecht an den Rat und seine Ausschüsse.
  • Die Vorsitzenden des Seniorenbeirates bzw. ihre Delegierten erhalten Rederecht bei der Beratung der Anträge im zuständigen Fachausschuss. 

Geschäftsbericht für das Jahr 2017/2018            
des Seniorenbeirates der Stadt Recklingausen


Als erstes gilt es Trauriges zu erwähnen: Im Berichtszeitraum haben wir zwei Mitstreiter auf ihrem letzten Weg begleitet.

Von Frau Mila Gante haben wir uns am 23.11.2017 verabschiedet.
Frau Gante war einige Zeit im Seniorenbeirat der Stadt aktiv und schrieb nach ihrem Ausscheiden aus dem Beirat lange Jahre für unsere Zeitung RE-SOLUT.

Am 29. Mai 2018 verabschiedeten wir uns von Heinrich Aring.
Herr Aring war 15 Jahre aktives Mitglied des Seniorenbeirates und auch der Redaktion der Zeitung RE-SOLUT.

Wir danken hier noch mal den Verstorbenen für Ihren Einsatz in der Seniorenarbeit.

Der Vorstand des Seniorenbeirates hat sich wie auch in den letzten Jahren mit der Stadtverwaltung monatlich im Stadthaus zusammengesetzt, um Termine, Aktionen und Sitzungen vorzubereiten. Die Gespräche fanden immer in einer offenen Atmosphäre statt, die Themen wurden sachlich besprochen.
An zwei (zusätzlichen) Terminen hat sich der Vorstand mit Herrn Möllers, dem Ersten Beigeordneten der Stadt Recklinghausen, getroffen, um uns über vergangene Aktionen und neue Planungen auszutauschen.
Der Beirat hat sich regelmäßig zu Arbeitssitzungen getroffen; hier wurden mögliche Themen für die öffentlichen Sitzungen, Anträge an die Stadtverwaltung und weitere Planungen diskutiert und abgesprochen.
Vor der öffentlichen Sitzung haben sich Vorstand, Arbeitskreissprecher und Stadtverwaltung zusammengesetzt, um eine Feinplanung der Sitzung abzusprechen.
Sie werden festgestellt haben, dass der Seniorenbeirat sowohl in der Presse als auch z.B. auf der Homepage der Stadt Recklinghausen für die Bürger der Stadt deutlich häufiger als in den letzten Jahren gegenwärtig war. Um die Außenwerbung für den Beirat noch mehr zu verstärken, haben wir Einkaufstaschen als Werbeträger angeschafft. Damit setzten wir auch ein deutliches Zeichen gegen Plastiktaschen zum Einkaufen. Gerne stellen wir auch Ihnen ein Exemplar zur Verfügung.
Der Beirat konnte Anfang dieses Jahres die 15 installierten Notrufbeschilderungen an den Parkbänken in der Brandheide offiziell übernehmen. Hier ist allen Beteiligten, der Stadtverwaltung, dem KSR und dem Werbesponsor Med Mobil Häusliche Krankenpflege, zu danken.
Bei folgenden Gelegenheiten war der Seniorenbeirat mit einem Infostand vertreten:

  • am 10. Februar beim Lichterfest im Museum Strom und Leben in RE-Süd
  • beim Frühlingsfest im April auf dem Gertrudisplatz Hillerheide
  • beim Sommerfest im Juni auf dem Neumarkt in RE - Süd
  • bei diversen Veranstaltungen in verschiedenen Seniorenheimen.
Auch in den nächsten Monaten wird sich der Seniorenbeirat in der Öffentlichkeit präsentieren, so z.B. am 5. Oktober auf dem Herbstfest am Gertrudisplatz Hillerheide.
Am 19. März 2018 waren, wie in jedem Jahr, alle Senioren von den Schaustellern der Palmkirmes zu einem bunten Nachmittag eingeladen. Herr Abendroth begrüßte uns im Festzelt und servierte Kaffee und Kuchen. Anschließend wurden alle Anwesenden zu einer kostenfreien Fahrt mit dem Riesenrad eingeladen.

Neben diesen Aktivitäten „außer Haus“ hat der Seniorenbeirat sich bemüht, mittels diversen Anträgen an die Stadtverwaltung Verbesserungen für die Senioren in Recklinghausen zu erzielen. Hier eine Auswahl:

„Generationenparkplätze“
Gedacht für ältere Bürgerinnen und Bürger mit eingeschränkter Mobilität, bei denen die gesetzlichen Bestimmungen für einen Behindertenausweis nicht erfüllt werden, wie auch für Mütter und Väter, die bei engen Parkbuchten Schwierigkeiten haben, die Babyschale vom Rücksitz zu bekommen. Breitere Parkbuchten würde in diesen Fällen eine Erleichterung bringen.

Der Antrag wurde am 25.06.2018 vom Rat an den Ausschuss für Verkehr, Feuerwehr und
Tiefbau verwiesen und wird voraussichtlich in der Sitzung am 04.10.2018 behandelt.

Wahlverfahren
Der Seniorenbeirat stellte einen Antrag an den Rat der Stadt Recklinghausen den
                    § 6 (Wahl des Seniorenbeirats) zu ändern bzw. zu ergänzen:

Um das Wahlverfahren und die damit verbundenen Mehraufwendungen für Stadtverwaltung und Seniorenvertretung zu vereinfachen und die Zeitschiene zur Wahlvorbereitung zu verkürzen.
Vorstellung der Änderung gleich im Anschluss!

Schulung Heimbeiräte
Der Seniorenbeirat bittet den Rat der Stadt Recklinghausen, dass der Sozialausschuss und der Rat der Stadt sich dafür einsetzen, die in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen gewählten und tätigen ehrenamtlichen Beiräte durch die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen schulen zu lassen.

Das Wohn- und Teilhabegesetz des Landes NRW (§ 22, Absatz 6) sieht vor, dass die Beiräte von Pflege- und Betreuungseinrichtungen für ihre Aufgaben zur Wahrnehmung der Interessen der Bewohnerinnen, vorbereitet und geschult werden. Die Träger der Einrichtungen bieten diese Schulung freiwillig nicht an. Die Stadtverwaltung soll hiermit die Schulung der Heimbeiräte durch die Trägerschaften stärken.

Der Antrag wird am 10.09.2018 im Ausschuss für Soziales und Demografie behandelt.

Ehrenamt
Der Seniorenbeirat bittet die Stadt Recklinghausen sich am Projekt der Ehrenamtskarte NRW beteiligt.
Hierzu wurde gestern in Anwesenheit von der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen. Frau Andrea Milz, die Urkunde mit dem Bürgermeister und dem Land NRW unterschrieben.
Die Ehrenamtskarte kann somit ab 2019 eingeführt werden.

Die Seniorenzeitung RE-SOLUT, die mittlerweile in ihrer 65. Ausgabe im Druck ist, hat sich zweifellos zu einem Glücksfall für den Seniorenbeirat erwiesen. Da in letzter Zeit vermehrt Nachfragen aus der Bürgerschaft gekommen sind, die Verfügbarkeit der Zeitung zu verbessern, hat der Seniorenbeirat erreicht, dass die Stadt Recklinghausen als Verleger der Zeitung die Druckauflage der RE-SOLUT von 3.500 auf 3.650 Stück erhöht hat.

Im Moment bereiten wir eine Aktion mit sogenannten NOTFALLDOSEN vor.
Darin sind alle wichtigen Informationen von den im Haushalt lebenden Personen für einen möglichen Notfall zusammengefasst.
Diese Dosen stehen grundsätzlich in der Kühlschranktür. Durch einen Aufkleber an der Türinnenseite können die Sanitäter sehen, dass solch eine Dose im Haushalt vorhanden ist. So ist es leichter möglich, im Ernstfall die lebenswichtigen Informationen aus der Dose zu erlesen.
Um dieser Aktion zum Erfolg zu verhelfen, ist es nötig, dass die Ersthelfer das System annehmen und sich Sponsoren finden, die eine Finanzierung der Notfalldosen übernehmen. In vielen Städten ist diese Dose bereits mit großem Erfolg im Einsatz.

Am 24. Oktober wird der SBR in Zusammenarbeit mit der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln einen Vortrag zum Thema Oma & Opa als Ersthelfer bei Kleinkindern anbieten. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Am 25. Juni 2019 besteht der SBR 25 Jahre! Hierzu findet am 2. Juli 2019 eine kleine Feierstunde statt. Eine Arbeitsgruppe ist bereits tätig, um einen würdigen Rahmen für die Veranstaltung zu finden.

Die Stadt Recklinghausen hat sich bei der Landesseniorenvertretung NRW beworben, den Zuschlag für die Ausrichtung der Mitgliederversammlung 2019 zu bekommen. Von unserer Seite aus einen herzlichen Dank an Bürgermeister Christof Tesche, dass er sich für eine so große und publikumswirksame Veranstaltung in unserer Stadt einsetzt.
Aktuell: Die LSV hat der Stadt Recklinghausen den Zuschlag für die Durchführung der Mitgliederversammlung 2019 erteilt.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe versucht, in der gebotenen Kürze über die Arbeit des Seniorenbeirates im zurückliegenden Jahr zu berichten. Mit Elan und sicher auch guten Ideen gehen wir in das nächste Jahr, über das ich dann beim Seniorenforum 2019 berichten werde.

Termine 

Sitzungstermine SBR 2019

28.02.2019     15:00 Uhr - Ort: Feuer- und Rettungswache Recklinghausen
11.07.2019     15:00 Uhr - Ort: Rathaus, Raum 322
28.11.2019     15:00 Uhr - Ort: Rathaus, Raum 322

Vorträge Arbeitskreis Soziales:

Zu allen Vorträgen ist eine Anmeldung erforderlich:

Tel. 02361 / 372349 oder Email: ak.soziales.re@gmail.com 

Montag,       21.01.2019, 15:00 Uhr Kaffeetrinken Pfarrheim St. Gertrudis, Heidestr. 21
                                             15:30 Uhr Vortrag "Wohnen im Alter" 
                                                                Die Wohnberater der Stadt informieren

Montag,       18.03.2019, 15:00 Uhr Kaffeetrinken Pfarrheim St. Gertrudis, Heidestr. 21
                                                               "Hörgeräte, ein Segen bei Beeinträgigungen und
                                                               Hörfähigkeit" 
                                                               Hörakustiker berichten und empfehlen

 

Arbeitskreis Soziales, öffentliche Sitzungen
Zu den Sitzungen sind interessierte Bürger willkommen

Montag,         17.12.2018, 14:00 Uhr - Gehörlosenzentrum, Oerweg 38

 

Arbeitskreise
Der SBR hat vier Arbeitskreise gebildet: Kultur, Medien, Soziales und Stadtentwicklung- Umwelt-Verkehr (StUV).

Termine und Tagungsorte werden von den Arbeitskreisen selbst festgelegt und öffentlich bekannt gegeben.

Die Sprecher der Arbeitskreise haben die Möglichkeit, im Rahmen der Sitzungen des Seniorenbeirates über die Arbeit der Arbeitskreise zu berichten.

 

Arbeitskreis Kultur

Kulturelle Veranstaltungen

Der Arbeitskreis Kultur existiert seit 2002 und hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen interessierten Mitbürgern die Teilnahme an möglichst vielen unterschiedlichen kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen. Besuche von Museen, Kirchen und anderen interessanten Orten, aber auch Dichterlesungen, Orchesterproben und Theaterbesuche stehen auf dem Programm. Der Arbeitskreis bemüht sich, monatlich die Teilnahme an einer Veranstaltung anzubieten.

Seniorenkino

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist das Seniorenkino, zu dem an jedem ersten Montag (15:00 Uhr) und dritten Mittwoch im Monat eingeladen wird.

Der Mittwochstermin beginnt schon um 9:30 Uhr mit einem Kaffeetrinken und bietet ab 11:00 Uhr zwei Filme zur Auswahl an. Veranstaltungsort ist das Cineworld, Kemnastr. 3, in Recklinghausen. An der Kinokasse gibt es eine Vorschau auf die kommenden Veranstaltungen, die kostenfrei abgeholt werden kann.

Preise: montags 3,50 €, mittwochs 5,00 € (inklusive Verzehr). Eine Reservierung von Plätzen ist unter der Telefonnummer 02361/931320 möglich.

Auf Veranstaltungen wird rechtzeitig in der örtlichen Presse, in der Zeitung des Seniorenbeirates (RE-SOLUT) und im Internet auf

hingewiesen.

 

Mitglieder des Arbeitskreises

Frau Appels, Frau Duhme, Frau Meinberg, Herr Mebus, Herr Tamm

 

Arbeitskreis Medien

Der Arbeitskreis Medien des Seniorenbeirates Recklinghausen besteht seit 2002. Seine Aufgaben konzentrieren sich auf die Erstellung der Zeitung RE-SOLUT und die redaktionelle Arbeit an der Homepage des SBR. Verantwortlich dafür ist Herr Rudolf Koncet; er übernimmt die Koordinierung der Informationen aus dem Seniorenbeirat und die Weiterleitung an die Stadt. Dort findet die technische Realisierung statt.

Die redaktionelle Pflege der Homepage des SBR wird durch den Arbeitskreis Medien vorgenommen. Aus seinem Kreis hat sich Herr Koncet dazu bereit erklärt; er übernimmt die Koordinierung der Informationen aus dem Seniorenbeirat und die Weiterleitung an die Stadt. Dort findet die technische Realisierung statt.  

  • RE-SOLUT

RE-SOLUT (REcklinghäuser Senioren SO Lebendig Und Tatkräftig) ist die Zeitung des Seniorenbeirates der Stadt Recklinghausen und wird vom Arbeitskreis Medien erstellt. Dazu trifft sich der Arbeitskreis in monatlichen Abständen.

Mit einem Umfang von 44 Seiten und einer Auflage von 3.650 Stück erscheint sie vierteljährlich.

Als Verleger fungiert die Stadt Recklinghausen. Die Druckkosten werden aus dem Etat des Seniorenbeirates bestritten.

Die Verteilung der Zeitung erfolgt sowohl durch Mitglieder des Seniorenbeirates als auch durch die Stadt.  Die Zeitung liegt zur kostenlosen Mitnahme u. a.  im Rathaus, Stadthaus A,  in der VHS, der Stadtbücherei, der Brücke, im Bürgerhaus Süd, im Kreishaus und in verschiedenen Seniorenheimen, Arztpraxen, Apotheken, Cafés, Kirchen usw. aus. Sie wird auch im monatlichen Seniorenkino verteilt.

Die Artikel der RE-SOLUT werden zum großen Teil von den Arbeitskreismitgliedern selbst verfasst. Zulieferungen von Externen sind jederzeit möglich und willkommen.

Sollten Sie Interesse an einer Ausgabe haben und sollte diese bereits vergriffen sein, wenden Sie sich bitte an die Stadt Recklinghausen (Telefon: 02361 / 50-2111 oder Email: soziales@recklinghausen.de) oder an den verantwortlichen Redakteur Herrn Rudolf Koncet (rudolf.koncet@email.de).

Oder nutzen Sie das Angebot "RE-SOLUT im Internet". RE-SOLUT können Sie hier jederzeit nachlesen.

Jahresbericht aus dem Arbeitskreis Medien

Als vorrangige Aufgabe betrachtet der AK die Erstellung der Seniorenzeitung RE-SOLUT.
Wie Herr Koncet in seinem Bericht schon angemerkt hat, ist diese Zeitung ein Glücksfall für den hiesigen Seniorenbeirat. Seit nunmehr 16 Jahren erscheint sie treu und brav und seit 14 Jahren viermal im Jahr, die 65. Ausgabe wird gerade gedruckt. Ihre Beliebtheit lässt sich am besten daran erkennen, dass sie in ganz wenigen Tagen nach ihrem Erscheinen bereits vergriffen ist. Nur gut, dass sie aber auch danach noch im Internet gelesen werden kann.

Es ist an dieser Stelle der richtige Ort, um der Stadt Recklinghausen als der Verlegerin der Zeitung ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Immerhin nimmt sie dem Seniorenbeirat einen sehr großen Teil der Finanzierung der Zeitung ab.

Seit dem letzten Seniorenforum sind vier Ausgaben erschienen und insgesamt 14.300 Exemplare kostenlos an die Leserinnen und Leser verteilt worden, weitere 7.300 werden noch in die-sem Jahr folgen. Und immer wieder erreichen uns Bitten auch von Auswärtigen, die Zeitung per Post zu erhalten. Momentan werden 50 Exemplare per Brief verschickt.
Die Herbstausgabe befindet sich in der Druckerei und wird voraussichtlich ab dem 18. Sep-tember erscheinen. An der Weihnachtsausgabe wird bereits gearbeitet, sie muss schon in der ersten Novemberwoche bei der Druckerei sein, damit sie dann Anfang Dezember für Sie alle zu Verfügung steht.
Sie merken, das ist schon eine anspruchsvolle Arbeit, welche die Mitglieder des AK Medien leisten. Daher ein ganz dickes Dankeschön an „meine“ Leute. Ohne sie könnte die Zeitung nicht erscheinen. Momentan sind wir 10 Redaktionsmitglieder, ein weiteres ist dabei, in die Arbeit zu „schnuppern“. Vielleicht haben wir dann bald ein 11. Mitglied. Übrigens: Nur drei sind Mitglieder im SBR, die anderen schenken ihm als Externe ihre Zeit und ihr ehrenamtliches Engagement.
Und wir würden uns freuen, wenn noch mehr Interessierte zu uns stoßen würden, denn es kündigt sich ein Generationswechsel an und „Nachwuchs“ ist auch für eine Redaktionsarbeit vonnöten.
Ich nutze diese Gelegenheit deshalb hier, um für die Redaktionsarbeit Werbung zu machen. Spannend ist sie auf jeden Fall, denn die Redaktionsrunde bemüht sich immer wieder um interessante Themen und um lesenswerte Beiträge.
In den zurückliegenden vier Ausgaben sind 145 Artikel erschienen, davon waren 73 % von den Mitgliedern der Redaktion erstellt. Die restlichen 27 % sind uns von externen Schreibern zugeschickt worden, worüber wir uns sehr freuen, oder sie sind von uns z.B. im Internet gefunden worden.

Zum Schluss meiner Ausführungen darf ich Ihnen weiterhin hoffentlich interessante re-solute Zeitungsausgaben wünschen und uns, den Mitgliedern des AK Medien, weiterhin große Lust am Schreiben und viel Zeit zum Erstellen der Zeitung.

Mitglieder des Arbeitskreises:

Herr Koncet, Herr Mebus, Herr Tamm (Mitglieder des Seniorenbeirates), Frau Berg, Herr Borrmann, Herr Herrmann, Frau Matthias, Frau Rose, Herr Switon, Frau Gerwing, Herr Peters (externe Mitglieder)  

Sprecher des Arbeitskreises:

Herr Michael Mebus, Telefon: 02361/15405, E-Mail: michael-mebus@web.de

  

Arbeitskreis Soziales

Der AK Soziales im Seniorenbeirat setzt sich für die Interessen der älteren Bürger in der Stadt Recklinghausen ein. Von ihm werden monatliche Treffen durchgeführt, um über folgende Themen zu informieren:

  • Wohnen im Alter
  • Quartiersarbeit
  • Gesundheit und Pflege
  • Bildung
  • Veranstaltungen

             Polizei gab wichtige Tipps zum Schutz vor Einbruch und Trickdiebstahl

Bei einem Vortrag, zu dem der Arbeitskreis Soziales des Seniorenbeirates Recklinghausen eingeladen hatte, zeigte ein Sicherheitsberater der Kriminalpolizei verschiedene Tricks, die Betrüger anwenden. Entscheidend dabei sei der

Polizeit gibt Tipps zum Schutz vor Einbruch
Ablenkungsfaktor: sei es ein Stadtplan, die Bitte um Geldwechsel für den Parkautomaten oder ein Anrempeln. Sei das Opfer abgelenkt, könne ein zweiter Täter unbemerkt sein Unwesen treiben.
Die über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung im Gemeindehaus St. Michael erhielten zahlreiche Tipps für den Schutz vor Einbruch und Trickdiebstahl.
Im Bild Wolfgang Mayer-Gürr (Sicherheitsberater der Kriminalpolizei) und Ulla Willemsen (Seniorenbeirat).

                                                        Was heißt denn hier selbstständig?
              Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und die neuen Begutachtungsrichtlinien

Noch lange nach dem interessanten Vortrag zum 2. Pflegestärkungsgesetz, musste die Referentin des BIP (Beratungs-und Infocenter Pflege) Frau Beate Schniederjan zahlreiche persön-liche Nachfragen der Besucher beantworten. Davor hatten die über 40 Teilnehmer im Pfarrheim St. Gertrudis auf der Hillerheide, bei der Veranstaltung des Arbeitskreises Soziales des Seniorenbeirates Recklinghausen Neuigkeiten aus der Pflege erfahren. Entsprechende Info-Broschüren darüber sind im Stadthaus A erhältlich. Auswärtige Besucher berichteten, dass es einen solchen Informationsdienst nicht in allen Nachbarstädten gibt. Die Recklinghäuser können sich also glücklich schätzen über eine solche Informationsquelle zurückgreifen zu können.
Zum nächsten Vortrag lädt der AK Soziales zum Thema: Hygiene und Entlass Management im Krankenhaus am 6.11.2018 um 15:30 Uhr in das Knappschaftskrankenhaus ein.
Referenten sind Prof. Dr. Holthusen (Ärztlicher Direktor) und Dr. Garcia (Krankenhaushygieniker), die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos.

Pflegebedrüftigkeitsbegriff

 

                                        Seniorenbeirat informierte im Klinikum Vest

Um die wichtigen Themen „Entlass- und Hygienemanagement im Krankenhaus“ ging es bei einer Veranstaltung des Arbeitskreises Soziales im Seniorenbeirat im Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen. Im Vortragssaal St. Barbara informierte Prof. Dr. Holger Holthusen, ärztlicher Direktor im Klinikum Vest, die Seniorinnen und Senioren, wie das Entlassmanagement sowohl in Recklinghausen als auch in der Paracelsus-Klinik Marl geregelt ist. Denn seit gut einem Jahr haben sich auch die beiden Krankenhäuser des Klinikum Vest verpflichtet, auf die Bedürfnisse ihrer Patienten nach dem Klinikaufenthalt besonders zu achten. Daher wurde das Entlassmanagement eingeführt. Schon bei der Aufnahme soll mittels eines Fragebogens geklärt werden, ob der jeweils betroffene Patient bei der Entlassung Hilfe benötigt. Der Patient muss sich erklären, ob er sich an diesem Verfahren beteiligen will. Bei der Entlassung soll jeder Patient zusätzlich zum Arztbrief einen so genannten Entlassplan erhal-ten. Darin wird geregt, wie die Behandlung und Versorgung weitergeht. Wenn die Patienten einwilligen, werden diese Informationen auch an die nachbehandelnden Ärzte und Pflegedienste sowie an die Kranken- und Pflegekassen weitergegeben.
In einem weiteren Vortrag erfuhren die Senioren vieles zum Thema Hygiene. Krankenhaushygieniker Dr. Pedro Garcia setzte die Interessierten Bürgerinnen und Bürger darüber ins Bild, was es mit Keimen auf sich hat und schilderte, wie das Klinikum Vest Patienten vor Keimen schützt. Unter anderem erfuhren die Besucher an diesem Tag, wie wichtig Händehygiene zum Schutz vor Keimen ist.
Seniorenbeirat

Bericht für das Seniorenforum der Stadt Recklinghausen am 6.9.2018 für den Arbeitskreis Soziales

Der Arbeitskreis Soziales des SBR Recklinghausen besteht zurzeit aus 18 Mitgliedern, von denen 4 Teilnehmer freie Mitglieder sind.
Wir treffen uns alle 6 Wochen Montags um 14:00 Uhr an wechselnden Tagungsorten und versuchen uns auf 1 ½ Stunden zu begrenzen.
Wir haben uns entschlossen, den Senioren in Recklinghausen Informationen zu geben und bieten deshalb alle 2 Monate Veranstaltungen zu Themen mit sozialer Fragestellung an.
In diesem Jahr haben wir zu folgenden Themen informiert:

  • Opferschutz durch den weißen Ring
  • Umgang mit Medikamenten durch eine Apothekerin
  • Patientenverfügungen und Bankvollmachten durch einen Notar und RA und einen Sparkassen Direktor
  • Quartiersarbeit durch die Quartiersmanager der Quartiere Paulus, Hillerheide und Altstadt
  • Häusliche Sicherheit durch einen Sicherheitsberater

Die Veranstaltungen wurden in der Regel von 40 Teilnehmern besucht. Bei einem Vortrag fanden sich sogar 80 Teilnehmer ein. Einen besonderen Anreiz gab es dann, wenn der Vortrag in Verbindung mit einem Kaffeetrinken stattfand.

Für den Rest des Jahres habe ich noch einen kleinen Werbeblock. Es stehen noch zwei Vorträge an:
Am 17.09.2018, ab 15:30 Uhr zum Thema „Neues aus der Pflege“, was heißt eigentlich Selbstständigkeit für die Pflegebedarfseinschätzung, durch Frau Schniederjan vom BIP, im Pfarrheim St. Gertrudis in der Hillerheide. Vorher ist die Teilnahme an einem Kaffeetrinken möglich (Kosten 2 €).
Am Dienstag, den 6.11.2018 um 15:30 Uhr ein Vortrag zum Thema Hygiene und Entlassma-nagement im Krankenhaus durch Herrn Dr. Garcia und unserem Ärztlichen Direktor, Herrn Prof. Dr. med. Holger Holthusen im Vortragssaal St. Barbara im Knappschaftskrankenhaus statt.

Darüber hinaus hat der Arbeitskreis Soziales auch für die Mitglieder des Seniorenbeirats eine Selbsterfahrung angeboten. Mit Hilfe von Simulationsgeräten haben wir versucht nachzuvoll-ziehen, wie sich Sinnes- und Körpereinschränkungen anfühlen, um mehr Verständnis für die Lebenssituation von Menschen mit Handicaps zu bekommen.
Durch besondere Brillen konnten Sehbeeinträchtigungen wie grauer und grüner Star, Makula-Degeneration oder auch der Einfluss von Alkohol auf das räumliche Sehen annähernd nachvollzogen werden. Mit eigenen Augen zu erleben, wie sich nach Alkoholgenuss ein Tunnelblick ergibt, war schon besorgniserregend und machte im Hinblick auf eine sichere Verkehrsteilnahme uns alle mehr als nachdenklich. Andere Behinderungen, wie Gehstörungen, Ödembildungen, Adipositas und Arthritische Erkrankungen wurden durch einen Simulationsanzug nachvollziehbar gemacht. Besonders betroffen machte die Erfahrung, wie Menschen mit einem Tremor z. B. bei Parkinson in ihrem täglichen Leben eingeschränkt sind und wie schon das Eingießen eines Wasserglases Schwierigkeiten bereitet. Dies wurde mittels dosierter Stromschläge vermittelt.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit war das Thematisieren der Reduzierung der Sparkassenfilialen, insbesondere der Sparkasse Vest, des Geldautomatennetzes in Recklinghausen und die Formulierung des Protestes im Namen des Seniorenbeirats für die Recklinghäuser Sparkassenkunden. Wenn auch deshalb keine Filialschließungen verhindert wurden, so ist zumindest für das Jahr 2018 gesichert, dass Sparkassenkunden, die in der Mobilität einge-schränkt sind, einen kostenlosen Geld-Nachhause-Service wahrnehmen können.
Um Senioren die Wahrnehmung von Geldgeschäften an Automaten zu erleichtern, haben wir vor, gemeinsam mit dem Arbeitskreis Stadtentwicklung und Verkehr und der Sparkasse Vest Schulungen anzubieten. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn dafür auch ein Bedarf besteht.

Deshalb die Frage ins Seniorenforum:
Wer von Ihnen würde eine solche Schulung in Anspruch nehmen wollen? Bitte einmal aufzeigen, natürlich ohne jede weitere Verpflichtung.
Zur Darstellung unserer Arbeit im Arbeitskreis gehört, dass wir Ihren Auftrag, nämlich den Auftrag des Seniorenforums aus dem Jahr 2014 weiter fortgesetzt haben.

Gemeinsam statt einsam, der Aufbau eines Hausbesuchsdienst für Menschen, die sich in ihrer Häuslichkeit isoliert und alleine fühlen.

Nachdem das Projekt 2014 durch Frau Materna erfolgreich mit vielen Mitstreitern an-geschoben wurde, gab es durch Veränderung der personellen Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten 2016 und 2017 einen Bruch mit der Befürchtung, dass das Projekt aufgegeben werden würde.
Heute stehen wir durch intensive Medienarbeit in der örtlichen Presse, nicht zuletzt durch eine unterstützende Recklinghäuser Zeitung mit dem Projekt wieder glänzend dar.
Auch die positive Berichterstattung in der WDR Lokalzeit Dortmund hat dazu beigetragen, Ehrenamtliche und zu Besuchende zu interessieren und unserem Bild in der Öffentlichkeit den Stellenwert zu geben, den es verdient.
Mittlerweile haben wir seit der intensiven Arbeit in unserer Koordinierungsgruppe 15 neue Ehrenamtliche gewinnen können und konnten fast alle Besuchswünsche erfolg-reich bedienen.
Im Projekt besuchen mittlerweile 25 Besucher einsame Senioren zu Hause. 4 Koordi-natoren sorgen dafür, dass sich in der Mehrzahl die richtigen Paare gefunden haben.
In diesem Jahr hat eine Schulung der neuen ehrenamtlichen Besucher stattgefunden. In drei im Jahr stattfindenden Reflexionsgesprächen werden die Ehrenamtlichen begleitet.
Sollten Sie in Ihren Seniorentreffen Menschen kennen, die einsam sind und zu Hause isoliert leben, fragen Sie bitte nach, ob unser Besuchsdienst Gemeinsam statt einsam für die Menschen in Frage kommt. Natürlich sind uns auch neue Ehrenamtliche für den Besuchsdienst herzlich willkommen.

 Mitglieder des Arbeitskreises:

Herr Aßmann, Frau Döring, Frau Drießen, Frau Duhme, Herr Jandt, Herr Koncet, Herr Krakowiak, Frau Kroppen, Frau Meinberg, Frau Meinhardt, Frau Pirk, Herr Schmidt, Frau Willemsen, Frau Zimmer (Mitglieder des Seniorenbeirates)
Frau Klaus, Frau Matthias, Frau Milez, Herr Switon (externe Mitglieder)

Sprecher des Arbeitskreises:

Herr Norbert Jandt, Brunostr. 11, 45661 Recklinghausen, Tel. 02361/372349
Email: norbertundulrike@gmail.com 

Email des Arbeitskreises Soziales: ak.soziales.re@gmail.com

 

Arbeitskreis Stadtentwicklung-Umwelt-Verkehr

Der Arbeitskreis Stadtentwicklung-Umwelt-Verkehr (StUV) des Seniorenbeirates Recklinghausen besteht seit 2014 und befasst sich mit folgenden Themen:

Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr

  • Wohnen im Alter
  • Verkehrssituationen im Quartier
  • ÖPNV-Anbindung im Stadtteil
  • Nahversorgung des täglichen Bedarfs
  • Zustand der Infrastruktur in den Stadtteilen

Alle Bürgerinnen und Bürger, vornehmlich die der älteren Generation sind aufgerufen, Anregungen und Wünsche mitzuteilen, aber auch mögliche Missstände in den Stadtteilen aufzuzeigen. Getreu der Leitsätze des Seniorenbeirates will der Arbeitskreis Sprachrohr und Bindeglied gerade der älteren Generation zur Politik sein.

 

Tätigkeitsbericht aus dem AK STUV:

Seniorenforum am 6. September 2018

Projekte: Jahresprojekt „Mobilität im Alter“
Beginnend mit einer Auftaktveranstaltung mit Dr. Günnewig und einem Vortrag über Mobilität im Alter.

Danach bestehend aus drei Stufen:
Verkehrssicherheitstraining für die Mobilität mit dem eigenen Auto, durchgeführt an 4 Terminen. 2 Termine im Juni (WDR) und 2 Termine im September (18. und 25.), jeweils noch Plätze frei.

Führerschein gegen Abo der Vestischen Straßenbahn, läuft ab dem 1. Mai 2018.
Sollte eine Mobilität mit dem eigenen Auto, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr gegeben sein, hat man die Möglichkeit, seinen Führerschein gegen ein Abo der V.S. einzutauschen. Somit ist die Mobilität weiterhin gegeben, zwar nicht mehr mit dem eigenen Auto, dann aber mit Bussen und Bahnen.
Von diesem Angebot haben bis dato .... Personen Gebrauch gemacht (WDR hat be-richtet).

Mobilitätstraining für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl bei der Benutzung eines Busses. In Kooperation mit der V.S. findet dieses Training statt, und zwar am 11. September 2018. (Flyer).

Anträge an die Stadt
Antrag auf Generationenparkplätze in RE.
Hier geht es darum, an einigen prädestinierten Stellen der Stadt vorhanden Parkplätze in ihrer Breite zu vergrößern, so dass ältere Menschen aber auch Mütter mit Kleinkindern ausreichend Platz haben, auszusteigen oder vielleicht das Babykörbchen von der hinteren Sitzbank herauszuholen ohne dass das Nachbarauto angetatscht wird. Im Juni im Rat und an den Verkehrsausschuss verwiesen.

Nummerierung von Parkbänken (Antrag liegt länger zurück)
In der Brandheide versuchsweise eingeführt, bei Erfolg auch an anderen Stellen.

Ausflüge
Am 16. Oktober findet ein Ausflug statt nach Hattingen zur Henrichshütte, nach Wup-pertal zu einer Fahrt mit der Schwebebahn und zum Brauhaus (ehem. Schwimmbad), Flyer liegen aus, Anmeldungen nehme ich noch gern entgegen.

Mitglieder des Arbeitskreises:

Herr Krakowiak, Herr Schmidt, Herr Stöcker, Frau Willemsen (Mitglieder des Seniorenbeirates)
Herr Switon, Herr Herrmann (externe Mitglieder)

Sprecher des Arbeitskreises:

Herr Heinrich Stöcker, Telefon: 02361/13401 Email: hein.stoecker@unitybox.de

 

Mobilität im Alter
Senioren beim Fahrsicherheitstraining


Vier Termine zur Schulung der Fahrsicherheit von Senioren hatte Heinrich Stöcker, der Sprecher des Arbeitskreises Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr des Seniorenbeirates Recklinghausen mit der Kreisverkehrswacht Borken auf dem Übungsgelände in Gescher-Estern vereinbart. Warum bei der Verkehrswacht in Gescher und nicht beim ADAC im näher gelegenen Haltern? Die Kursgebühren waren allgemein deutlich niedriger und konnten bei der Verkehrswacht für die Gruppe des Seniorenbeirats noch etwas günstiger gestaltet werden.

Die Teilnehmer

Unser Trainer, ein Fahrschullehrer im „Ruhestand“, konnte im Juni 2018, dem ersten Termin, 11 Fahrerinnen und Fahrer pünktlich begrüßen. Die jüngste Teilnehmerin lag knapp vor dem 60. Geburtstag, der älteste Teilnehmer war über 82 Jahre alt. Am Start waren neun Wagen (zwei mussten doppelt ran, weil zwei Ehepaare gemeinsam gekommen waren, aber beide ans Lenkrad wollten). Und auch die Autos waren sehr unterschiedlich: der älteste ein 28 Jahre alter Audi 80 - kurz vor dem historischen Kennzeichen stehend, ohne ABS oder Kat -, der jüngste ein zwei Jahre alter Toyota RAV4 Hybrid - mit Allradantrieb und besonders günstigen Umweltpunkten.

Zuerst gab es eine allgemeine Einführung zum richtigen Sitzen im Auto, zum richtigen Bremsen mit ABS (Antiblockiersystem) und ohne. Auf Nachfrage: Der Ganzjahresreifen sei ein Kompromiss, weder im Sommer noch im Winter sei er optimal, dürfe jedoch zu allen Jahreszeiten gefahren werden. In der Stadt und in Gegenden ohne größere Steigungen reiche i.d.R. solch ein Ganzjahresreifen.

„Glatteis“

Und dann ging es „auf die Piste“: Slalomfahren um Gummihütchen, wobei die letzten beiden auf einer mit Wasser präparierten glatten Fläche standen - erst mit 30 km/h, dann mit 35 km/h und zuletzt mit 40 km/h. 40 km/h ist eine sehr schnelle Geschwindigkeit, wenn hinter der „Eisfläche“ nur 18 m Asphalt und dann schon die Büsche am Geländerand auftauchten! Auch wenn unser Trainer uns beruhigte (bei den Autos und dem Abstand könne nichts passieren), Gasgeben (um auf 40 km/h zu kommen) und nicht zu bremsen oder abrupt das Lenkrad zu verreißen, kostete viel Unter Wasser      Reaktionstest auf GlatteisÜberwindung. Die Hütchen mussten in kleinen Bögen umfahren werden. Unser Trainer behielt Recht, es konnte nichts passieren. Wenn sich ein Wagen quer gestellt hatte, machte es der Fahrer in der nächsten Runde besser. Wer das leichte Rutschen ausgesteuert hatte, bekam zur Anerkennung den hochgereckten Daumen des Trainers zu sehen.

 

Bremsen
Als nächstes waren Bremsübungen an der Reihe. Mit 30 km/h, beim zweiten Anlauf mit 50 km/h anfahren und an einem gekennzeichneten Punkt bremsen, um auf dem kürzesten Weg zum Halten zu kommen. Das forderte fast brutale Entschlossenheit. Bei 30 km/h wollte unser Trainer das ABS dreimal anschlagen hören, bei 50 km/h fünfmal. Ich gebe zu, beim ersten Mal hat mein ABS sich nur einmal gemeldet, ich hatte vor Schreck mit dem Bremsdruck nachgelassen. Der Bremsweg hatte sich verlängert, im Ernstfall ein Leben gefährdender Fehler oder ein teurer (vermeidbarer!) Blechschaden. Wir durften vor dieser Übung den Bremsweg schätzen. Die meisten lagen viel zu hoch: ABS richtig angewandt, verkürzt den Bremsweg deutlich. Dann eine Frage mit lehrreicher Antwort: Bei 30 km/h errechnet sich ein Anhalteweg (Reaktionsweg + Bremsweg) von 14 m (9 m + 5 m). Welche Geschwindigkeit hat ein Wagen mit anfangs 50 km/h, dessen Fahrer zeitgleich reagiert, am Ende des Anhalteweges des mit 30 km/h gefahrenen Wagens? Erschreckende Antwort: noch die volle Geschwindigkeit von 50 km/h! Also vor Schulen oder entsprechend gekennzeichneten Gefahrenstellen bitte unbedingt die Geschwindigkeit drosseln.

Wer sich für die Mittagspause keine Snacks (z.B. Nudelsalat und Obst) mitgebracht hatte, konnte sich eine Pizza beim Pizzaservice bestellen. Getränke waren beim Veranstalter zu erwerben.

 

Kurvenfeeling und Reaktionstest

Am Nachmittag gab es zum Spaß ein Rennfahrergefühl: Wir sollten einen großen Kreis mit möglichst hoher Geschwindigkeit fahren, dreimal rechts herum und dreimal links herum und dann wieder Slalom auf der „Eisfläche“. 50 km/h im Kreis wären möglich, meinte der Trainer. Es könne nichts passieren, da um den Kreis ausreichend Rasenfläche und kein Bordstein sei. Alle fuhren den jeweils ersten Kreis gemächlicher, den zweiten dann schon schneller. 40 km/h ist eine irre Geschwindigkeit: KurvenfahrtTrotz Abstützens am Lenkrad und in den Sitz wird der Fahrer weit nach außen gedrückt. Wie sein „Daumen nach oben“ jedem Teilnehmer zeigte, war unser Trainer sehr zufrieden.
Zum Reaktionstest sollten wir mit 40 km/h auf die „Eisfläche" fahren. Am Ende der Anlage stand unser Trainer und zeigte uns durch seinen seitwärts geschwenkten Arm, ob wir rechts oder links um zwei Hütchen herum fahren sollten. Einige hatten schnell den Dreh heraus, auf der glatten Fläche, ohne zu schleudern, die Hütchen zu umkurven. Aber selbst wer an der falschen Seite die Hütchen umkurvte oder sie sogar umfuhr, erhielt keinen Tadel, sondern durfte es noch mehrmals versuchen.

Erfahrungen

Bei den beiden Ehepaaren wollte jeder Partner eigentlich alleine fahren, dann merkten sie: „Gemeinsam fahren macht doppelt Spaß!“ - natürlich nur, wenn der Beifahrer / die Beifahrerin sich jeglicher Kritik enthält. Wir waren eine tolle Truppe. Einerseits wurde niemand aufgezogen, wenn er es etwas langsamer angehen ließ, andererseits wurde besonders gute Problembewältigung neidlos anerkannt. Wir haben gelernt, auch Senioren im Alter von 70 oder 80 Jahren können noch am Straßenverkehr teilnehmen. Jeder sollte aber ehrlich zu sich sein, ob er noch die nötigen Reflexe hat. Eine gute Idee sei, fremde Sachkompetenz einzuholen, z.B. bei einem Fahrlehrer eine Fahrstunde zu buchen. Erfahrungen
Wiederholung? Wir hatten viel Spaß bei dem erhebenden Gefühl, wenn es gelungen war, unser rutschendes Fahrzeug wieder einzufangen oder richtig zu bremsen. Zum Schluss erhielten wir eine Urkunde. Übung macht den „Meister“: Alle zwei bis drei Jahre könnte man ruhig solch einen Kurs machen, meinte unser Trainer.

Liebe Seniorinnen und Senioren, am letzten Termin, dem 25. September 2018 sind noch wenige Plätze frei, schnell anmelden!


 

Projekte

Gemeinsam statt einsam

Der Seniorenbeirat beschäftigte sich 2012 schon eine geraume Zeit mit dem Thema „Einsamkeit im Alter und Armut im Alter“. Dieses Thema wurde auf dem Seniorenforum 2012 den Delegierten der Senioreneinrichtungen der Stadt Recklinghausen vorgestellt. Nach eingehender Diskussion erhielt der SBR durch das Seniorenforum den Auftrag, sich mit dem Thema zu befassen und gegen die Einsamkeit im Alter etwas zu unternehmen.

Kontakt- und Besuchsdienst

In den folgenden Monaten wurde unter Mithilfe der Verwaltung der Stadt Recklinghausen der Besuchsdienst „Gemeinsam statt einsam“ aufgebaut. Zielgruppe des Dienstes sind alleinstehende Seniorinnen und Senioren in Privatwohnungen, die aus Alters- und/oder Krankheitsgründen immobil sind und über unzureichende soziale Kontakte verfügen. Ziel des Dienstes ist es, durch regelmäßige Kontakte die fehlende Einbindung alter und/oder kranker Menschen in private Netzwerke zu kompensieren und soziale Isolation zu verhindern. Alltagspraktische Fähigkeiten und das Selbstwertgefühl werden gestärkt. Durch das bürgerschaftliche Engagement wird die Zunahme von Hilfs- und Pflegebedürftigkeit gemindert. Die Koordination des Dienstes übernimmt eine Koordinierungsstelle im jeweiligen Stadtteil mit folgenden Aufgaben:

  • Erstkontakt mit Bedarfsanalyse
  • Treffen zum regelmäßigen Austausch
  • Gewinnung der Ehrenamtlichen
  • Anleitung der Ehrenamtlichen

Der Besuchsdienst ist über die Telefon-Nr. 0176/77 07 64 89 erreichbar. Hier läuft ein Anrufbeantworter mit, so dass alle Gespräche aufgezeichnet werden und kurzfristig ein Rückruf erfolgt. Wer den Besuchsdienst eine Nachricht senden möchte, kann dies unter:
besuchsdienst.re@gmail.com durchführen.

 

Kontakte des SBR:


Internetseite

  • Verantwortlich für den Inhalt: Seniorenbeirat Recklinghausen
  • Redaktionelle Arbeit: Arbeitskreis Medien (Rudolf Koncet)
  • Verantwortlich für die Pflege der Internetseite: Claudia Dieckhöfer (Stadt Recklinghausen, Fachbereich Soziales und Wohnen), Telefon: 02361 / 50-2051, Fax: 02361 / 50-92051, Email: claudia.dieckhoefer@recklinghausen.de


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"Gewusst wo... 2.0" - Broschüre für Flüchtlingshelfer

 Titelbild der Broschüre

Die Broschüre "Gewusst wo... 2.0" ist ein nützlicher Wegweiser für alle Fachkräfte und ehrenamtlich Tätige in der Arbeit mit Asylbewerbern, Flüchtlingen und Zugewanderten für Recklinghausen. Mehr
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Das Alter oder auch Behinderungen bringen oftmals Einschränkungen mit sich, die Betroffenen sind auf Unterstützung und Hilfe in ihrer Lebensführung angewiesen. Das Beratungs- und Infocenter Pflege (BIP) bietet Ihnen kompetente Beratung an. Mehr
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