Kulturentwicklungsplan

Logo_Kulturentwicklungsplan_sw_5360_11887Auf Antrag der Koalition aus CDU-Fraktion, FDP-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat der Rat der Stadt Recklinghausen am 26. Oktober 2015 den Fachbereich Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte mit der Erarbeitung eines Kulturentwicklungsplans für die Stadt Recklinghausen beauftragt. Der Rat hat den Kulturentwicklungsplan am 25. Juni 2018 verabschiedet.


Aktuelles


Kultur hat in der Stadt Recklinghausen einen besonders hohen Stellenwert und eine lange Tradition. Kunst und Kultur machen die Stadt seit über 50 Jahren unverwechselbar, geben den Bürger_innen Orientierung und Identität. Seit 1947 gibt es die Ruhrfestspiele, die Recklinghausen auch weit über die Landesgrenze hinaus bekannt gemacht haben, seit 1950 die Kunsthalle. Aber auch das städtische Theater-/Konzertprogramm, das Ikonenmuseum, die Neue Philharmonie Westfalen, die Volkssternwarte, die Stadtbücherei, die Musikschule, das Jugendsinfonieorchester und das Institut für Stadtgeschichte sind Teil der kulturellen Signatur der Stadt.

Künstler und Interessierte trafen sich zum Get-Together
Das Herz aber sind die Bürger_innen, durch die die kulturelle Landschaft bunt und maßgeblich geprägt wird. Ob Künstlerbund, Theatergruppen, Chöre, Freie Szene oder auch Kulturinteressierte - gemeinsam mit ihnen wurden die kulturellen Angebote, Veranstaltungen und Ereignisse für die kommenden Jahre weiterentwickelt: Wie stellen sich die Bürger_innen ihre Kulturstadt Recklinghausen in zehn Jahren vor? Wie kann man diese Vision erreichen? Und wie können Wünschenswertes und Finanzierbares in Einklang gebracht werden?

Gemeinsam wurde dieser Kulturentwicklungsplan erarbeitet, also eine Strategie, die der Zukunft der Kulturstadt Recklinghausen die Richtung weist - und das genau passend für die Stadtgesellschaft in Recklinghausen - und so aufgearbeitet, dass ein verbindlicher Maßstab für zukünftiges Verwaltungshandeln entstanden ist.

 

Struktur und Vorgehen
Für die Erarbeitung des Kulturentwicklungsplans wurde eine Grundstruktur erarbeitet, die aus drei Komponenten besteht.

1. Der Lenkungskreis unter Leitung von Bürgermeister Christoph Tesche
Der Lenkungskreis begleitete in seinen neun Sitzungen während des Projektzeitraums die Erstellung des Kulturentwicklungsplans nicht nur, sondern übernahm auch das Controlling. Er gab zudem Impulse, erteilte Arbeitsaufträge und war stets über den Fortgang des Prozesses informiert. Unter der Leitung von Bürgermeister Christoph Tesche bestand der Lenkungskreis aus Ratsvertreter_innen und Verwaltungsmitgliedern.

Bürgermeister Tesche im Gespräch mit Gästen in der Kunsthalle
2. Fachliche Erarbeitung

Innerhalb des Fachbereichs Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte wurden im Projektzeitraum zahlreiche Strategiesitzungen abgehalten, in denen die Institute auf Stärken und Schwächen untersucht sowie Zukunftsthemen erarbeitet wurden. Innerhalb dieser Strategiesitzungen wurden zudem mit Vertreter_innen der Fachbereiche, die besonders mit dem Thema Kultur verknüpft sind, sowie Kulturakteuren interdisziplinäre Foren eingerichtet. Neben dem so sichergestellten Informationsfluss bekamen die anderen Bereiche dadurch außerdem die Möglichkeit, sich aktiv am Prozess zu beteiligen, zum Beispiel in Form von Impulsen, Vorschlägen und Ideen, aber auch Kurskorrekturen.

3. Bürgerbeteiligung
Nach einer offenen Bürgerbefragung wurden die fünf Programmwerkstätten „Bildende Kunst und Urbaner Raum“, „Musik und Theater, Veranstaltungen und Events“, „Kreativität, Impulse, Szene, Kreativwirtschaft“, „Wissenschaft und Vermittlung“ und „Kulturelle Bildung“ gebildet, wobei diese am Ende des Jahres 2016 auf vier reduziert wurden, da im Laufe des Prozesses aufgrund der inhaltlichen Überschneidungen deutlich wurde, dass eine Integration der Programmwerkstatt „Wissenschaft und Vermittlung“ in „Kulturelle Bildung“ für die Erarbeitung zielführender ist.

Mit den Programmwerkstätten hat die Verwaltung alle Kulturinteressierten und im Bereich Kultur aktiven Bürger_innen mit in den Prozess einbezogen. Die Entwicklung des Kulturentwicklungsplans wurde so zu einem breit angelegten, offenen Diskurs, an dem sich jeder beteiligen konnte. Jede der Programmwerkstätten hatte dabei ihren eigenen spartenbezogenen Schwerpunkt, sodass am Ende die gesamte kulturelle Landschaft der Stadt abgebildet wird. Neben Vertretern des bürgerschaftlichen Engagements nahmen an den Werkstätten auch Mitglieder der Verwaltung, Ratsvertreter_innen und
Recklinghäuser Kulturschaffende teil. Das bedeutet aber nicht, dass es in den Arbeitsgruppen Hierarchien gab - vielmehr ging es um Gleichberechtigung und Gespräche auf Augenhöhe.

Für die Moderation der Programmwerkstätten wurde ein externer Moderator eingesetzt.

Über ein Ideenbuch auf der städtischen Internetseite sowie des Facebook-Auftrittes konnte außerdem jede_r Interessent_in ganz einfach online seinen Beitrag zum Kulturentwicklungsplan leisten. Diese explizit und radikal auf Partizipation ausgerichtete Entwicklung eines öffentlichen Planes ist in besonderer Weise kennzeichnend und bindend für den Prozess. In einem reziproken Verfahren wurde der Abgleich aller Arbeitsmethoden sichergestellt, d.h. Impulse aus den Werkstätten flossen zeitnah in fachliche Strategiesitzungen ein, der Lenkungskreis wurde kontinuierlich eingebunden und informiert. 
 

Kurz-Präsentation zum Kulturentwicklungsplan

 

Fotoleiste Kultur

Rückblick - Bildergalerien

24. Januar 2018: "Get together" des Kulturentwicklungsplanes
Nach erfolgreichem Abschluss der Programm-Werkstätten mit allen bisher Mitwirkenden sowie interessierten Bürgerinnen, Bürgern und Kulturinteressierten wurde in entspannter Atmosphäre auf die zweijährige Erarbeitung des Kulturentwicklungsplans für die Stadt Recklinghausen zurückgeblickt.
Fotos: Marcel Kusch

Get together des Kulturentwicklungsplanes
Get together des Kulturentwicklungsplanes
Get together des Kulturentwicklungsplanes
Get together des Kulturentwicklungsplanes
Get together des Kulturentwicklungsplanes
Get together des Kulturentwicklungsplanes
Get together des Kulturentwicklungsplanes
Get together des Kulturentwicklungsplanes
Get together des Kulturentwicklungsplanes
Get together des Kulturentwicklungsplanes

Auftaktveranstaltung am 15. Februar 2016 im Ruhrfestspielhaus
Ein unterhaltsamer Abend, an dem Kultur die erste Geige spielte, hat am Montag, 15. Februar, viele Interessierte in den Saal Kassiopeia im Ruhrfestspielhaus gelockt. Dazu eingeladen hatte die Stadt Recklinghausen, die über die Pläne zum Kulturentwicklungsplan informierte und die Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung und Unterstützung aufrief. Weiterlesen

Bürgermeister Christoph Tesche begrüßte die Gäste
Für musikalische Unterhaltung sorgte das Jugendsinfonieorchester
Kulturdezernentin Genia Nölle erklärte die Struktur des Kulturentwicklungsplans
Der Saal war gut besucht
Die jungen Musiker überzeugten mit dem Stück The Pink Panther
Poetry Slamer Sulaiman Masomi sorgte für Lacher
Beim anschließenden Get-Together blieb Raum für Gespräche

Veranstaltungskalender

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Museen

Ikonenmuseum_aussen
In Recklinghausen gibt es verschiedene Museen zu entdecken, darunter das Ikonen-Museum und die Kunsthalle. Mehr

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VCC bietet Häuser und Flächen für Veranstaltungen

Ruhrfestspielhaus

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