Kulturentwicklungsplan

LogoKultur hat in der Stadt Recklinghausen einen besonders hohen Stellenwert und eine lange Tradition. Kunst und Kultur machen die Stadt seit über 50 Jahren unverwechselbar, geben den Bürgern Orientierung und Identität. Seit 1947 gibt es die Ruhrfestspiele, die Recklinghausen auch weit über die Landesgrenze hinaus bekannt gemacht haben, seit 1950 die Kunsthalle. Aber auch das Vestische und das Ikonenmuseum, die Neue Philharmonie Westfalen, die Volkssternwarte, die Stadtbücherei, die Musik- und die Volkshochschule, das Jugendsinfonieorchester und das Stadtarchiv sind Teil des kulturellen Körpers der Stadt.

Willy-Brandt-HausDas Herz aber sind die Bürger, durch die die kulturelle Landschaft bunt und maßgeblich geprägt wird. Ob Künstlerbund, Theatergruppen, Chöre oder auch Kulturinteressierte - gemeinsam mit Ihnen wollen wir die kulturellen Angebote, Veranstaltungen und Ereignisse für die kommenden Jahre weiterentwickeln. Wie stellen sich die Bürger ihre Kulturstadt Recklinghausen in zehn Jahren vor? Wie kann man diese Vision erreichen? Und wie können Wünschenswertes und Finanzierbares in Einklang gebracht werden?

Gemeinsam soll bis 2017 ein Kulturentwicklungsplan erarbeitet werden, also eine Strategie, die der Zukunft der Kultur die Richtung weist - und das genau passend für die Stadtgesellschaft in Recklinghausen und so aufgearbeitet, dass ein verbindlicher Maßstab für zukünftiges Verwaltungshandeln entsteht.

Informationen über zurückliegende und kommende Veranstaltungen sind auf der Seite Aktuelles zusammengestellt.

Neu: Es gibt nun auch einen Newsletter, mit dem Sie alle wichtigen Informationen und Termine einfach ins eigene E-Mail-Postfach bekommen. Hier geht es zur Anmeldung.


Struktur und Vorgehen
Zum Ziel - einem verbindlichen Kulturentwicklungsplan für Recklinghausen - sollen vier Arbeitsschritte innerhalb von zwei Jahren führen. Der erste ist bereits getan: die Ist-Analyse als Grundlage der weiteren Arbeit in Form eines Geschäftsberichts für den gesamten Fachbereich Kultur. Im nächsten Schritt werden die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erfasst, die gebraucht werden, um mögliche Ziele auf Basis einer Zukunftsprognose der Stadt zu entwickeln. Zu ihnen gehören beispielsweise soziale, räumliche, demographische und Finanz-Daten. Programmatische Leitlinien, Ziele und Maßnahmen für die verschiedenen Kultursparten und Kulturmodule gilt es im dritten Schritt zu entwickeln, um dann zuletzt den notwendigen Ressourcenbedarf zu ermitteln und seine Realisierbarkeit zu überprüfen.

RuhrfestspielhausDie Erarbeitung des Kulturentwicklungsplans soll aber nicht alleinige Aufgabe einer Fachabteilung in der Verwaltung sein, sondern ein Zusammenspiel verschiedener Akteure. So wurde eine Grundstruktur erarbeitet, die auf drei Säulen fußt.


1. Der Lenkungskreis unter Leitung von Bürgermeister Christoph Tesche
Der Lenkungskreis begleitet die Erstellung des Kulturentwicklungsplans nicht nur, sondern übernimmt auch das Controlling. Er gibt zudem Impulse, erteilt Arbeitsaufträge und ist stets über den Fortgang des Prozesses informiert. Der Lenkungskreis besteht aus Ratsvertretern und Verwaltungsmitgliedern. Die Leitung des Arbeitskreises hat Bürgermeister Christoph Tesche übernommen.

2. Bürgerbeteiligung
StadtarchivMit fünf Programmwerkstätten, die an mehreren Terminen stattfinden, möchte die Verwaltung alle Kulturinteressierten und im Bereich Kultur aktiven Bürger mit in den Prozess einbeziehen. Die Entwicklung des Kulturentwicklungsplans wird so zu einem breit angelegten, offenen Diskurs, an dem sich jeder beteiligen kann. Jede der fünf Werkstätten hat dabei ihren eigenen spartenbezogenen Schwerpunkt, sodass am Ende die gesamte kulturelle Landschaft der Stadt abgebildet ist. Neben Bürgern werden an den Werkstätten auch Mitglieder der Verwaltung, Vertreter des bürgerlichen Engagements und Recklinghäuser Künstler teilnehmen. Das bedeutet aber nicht, dass es in den Arbeitsgruppen Hierarchien gibt - vielmehr geht es um Gleichberechtigung und Gespräche auf Augenhöhe.

Über ein Ideenbuch kann man außerdem ganz einfach online seinen Beitrag zum Kulturentwicklungsplan leisten. Einfach hier klicken und losschreiben.

Auch auf der Facebook-Seite zum Kulturentwicklungsplan besteht die Möglichkeit, die eigenen Ideen in Form von Nachrichten und Kommentaren zu platzieren. Als interaktives Medium lädt die Plattform außerdem zum Austausch ein, sodass jeder schnell und einfach auf einen geposteten Inhalt eingehen und ihn zum Beispiel ergänzen oder weiterentwickeln kann. Natürlich gibt es dort außerdem aktuelle Informationen rund um das Projekt.

Weiteres Arbeitsmaterial und die Protokolle der Programmwerkstätten finden Sie hier.

3. Interdisziplinäres Forum
Innerhalb der Stadtverwaltung wird mit Vertretern der Fachbereiche, die besonders mit dem Thema Kultur verknüpft sind, ein interdisziplinäres Forum eingerichtet. Neben dem so sichergestellten Informationsfluss bekommen die anderen Bereiche dadurch außerdem die Möglichkeit, sich aktiv am Prozess zu beteiligen, zum Beispiel in Form von Impulsen, Vorschlägen und Ideen, aber auch Kurskorrekturen.

 

Kurz-Präsentation zum Kulturentwicklungsplan

 

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