Aktuelles und Veranstaltungen

Im Institut für Stadtgeschichte finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Informationen dazu gibt es auf dieser Seite. 

 

STADT- UND VESTISCHES ARCHIV 

 

1919 und 1949
Zwei Epochenjahre der deutschen Demokratiegeschichte

Einladung zur Ausstellungseröffnung am 24. Mai 2019, 18 Uhr,
Institut für Stadtgeschichte Recklinghausen


Der in den Nationalfarben Schwarz–Rot–Gold heraldisch identisch gestaltete Adler des Reichs- und des Bundeswappens stellt nicht nur das staatliche Hoheitszeichen Deutschlands dar. Er steht für die deutsche Demokratiegeschichte des 20. Jahrhunderts, die von den Jahren zwischen 1933 und 1945 auf brutale und zerstörerische Weise unterbrochen wurde.
Diese (1926 von Karl Tobias Schwab entworfene und 1950 unverändert übernommene) Wappenfigur schafft über die NS-Zeit hinweg eine Traditionslinie, die zu den vorbildlichen Kapiteln unserer Geschichte zu zählen ist.
Die markanten Paarbildungen der Neuanfänge von 1919 und 1949, das heißt: Weimar und Bonn, Reichsverfassung und Grundgesetz, Nationalversammlung und Parlamentarischer Rat, schließlich Reichstag und Bundestag erweisen sich als gleichgerichtete Meilensteine der deutschen Geschichte, die eine friedliche, freiheitliche und demokratische Entwicklung unseres Landes verheißen sollten – die Weimarer Republik war nicht der Prolog der NS-Herrschaft, sondern die Vorgeschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Die Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte Recklinghausen geht den grundlegenden politischen und verfassungsgeschichtlichen Vorgängen vor 100 bzw. 70 Jahren nach und sucht auch nach Spuren in lokalen Zusammenhängen.


Zur Eröffnung am Freitag, dem 24. Mai 2019, 18 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.


Begrüßung: Christoph Tesche, Bürgermeister der Stadt Recklinghausen
Einführung in die Ausstellung: Dr. Matthias Kordes, Stadtarchivar

Musikalische Umrahmung durch ein Ensemble der Städtischen Musikschule Recklinghausen

 

Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte Recklinghausen,
Hohenzollernstraße 12, 45659 Recklinghausen vom 24. Mai bis 25. Juli 2019.
Öffnungszeiten:
montags, dienstags: 8.00 – 13.00 Uhr
mittwochs: 8.00 – 16.00 Uhr



 

RETRO STATION

Öffentliche Führungen durch die Retro Station 
Ab sofort findet am letzten Donnerstag im Monat um 16 Uhr in der Retro Station eine öffentliche Führung statt. Die Teilnahme ist kostenlos.



schichtamschachtDas Projekt „Schicht am Schacht. Das Paulusviertel nach der Kohle“ geht online! 


Unter dem Titel „Schicht am Schacht. Das Paulusviertel nach der Kohle“ läuft seit dem 1. September 2018 ein neues Projekt in der RETRO STATION im Institut für Stadtgeschichte, das in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement im Paulusviertel, dem Deutschen Kinderschutzbund Recklinghausen e. V., dem Geschichtskreis General Blumenthal und der Grundschule Hohenzollern umgesetzt wird. Das Projekt wird von der Kulturstiftung des Bundes und von der RAG-Stiftung gefördert. 

Wer Interesse an den Angeboten rund um das Thema „Das Paulusviertel nach der Kohle“ hat, kann sich nun online informieren: Unter der Projekthomepage www.schichtamschacht.info und auf den Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram gibt es einen Überblick über das Projekt und Informationen rund um die RETRO STATION im Institut für Stadtgeschichte. Auf der Homepage finden sich sowohl Fotos als auch Beschreibungen der Ausstellung in der RETRO STATION. Gegliedert ist die Geschichte in die Entwicklung der Stadt bis in das Jahr 1900, die Geschichte des Bergbaus in der Region und die Ereignisse des 20. Jahrhunderts. 

Auch für die beiden Förderer, die Kulturstiftung des Bundes und die RAG-Stiftung, ist es ein wichtiges Anliegen, den Strukturwandel nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus in Recklinghausen als aktuelles Thema in das Museum zu bringen und die RETRO STATION als ehemaliges Vestisches Museum noch weiter mit der Bevölkerung vor Ort zu vernetzen. Dies geschieht vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und verschiedene Aktionen, an denen sich Bürger vor Ort beteiligen können. Eine Theaterproduktion mit Kindern der Grundschule Hohenzollern und dem Arbeitstitel „Auf Kohle geboren?“ ist bereits gestartet. Weitere Aktionen sind geplant.

Auskunft erteilt:
Dr. Johanna Beate Lohff
Projektleitung „Schicht am Schacht. Das Paulusviertel nach der Kohle“

Institut für Stadtgeschichte-RETRO STATON
Hohenzollernstr. 12
45659 Recklinghausen

Tel.: 0176 36207098
Email: schichtamschacht@recklinghausen.de

 

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