Die Brücke - Institut für interkulturelle Begegnung und Integration

LeitungCarmen Greine
DezernatBürgermeister
Dezernent/inChristoph Tesche

 

"Auf Anordnung der Militärregierung wird in der ersten Etage des Kaufhauses Hoffmann, Breite Straße, eine öffentliche Lesehalle errichtet. Deutsche Zeitungen aller Zonen so wie britische und alliierte Blätter und Magazine werden hier ausgelegt“, so heißt es in den amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Recklinghausen vom 23. August 1946. Wie in vielen anderen Städten der britischen Zone bekam die Lesehalle den Namen "Brücke". Bald verfügte man über einen ansehnlichen Bestand englischer Bücher, regelmäßig fanden politische Vorträge mit dem Ziel der "reeducation" statt. 1955 zogen sich die Engländer aus der Administration zurück, die "Brücke" blieb und wurde vom Rat der Stadt mit der Aufgabe betraut, sich als "Auslandsinstitut" um die anstehende Städtepartnerschaft mit Preston/GB zu kümmern und die zunächst vereinzelt in Recklinghausen eintreffenden "Gastarbeiter" zu betreuen. Seit dem Jahr 2000 arbeitet die "Brücke" organisatorisch als Fachbereich mit der Bezeichnung "Institut für interkulturelle Begegnung und Integration" mit diesen Aufgabenbereichen:


Städtepartnerschaften

Bereits 1951 formulierte der "Rat der Gemeinden Europas" seine Vorstellungen von der Verschwisterung möglichst vieler Städte und nannte als Ziel, die Entwicklung des europäischen Gedankens in der breiten Bevölkerung voranzutreiben. Städtepartnerschaften bestehen heute mit Preston/GB (seit 1956), Douai/F (seit 1965), Dordrecht/NL (seit 1974), Akko/Il (seit 1978/79), Schmalkalden/D (seit 1989), Bytom/Beuthen/PL (seit 2000/1), eine Patenschaftsbeziehung gibt es seit 1966/67 zu El Progreso / Honduras.


Integrationsarbeit mit Migranten und Migrantinnen

Wahrscheinlich war Nicolaos Efstratiou, ein 1921 in Bursa/Türkei geborener Grieche, der erste "Gastarbeiter" in Recklinghausen. Er meldete sich im April 1958 mit einem Touristenpass und bekam eine Arbeitserlaubnis als Elektriker. Sieben waren es insgesamt  in diesem Jahr, bis 1962 wurden es 240, die in Firmen in Recklinghausen und in der Umgebung beschäftigt waren. Den Griechen folgten Spanier, Italiener und Jugoslawen, ein wenig später die Männer und danach die Frauen aus der Türkei. Viele Männer und Frauen der ersten Stunde sind jetzt noch in Recklinghausen, sie sind nicht "nach Hause" zurückgegangen, sie und ihre Enkel sind jetzt "Recklinghäuser". Mehr als 12.000 Menschen mit ausländischem Pass leben in Recklinghausen. Hinzu kommen einige Tausend Eingebürgerte. Die Integrationsarbeit mit diesen Migranten und ihren Selbstorganisationen ist einer der Aufgabenschwerpunkte der Brücke. Seit Anfang 2006 wird diese Arbeit systematisch und übergreifend im neu geschaffenen Integrationsbüro koordiniert.


Integrationsrat

Basierend auf § 27 Gemeindeordnung NRW hat der Rat beschlossen, einen Integrationsrat zu bilden. Ihm gehören 15 Mitglieder (8 Migrantenvertreter und 7 Ratsmitglieder) an. Mit der Bildung des Integrationsrates verknüpft sich die Erwartung an eine verstärkte Initiierung und Begleitung von Integrationsprozessen und -maßnahmen.


KOMM-IN-NRW-Projekte

Seit Juli 2005 führt die Brücke mit Förderung der Landesregierung NRW KOMM-IN-Projekte zur Verbesserung der Aufnahme und Integration von Neuzuwanderern durch.   

 

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