
Damit war der Weg frei für die Umsetzung eines zukunftsweisenden Konzepts, das die historische Innenstadt, die „Gute Stube“ des Ruhrgebiets, nachhaltig stärkt und für kommende Generationen lebenswert und attraktiv gestaltet. Die Verwaltung möchte nun der Öffentlichkeit im Rahmen einer Ausstellung den Erarbeitungsprozess und die wesentlichen Ergebnisse des Masterplans vorstellen.
Die Ausstellung ist vom 27. Januar bis 6. Februar 2026, montags bis freitags während der Öffnungszeiten, im Foyer des Rathauses, Rathausplatz 3, zu besichtigen. Dort wird sie auch am Montag, 26. Januar 2026, um 18 Uhr offiziell durch Bürgermeister Axel Tschersich eröffnet. Alle Bürger*innen, die Öffentlichkeit, die Politik sowie Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.
Ein wesentlicher Bestandteil des Prozesses war die Beteiligung der Bürgerschaft. In Stadtspaziergängen, Workshops, Info-Foren, einem Ideenlokal sowie über Online-Beteiligung haben zahlreiche Bürger*innen ihre Ideen und Perspektiven eingebracht, die den Masterplan entscheidend mitgeprägt haben.
„Mit dem Masterplan schaffen wir die Grundlage, unsere Altstadt als lebendigen Ort der Begegnung, des Handels und der Kultur auch in Zukunft zu sichern und aktiv zu gestalten. Besonders freue ich mich, dass sich die Bürgerschaft an dem Prozess beteiligt hat. Dieses Engagement zeigt, wie stark die Menschen mit unserer Altstadt verbunden sind“, betont Bürgermeister Axel Tschersich.
Die Altstadt ist das historische Herz der Stadt – ein Ort voller Geschichte, Begegnung, Kultur und Handel. Doch wie viele Innenstädte steht auch sie vor großen Herausforderungen: Klimawandel, verändertes Einkaufsverhalten und fortschreitende Digitalisierung erfordern neue Antworten. Um diese zu geben, entwickelte die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Planungsbüro Reicher Haase Assoziierte GmbH den „Masterplan Altstadt“. Er umfasste drei zentrale Bausteine:
ein übergeordnetes Zielbild für die langfristige Entwicklung;
vier Handlungsfelder zu Nutzungsmischung, Freiraumqualität, (historischem) Bestand und Digitalisierung;
sowie fünf Fokusräume, die beispielhaft das Potenzial einzelner Bereiche der Altstadt verdeutlichen.
Pressefoto: Die Altstadt Recklinghausen aus der Vogelperspektive. Foto: Marcel Blank/Stadt RE