Aktuelles und Veranstaltungen

Im Institut für Stadtgeschichte finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Informationen dazu gibt es auf dieser Seite. 

 

STADT- UND VESTISCHES ARCHIV 

 

Auftaktveranstaltung zum Welttag des Buches

Vom Pergament-Codex zum Online-Text:
Medienbrüche im Spätmittelalter und im 21. Jahrhundert
im Institut für Stadtgeschichte, Hohenzollernstraße 12, 45659 Recklinghausen,
am Sonntag, dem 22. April 2018, um 17 Uhr

Fragment scholastische  BibelIm Lesesaal des Stadtarchivs wird eine Präsentation ältester buchförmig überlieferter Schriftstücke aus Recklinghausen gezeigt: Sog. Einbandmakulaturen, d.h. Fragmente aus unnütz gewordenen Pergamenthandschriften, die in der Frühen Neuzeit für robuste und 'handwerkliche' Zwecke wiederverwendet wurden. Darunter befinden sich Bruchstücke aus handgeschriebenen Bibeln, sogar das Einzelblatt eines juristischen Druckes aus der Gutenbergzeit. Diese z.T. spärlichen Überreste, die zu den ältesten Schriftzeugnissen aus Recklinghausen gehören, demonstrieren, dass man in Zeiten von Medienumbrüchen ein sehr technisches und pragmatisches Verhältnis zum Buch entwickelte, welches auch zu Verlusten und Zerstörungen von wertvollem Kulturgut führen konnte.

Vor diesem Hintergrund werden in zwei kurzen Fachvorträgen und einer Diskussionsrunde auch mit Publikumsbeteiligung Aspekte der Kulturgeschichte des Buchwesens in historischen bzw. digitalen Zeiten erörtert.

Programmablauf:
17.00 Uhr: Begrüßung durch Jürgen Pohl, Leiter der Volkshochschule Recklinghausen
17.10 Uhr: Kurzvortrag von Dr. Matthias Kordes, Leiter des Instituts für Stadtgeschichte
Recklinghausen: Mittelalterliche Buchfragmente als mediengeschichtliche Quelle
17.30 Uhr: Kurzvortrag von Frau Professor Dr. Julia Genz, Universität Witten–Herdecke:
Das Buch in der digitalen Welt
17.40 Uhr: Diskussionsrunde mit den Vortragenden unter Publikumsbeteiligung;
Moderation: Jürgen Pohl


 

Orte und Räume Deutscher Verbrechen gegen die Menschheit
Die Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald


Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 16. März 2018, 18 Uhr

StadtallendorfDas Konzentrationslager Buchenwald verwaltete 136 Außenkommandos. Lager, in denen tausende Frauen und Männer gefangen gehalten und zumeist in Rüstungsbetrieben zur Arbeit gezwungen wurden. Der Fotograf Herbert Naumann hat nach den Spuren dieser KZ-Außenlager gesucht und in den Jahren 2012 und 2013 die Orte und Räume, in denen sich die ehemaligen Lager befanden, fotografiert. In und mit den Bildern werden Spur und Aura der Taten und Tatorte wieder sicht- und erfahrbar.

Köln - Bochum

Die vordergründig dokumentarisch wirkende Fotografie zeigt Orte, die Schauplätze deutscher Verbrechen waren. Die fotografischen Ansichten von Landschaften, Brachen, Grünanlagen, öffentlichen Plätzen, Wohnsiedlungen, Kleingärten etc. liefern zunächst keine oder kaum noch Indizien für das, was hier vor mehr als 70 Jahren geschehen ist. Es sind stille und unspektakuläre Bilder mit häufig nur indirekten Hinweisen. Erst der sie begleitende Text stellt den Zusammenhang zwischen den Taten und dem jeweiligen Ort her, lässt in den Bildern die Spuren erkennen, gibt dem Ort seine Identität, und nimmt ihm seine Harmlosigkeit. Mit den Fotografien erhalten die Geschehnisse eine erneute Aktualität. Sie bleiben nicht mehr nur als erzählte Geschichte(n) theoretisch, sondern werden wieder mit dem konkreten, dem wieder erkennbaren, dem realen Ort verbunden.

Buber Rosenzweig Medaillie


Das Institut für Stadtgeschichte Recklinghausen, Hohenzollernstraße 12, 45659 Recklinghausen, zeigt im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit 2018 | Angst überwinden – Brücken bauen“ vom 16. März bis zum 25. Mai 2018 eine Auswahl von 55 Lichtbilder der insgesamt 186 Aufnahmen umfassenden Arbeit.

 

 

 Copyright der Bilder: Herbert Naumann

 

 
Grußwort:
Christoph Tesche, Bürgermeister der Stadt Recklinghausen

Einführung in die Ausstellung:
Herbert Naumann

Eintritt frei!



Öffnungszeiten:
montags, dienstags 8.00–13.00 Uhr,
mittwochs 8.00 – 16.00 Uhr,
donnerstags 8.00 – 18.00 Uhr
freitags: 8.00 – 13.00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung


Vortrag zur aktuellen Ausstellung:
Orte und Räume Deutscher Verbrechen gegen die Menschheit
Die Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald.


Markkleeberg
Mit seinem Lichtbildvortrag gibt der Fotograf Herbert Naumann am Mittwoch, 25. April 2018, 18 Uhr im Institut für Stadtgeschichte, Hohenzollernstraße 12,D - 45659 Recklinghausen, einen Einblick in seine fotografische Arbeit zum Thema der Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald.



Die Konzentrationslager von Auschwitz, Majdanek, Treblinka, Ravensbrück, Bergen-Belsen, Dachau, Buchenwald und einigen anderen und auch die in ihnen begangenen Verbrechen, sind heute weitgehend bekannt. Doch was ist mit den Konzentrationslagern vor der eigenen Haustür? Die Konzentrationslager in Düsseldorf, Duisburg, Bochum, Dortmund, Halle, Leipzig – um nur einige der insgesamt 136 Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald zu nennen? Diese Außenlager sind bis heute weitestgehend unbekannt oder vergessen. Die genauen Orte und ihre Lage sind in der Regel nicht definiert. Häufig gibt es irreführende, falsche oder ungenaue Beschreibungen der ehemaligen Standorte.

Nach monatelanger Recherche zu den Außenlagern hat der Fotograf Naumann über 100 der ehemals 136 Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald lokalisieren können und dort in den Jahren 2012 und 2013 jene Aufnahmen gemacht, über die er in seinem Lichtbildvortrag erzählt.

Was geschah nach den Verbrechen an und mit diesen Orten? Und was wurde getan, um sie zu vergessen? Wie sind diese Orte verändert worden? Was gibt es heute noch, dass an die ehemaligen Lager und die dort begangenen Verbrechen erinnert?

Um diese Fragen zu beantworten, die Spuren zu erkennen und die Aura der Orte zu erleben, fuhr der Fotograf Naumann zu den ehemaligen Außenlagern und machte dort über 550 Aufnahmen, von denen er 184 als Bilder in seinem Buch und in Ausstellungen zeigt. In seinem Lichtbildvortrag zeigt der Fotograf 36 dieser Bilder, von 16 Orten ehemaliger Außenlager, informiert über die Geschichte des jeweiligen Lagers, berichtet über seine Motivation für diese fotografische Arbeit, erklärt sein künstlerisches Anliegen und erzählt von seinen Erlebnissen/Erfahrungen mit und in diesen Orten und Räumen.

Mit dem Lichtbildvortrag stellt der Fotograf einen für die Besucher nachvollziehbaren Zusammenhang zwischen Bildern und Geschichte her, lässt die Besucher an seiner fotografischen Arbeit teilhaben und sie die Schrecken und Verbrechen in den Bildern erkennen.

Der Eintritt ist frei.



 

 


 



RETRO STATION

Öffentliche Führungen durch die Retro Station 
Ab sofort findet am letzten Donnerstag im Monat um 16 Uhr in der Retro Station eine öffentliche Führung statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Veranstaltungskalender

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Elternbroschüre

Elternbroschüre
Die Elternbroschüre zu Fragen der Kita-Eingewöhnung für unter Dreijährige finden Sie hier.

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Der Wegweiser für alle Familien mit kleinen Kindern - von der Geburt bis zum Schuleintritt. Ab sofort gibt es das Angebot online in dem neuen Portal der Bundesinitiative Frühe Hilfen. Mehr

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Im Schul- und Ausbildungswegweiser gibt es Informationen zum Bildungsangebot in Recklinghausen. Der Wegweiser soll die Wahl einer weiterführenden Schule erleichtern und dabei helfen, Perspektiven nach der Schulzeit zu entwickeln. Mehr
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Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie bietet allen Eltern Trennungs- und Scheidungsberatung an - auch bevor eine Trennung erfolgt ist. Mehr

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Informationen zum aktuellen Stand der Betreuungsangebote für Kinder in Recklinghausen finden Sie im Bedarfsplan der Stadt zu Kindertageseinrichtungen. Mehr

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