Klimaschutz für Unternehmen

Auch Unternehmen können eine Menge für den Klimaschutz tun - und dabei aber auch ganz intensiv profitieren. An dieser Stelle stellen wir Ihnen zwei Projekte vor.

1. Projekt: ÖKOPROFIT Vest Recklinghausen - Umwelt- und Klimaschutz mit Gewinn
"Kostensenkung durch Umweltschutz“, so können die Vorteile und Inhalte des Ökologischen Projektes für integrierte Umwelttechnik, kurz ÖKOPROFIT, beschrieben werden. Denn ÖKOPROFIT ist ein Umweltberatungsprogramm zur wirtschaftlichen Stärkung von kleinen und mittleren Betrieben durch vorsorgenden Umweltschutz. Dabei werden Produktionsprozesse und alle anderen Tätigkeiten auf ihre Material- und Energienutzung untersucht und hinterfragt. Das Ziel ist es, die Betriebskosten in den Unternehmen zu senken. So unterstützt ÖKOPROFIT den Aufbau eines nachhaltigen betrieblichen Umweltmanagementsystems.


Oekoprofit

Schon 120 Unternehmen haben erfolgreich mitgewirkt
Bereits seit 2004 wird dieser innovative Umweltmanagementansatz im Vest Recklinghausen umgesetzt. Seit 2012 macht auch die Stadt Recklinghausen mit. Die Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen: Mehr als 100 Unternehmen, Produktionsbetriebe, Dienstleister, Händler, Handwerker und soziale Einrichtungen haben sich bisher beteiligt. Durch konkrete Maßnahmen und Investitionen in den Bereichen Wasser, Energie und Abfall wurde eine Kostensenkung um 4,8 Mio Euro/Jahr und eine Reduktion des Treibhausgases Kohlendioxid um ca. 12.000 Tonnen erreicht. 

Kurze Amortisationszeit von Maßnahmen
Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass sich fast 75 Prozent der Maßnahmen bereits im ersten Jahr amortisieren. Unterstützt durch eine finanzielle Förderung des Landes sowie einer Rahmenfinanzierung des Kreises Recklinghausen bietet die Gemeinschaft der Kreisverwaltung Recklinghausen und den Städten Castrop-Rauxel, Dorsten, Haltern am See, Herten, Marl, Waltrop und Recklinghausen kleinen und mittleren Unternehmen aus der Region eine kostengünstige Teilnahme an.

Teilnehmende Unternehmen und Institutionen:

  • J.Möller Fruchtsaft GmbH 2010/2011
  • Knappschaftskrankenhaus 2010/2011
  • Schloemer GmbH 2012/2013
  • Harold Scholz &Co.KG 2012/2013
  • Kommunale Servicebetriebe Recklinghausen 2012/2013
  • Raiffeisen Emscher Lippe 2014/2015
  • HELLA KGaA Hueck & Co 2014/2015
  • Familienzentrum Ideenreich 2014/2015
  • Otto-Burrmeister-Realschule 2014/2015
  • Familienzentrum Kinderplanet 2016/2017
  • Lebenshilfe 2016/2017
  • Engelsburg Best Western 2016/2017
Die Abschlussbroschüre 2016/2017 finden Sie hier.


2. Projekt: „Ressourceneffiziente Gewerbegebiete“ - Standortvorteile sichern - Kosten sparen
Wir alle wissen, dass ein sparsamer Einsatz von Energie und weiteren Ressourcen nicht nur die Umwelt schützt und dabei hilft, die unerwünschten Folgen des Klimawandels zu begrenzen, sondern vor allem auch Kosten einsparen kann. Das Projekt „ Ressourceneffiziente Gewerbegebiete“ zielt genau darauf ab. Mit der Auftaktveranstaltung am 6. November 2017 fiel in Recklinghausen der offizielle Startschuss für den Projektstart im Gewerbegebiet „Carl-Still-Straße‘‘.

Im Fokus steht der wirtschaftliche und umweltschonende Umgang mit den Ressourcen Energie, Wasser, Abfall und Fläche. Dazu bekommen die im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen ein Jahr lang eine intensive und kostenlose Beratung aus Expertenhand. So sollen entsprechende Maßnahmen auf Betriebs-, aber auch Gewerbegebietsebene gemeinschaftlich diskutiert, geplant und langfristig auch umgesetzt werden. Jochen Nühlen vom Fraunhofer UMSICHT übernimmt für ein Jahr das Gebietsmanagement und ist Ansprechpartner, Vermittler sowie Berater für die ortsansässigen Unternehmen.

„Ressourceneffiziente Gewerbegebiete‘‘ ist ein Projekt der regionalen Wirtschaftsförderung Business Metropole Ruhr (BMR) und wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Im Auftrag der BMR sind Experten des Fraunhofer Institutes UMSICHT, des Ingenieurbüros Gertec und des Projektberatungsbüros EPC in Recklinghausen und in neun weiteren Gewerbegebieten der Metropole Ruhr tätig. Zur Seite stehen dem Projektteam als Fachpartner die Effizienz-Agentur NRW, die Energieagentur.NRW sowie die Emschergenossenschaft. In Recklinghausen vermitteln die Wirtschaftsförderung und der Fachbereich Planen, Umwelt, Bauen der Stadt Recklinghausen die Kontakte in das Gewerbegebiet.

Bereits bei der Auftaktveranstaltung haben sich Unternehmen gemeldet, die ihren Betrieb hinsichtlich der eingesetzten Ressourcen überprüfen lassen und optimieren möchten. Hier besteht bereits eine enge Zusammenarbeit der Projektbeteiligten in den Bereichen Regenwasserversickerung und Energie.

Projektlaufzeit in Recklinghausen: Oktober 2017 - September 2018

Ihre Ansprechpartner/innen für beide Projekte:
Frau Marion Slota (Planen, Umwelt, Bauen)
Telefon: 02361/50-1425
marion.slota@recklinghausen.de

Herr Jörg Smolka (Wirtschaftsförderung)
Telefon: 02361/50-1403
joerg.smolka@recklinghausen.de



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