1891-1897 Lehrerseminar, ab 1897 Tätigkeit als Volksschullehrer in Ochtrup, Epe, Herten, Ibbenbüren, Rheine, Bocholt und in Recklinghausen (Essel; 1910-1933). Mitglied der SPD ab 1918; 1933 zwangsweise in den Ruhestand versetzt. 1933 verhaftet: Inhaftierung in Herford, Konzentrationslager Esterwegen und Lichtenberg-Prettin, 1944 erneute Verhaftung durch Gestapo-Gefängnis Recklinghausen; 1919–1933 Gemeindevertreter, 1926-1933 Stadtverordneter in Recklinghausen, ehrenamtlicher Stadtrat bis 1933. NS-Verfolgter; ab 1945 1. Vorsitzender der SPD des Unterbezirks Recklinghausen, Bezirk Westfalen, Vorsitzender des Kulturausschusses der SPD ab 1945. Mitglied des Provinzialrates Westfalen 1946; Mitglied des Landtages NRW 1946-1950; besondere Verdienste um Wiederaufbau der SPD und der demokratischen Kommunalpolitik in Recklinghausen nach 1945; Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt für den Unterbezirk Recklinghausen; langjähriges Engagement in der kommunalen Kultur-, Sozial- und Schulpolitik.