Geboren in Recklinghausen und Sohn eines Zechenbeamten war Bresser gelernter Bergmann auf Zeche „General Blumenthal“, Mitbegründer des katholischen Knappenvereins „St. Barbara“ bei der Stadtpfarrei St. Peter und Fürsprecher/Vertrauensmann für soziale und arbeitsrechtliche Belange der Bergleute auf „General Blumenthal“, u.a. beim großen Bergarbeiterstreik von 1889.
Es folgte jahrzehntelanges kommunalpolitisches Engagement:1890 bis 1919 Angehöriger der Stadtverordneten-Versammlung, teilweise auch in Funktion des Stadtverordnetenvorstehers, von 1919 an Mitglied der Zentrumsfraktion in der Stadtverordneten-Versammlung sowie des Magistrats (unbesoldeter Stadtrat) und diverser Deputationen und Kommission (u.a. für Bau und Sparkasse, auch Ernährungswesen im Ersten Weltkrieg), ferner war er langjähriges Mitglied im Kirchenvorstand St. Peter, im Kuratorium des Prosper-Hospitals und Vorstandsmitglied des katholischen Zeitungsverlages „Vesdruvag“.