
Aus der Gegenrichtung kommend wird die Straße Konrad-Adenauer-Platz in Höhe der Baustelle zur Sackgasse. Eine Durchfahrt zum Dordrechtring ist nicht möglich. Ein Großteil der Parkplätze steht aus beiden Richtungen kommend weiterhin zur Verfügung.
Grund für die Teilsperrung der Straße sowie die Sperrung eines Teils der Parkplatzfläche ist die Überprüfung eines Kampfmittel-Verdachtsfalls. Umleitungen sind ausgeschildert.
Bei der Überprüfung wird geklärt, ob sich an einer Stelle unter einem rund 300 Quadratmeter großen Bereich im östlichen Teil des Konrad-Adenauer-Platzes mögliche Kampfmittel im Erdreich befinden könnten. Dazu wurde eine Fachfirma beauftragt. Die Arbeiten beginnen am Montag, 12. Januar, und werden voraussichtlich bis einschließlich Freitag, 23. Januar, andauern. Aktuell ist von keiner Gefahr für die Bevölkerung auszugehen. In dem genannten Zeitraum können die Parkplätze im Baustellenbereich nicht genutzt werden. Alle weiteren Parkflächen auf dem Platz stehen zur Verfügung.
Bereits im September des vergangenen Jahres waren in diesem Bereich des Konrad-Adenauer-Platzes Sondierungsarbeiten zur Überprüfung des Kampfmittel-Verdachtsfalls durchgeführt worden. Die Sondierung ergab, dass sich an dieser Stelle möglicherweise Metall im Boden befindet. Der Frage, ob es sich dabei um einen „Blindgänger“ aus dem Zweiten Weltkrieg oder einen harmlosen Gegenstand handelt, wird jetzt buchstäblich auf den Grund gegangen. An der entsprechenden Stelle wird gegraben.
Hintergrund der Kampfmittelsuche ist ein Bauvorhaben, bei dessen Planung alte Luftbilder ausgewertet wurden. Im Rahmen des Projekts „KRIS – Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ ist die Umgestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes geplant.
Weitere Informationen zu Baustellen und Sperrungen im Stadtgebiet gibt es im Internet unter www.recklinghausen.de/baustellen.