Aktuelles Recklinghausen

Titel
125 Jahre durch das Vest: Die wechselvolle Geschichte der Vestischen Straßenbahnen
Bild
Das Institut für Stadtgeschichte an der Hohenzollernstraße.
Einleitung
Ab Mittwoch, 13. Mai, ist im Institut für Stadtgeschichte, Hohenzollernstraße 12, eine Ausstellung zu sehen, die einen umfassenden Einblick in die bewegte Geschichte der Vestischen Straßenbahnen GmbH im Vest Recklinghausen gibt.
Haupttext


Anlass ist das 125-jährige Bestehen der Vestischen. Einst gehörte das Unternehmen zu den Betreibern eines der größten Straßenbahnnetze Deutschlands: Die Linien erstreckten sich von Oberhausen bis Brambauer und von Marl bis Gelsenkirchen. Ziel war es, Recklinghausen mit allen Städten und Gemeinden des Kreises zu verbinden. Ein ambitioniertes Vorhaben, das in einem Streckennetz von über 195 Kilometern Länge mündete.

Eröffnet wird die Sonderausstellung am Mittwoch, 13. Mai, um 17 Uhr. „Diese Ausstellung weckt ganz bestimmt bei vielen Besucherinnen und Besuchern nostalgische und ganz persönliche Erinnerungen an die Ära der Straßenbahnen in Recklinghausen“, sagt Bürgermeister Axel Tschersich: „Die Straßenbahnen haben einst den Personennahverkehr revolutioniert. In unserer Zeit, in der Mobilität neu gedacht werden muss, ist ein Blick zurück in diese bedeutende Epoche des öffentlichen Personennahverkehrs ebenso wichtig, wie kreative und auch ausgefallene Ideen, um neue Konzepte entwickeln zu können. Spannend finde ich beispielsweise die urbane Seilbahn auf dem Blumenthal-Areal in unserer Nachbarstadt Herne. Es kommt auf einen passenden Mix an Mobilitätsangeboten an.“ Der Bürgermeister wird die Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte eröffnen. Interessierte Bürger*innen sind herzlich eingeladen.

Die Ausstellung lädt ein zu einem Blick zurück in glanzvolle Zeiten der „Vestischen“, bis hin zum schleichenden Abschied und dem Wandel zur heutigen Mobilität. Bis in die 1950er-Jahre war die Straßenbahn ein selbstverständlicher Teil des Alltags vieler Menschen. Mit dem Einzug des automobilen Zeitalters geriet sie jedoch zunehmend ins Abseits. Fahrscheine, originale Schaffnerausrüstung mit Galoppwechsler, Modellnachbildungen aller Triebwagentypen, historische Pläne und Fotografien und vieles mehr lassen das Zeitalter der Straßenbahn im Vest wieder lebendig werden.

Die Idee und das Konzept der Ausstellung hat eine Gruppe von Straßenbahn-Enthusiasten entwickelt. Zum „Freundeskreis Vestische“ gehören: Ralph Bernatz, Andreas Heller, Michael Kowalski, Klaus Giesen, Franz-Josef Hauke, Ludwig Schönefeld und Hans-Uwe Möller. Die Gruppe besteht, wie sie selbst sagt, aus Bastlern, Sammlern, Fotografen und Zeitzeugen. „Ich danke Franz-Josef Hauke, den ich persönlich kenne und dessen Engagement ich sehr schätze, sowie seinen Mitstreitern vom Freundeskreis Vestische für die geleistete Arbeit, ohne die diese Ausstellung nicht möglich wäre“, sagt Bürgermeister Axel Tschersich.

Rundfahrten, die alten Linienverläufen folgen, Vorträge, Ausstellungs- und Stadtführungen ergänzen die Ausstellung, die bis zum 17. Juli läuft. 

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Instituts für Stadtgeschichte mit dem „Freundeskreis Vestische“.

Datum
06.05.2026


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