
Die Ausstellung kann vom 2. bis 30. Oktober 2016 von Dienstag bis Samstag zwischen 10 und 17 Uhr und an Sonntagen von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden.
Ziel des Schulwettbewerbs zur EMSCHERKUNST 2016 war es, eine intensive Auseinandersetzung von Kindern und Jugendlichen mit den Kunstwerken, Themen und Schauplätzen der diesjährigen, EMSCHERKUNST-Ausstellung anzubahnen. Der Wettbewerb sollte Kunstlehrerinnen und Kunstlehrer mit ihren Lerngruppen dazu anregen, sich auf jeweils eigene Art und Weise mit einem oder mehreren ausgewählten Werken der Emscherkunst auseinanderzusetzen und von dort aus ein kunstpädagogisches Projekt zu realisieren – jeweils pädagogisch fokussiert auf die Lerngruppe und ihren Hintergründen.
Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler der Emscher-Lippe-Region bzw. aus NRW beteiligten sich mit ihren Kunstpädagoginnen und -pädagogen an der Ausschreibung des Schulwettbewerbs. Sechs kunstpädagogische Projekte wurden von der Jury ausgewählt, die Schulen erhielten für ihre Umsetzung finanzielle und fachliche Unterstützung.
Die Gewinnerprojekte sind:
Gesamtschule Duisburg-Meiderich: Die Schülergruppe hat die Filminstallation „Schlagende Wetter“ des Münchner Künstlerduos M+M analysiert. Dabei erforschte der Grundkurs Kunst (Oberstufe) die Umgebung der Schule und erstellte Fotocollagen.
Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, Duisburg: Das Werk „Warten auf den Fluss“ der Gruppe Observatorium, eine begeh- und bewohnbare Zickzackbrücke aus Holz, stand im Fokus. Neben dem Besuch des Kunstwerkes im Ausstellungsbereich am Wasserkreuz Castrop-Rauxel setzten die Schüler sich mit Wartesituationen auseinander; dabei dachten sie über konkrete Verbesserungen der Pausensituation an der eigenen Schule nach (Jahrgang 10 und Schülerkulturgruppe).
Parkschule, Essen: Der zu Ausstellungsbeginn in Dortmund am Phoenix-See aufgebaute, original italienische Kiosk („Chiosco“) des Künstlers Benjamin Bergmann und verschiedene andere Trinkhallen im Ruhrgebiet wurden fotografiert und gemalt (9. Klasse).
Realschule Crange, Herne: Die Schülerinnen und Schüler gestalteten Linolschnittdrucke zur Emscherkunst. Diese wurden an drei Projekttagen gemeinsam mit Emscherkunst-Besuchern erstellt und anschließend verteilt (8. Klassen).
Otto-Burmeister Realschule, Recklinghausen: In Auseinandersetzung mit der Skulptur „reemrenreh“ von Bogomir Ecker und den für die Emscherkunst 2016 realisierten Skulpturen von Lucy und Jorge Orta, „Spirits oft he Emscher Valley“, wurden aus Frischhaltefolie und Klebeband menschen- bzw. elfenähnliche Körper gebaut (9. Klasse).
Comenius-Gymnasium, Datteln: Angelehnt an die Arbeit des Schweizer Konzeptkünstlers Roman Signer, dessen Intervention im Kunstareal Stadthafen (Recklinghausen/Herne) stand, brachten die Schüler mit verschiedenen Möglichkeiten Wasser aus dem Kanal in die Emscher (6. Klasse).
Das „Museum Strom und Leben“, Deutschlands größtes Spezialmuseum zum Thema Elektrizität nimmt seine Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Elektrizitätsgeschichte. Eine Besonderheit des Museums sind seine vielen an fassbaren Objekte. Die Spanne reicht von den größten Plasmakugeln Europas über eine begehbare Straßenbahn bis hin zu alten Haushaltsgeräten und den schon „historischen“ Videospielen „Ping“ und „Tetris“. Das Museum ist Ankerpunkt der Route der Industriekultur.
Quelle: Sabine Oetzel (Museum Strom und Leben, Telefon: 02361-984-2216 / E-Mail: Sabine.Oetzel@innogy.com)