
Mehrere kulturelle, akrobatische und musikalische Veranstaltungen finden dort im Rahmen der Ruhrfestspiele am Samstag, 28. Juni, statt, wenn zeitgleich in 20 Städten an 50 Spielorten 2000 Künstler die Nacht der Industriekultur eröffnen. Die Ruhrfestspiele legen damit nach ihrem Abschluss wortwörtlich eine Extraschicht ein: Das Jugendsinfonieorchester aus Recklinghausen macht den Auftakt. Weiter geht es mit dem Theater Grotest Maru, und im Anschluss schwingt sich der Circus unARTiq in die Höhe.
„Es ist toll zu sehen, wie eine alte Industriehalle zu einem neuen Zuhause für Kulturveranstaltungen wird“, sagt Dezernentin Genia Nölle. „Der Ort hat einen großen kulturellen Hintergrund. Auf dem Gelände der Zeche König-Ludwig wurde nämlich in der Nachkriegszeit die Idee zu den Ruhrfestspielen geboren.“ 1888 wurde die Halle König Ludwig 1/2 als Fördermaschinenhalle der Zeche erbaut. 126 Jahre später zeigt sich ein deutlicher Kontrast. Heute ist die Halle eine Spielstätte der Ruhrfestspiele, ein Ort für Künstlerateliers und eben auch ein Ort, an dem die Extraschicht stattfindet.
Los geht es am Samstag, 28. Juni, mit dem Jugendsinfonieorchester um 18 und 19.15 Uhr. Die Recklinghäuser Musiker laden ihre Zuhörer zu einer musikalischen Europareise ein. Um 20 Uhr können sich die Besucher auf das faszinierende Fassadentheater mit den Zeitbänkern von Grotest Maru freuen. Und ab 21.30 Uhr schwingen sind die Akrobaten vom Circus unARTiq mit Leichtigkeit in die Höhe. Außerdem unterhalten lokale Bands und Künstler das Publikum, und in Halle III sind bewegende Bilder der Ruhrfestspiele von gestern bis heute zu sehen.
Weitere Informationen zur Extraschicht sind unter www.extraschicht.de zu finden.
Mehr zu den Ruhrfestspielen gibt es unter www.ruhrfestspiele.de.