
Am Donnerstag, 18. April, hat Bürgermeister Wolfgang Pantförder gemeinsam mit Vertretern aus der Politik sowie Hans Lühn, Vorsitzender des FC Leusberg, den Spatenstich vorgenommen.
Gegenüber Ascheplätzen bieten Kunstrasenplätze einige Vorteile: Bei Kostenvergleichen von Planungsbüros, Landschaftsarchitekten und Fußballverbänden erzielten Kunstrasenflächen geringere Pflege- und Unterhaltungskosten als Ascheplätze (auch Tennenflächen genannt).
Der Grund ist vor allem die höhere Nutzungsintensität auf Kunstrasenflächen (2.000 bis 2.500 Stunden/Jahr) gegenüber Ascheplätzen (1.000 bis 1.500 Stunden/Jahr). Da der Sportplatz Strünkedestraße für den Stadtbezirk südlich der Feld- bzw. Marienstraße bis zur Stadtgrenze Herne die einzige Sportanlage ist, geht die Verwaltung von einer intensiveren Nutzung aus.
Ein weiterer Vorteil von Kunstrasenflächen ist die bessere Qualität des Sportbelags. Dadurch vermindert sich das Verletzungsrisiko der Sportler deutlich. Der Umbau soll die Sportanlage zudem attraktiver für die Kinder und Jugendlichen des Stadtteils machen und dadurch die Jugendarbeit des FC Leusberg stärken.
Während der Bauzeit weicht der Verein mit dem Spiel- und Trainingsbetrieb seiner Mannschaften auf den Sportplatz Sauerbruchstraße aus.
Hintergrund:
Im Rahmen von „Sportstadt 2020 – Sport(stätten)entwicklungsplanung in Recklinghausen“ hatte die Sportverwaltung empfohlen, im Jahr 2012 einen Ascheplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln. Die entsprechende Sitzungsvorlage wurde in den Sportausschuss-Sitzungen am 19. Februar, 19. Juni und 30. Oktober 2012 vorgestellt und beraten. Der Rat ist in seiner Sitzung am 26. November 2012 dem im Oktober im Sportausschuss gefassten Beschluss (mit kleinen Ergänzungen) gefolgt.
Als vorbereitende Maßnahme wurden dann alle bestehenden Sportanlagen hinsichtlich ihrer Eignung für den Fußballsportbetrieb bewertet und in Kategorien eingestuft. Der Sportplatz Strünkedestraße wurde verwaltungsintern priorisiert, da die Anlage nur über einen Platz verfügt. Dieser Einschätzung ist auch der Sportausschuss gefolgt.