
Zwischen 1514 und 1650 wurden in der Stadt rund 130 Hexenprozesse dokumentiert, nur 26 davon betrafen Männer. Wie konnte es dazu kommen? Wer bestimmte, wer als Hexe galt? Und warum gerade in Recklinghausen?
Diesen und vielen weiteren Fragen geht die Themenführung „Wenn Fake News tödlich enden – von verteufelten Hexen und frommen Stiftsfrauen“ nach, die am Sonntag, 10. August, um 15 Uhr zum sogenannten „Tag des Hexenwahns“, erstmals angeboten wird.
Die Teilnehmer*innen erwartet ein 1,5-stündiger Rundgang, der tief in die sozialen, politischen und religiösen Strukturen der Zeit eintaucht. Dabei geht es auch darum, ob und wo sich noch heute Spuren dieser Epoche im Stadtbild finden lassen und welche Rolle fromme Frauenstifte inmitten des Hexenwahns spielten.
Treffpunkt für die Veranstaltung ist der Parkplatz an der St. Suitbert Kirche, Sankt-Suitbert-Platz 3, in Recklinghausen-Hochlar.
Tickets für die Führung kosten pro Person acht Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre können kostenfrei teilnehmen. Inhaber*innen der „Ruhr.Topcard 2025“ erhalten einmalig ein kostenfreies Ticket für eine der anstehenden öffentlichen Stadtführungen.
Die Buchung der Tickets ist in der Tourist Information, Martinistraße 5, oder online über die Internetseite www.recklinghausen-tourismus.de möglich.
Mehr Infos zu den öffentlichen Stadtführungen, aber auch zu privaten Gruppenführungen und den Cabriobustouren gibt es online unter www.recklinghausen-tourismus.de vor Ort in der Tourist Information oder telefonisch unter 02361/9066-000
Öffnungszeiten der Tourist Information:
Montag von 12 bis 17 Uhr
Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 17 Uhr
Donnerstag von 10 bis 18 Uhr
Samstag von 10 bis 14 Uhr.