Stadt ohne Strom

Stromausfälle und Cyber-Attacken – das sind wichtige Themen, die immer wieder an Bedeutung und Bedrohungslage gewonnen haben. Aus diesem Grund tagt auch regelmäßig der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Recklinghausen, um für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein. Die Stadtverwaltung informiert gemeinsam mit der Feuerwehr Recklinghausen über bestehende Vorsorgestrukturen, Notfallinformationspunkte sowie die Bedeutung der Eigenvorsorge der Bevölkerung.

Auf dieser Seite finden die Bürger*innen alle wichtigen Informationen.

Die Notfallinformationspunkte im Überblick

Für den Ernstfall werden neun Anlaufstellen für die Bürger*innen, die sogenannten Notfallinformationspunkte (NIP), eingerichtet. Sie sind an gut sichtbaren roten Schildern mit der weißen Aufschrift „Notfall-Infopunkt“ erkennbar. Diese dienen der Information und ersten Koordination. Die Einsatzkräfte leiten die Notrufe per Funk an die Leitstelle weiter, von wo aus Feuerwehr, Rettungsdienst oder weitere Hilfsorganisationen alarmiert werden. Kommt es zu einer solchen Krisensituation können sich die Bürger*innen außerdem sicher sein, dass sie entsprechende Informationen direkt am Rathaus erhalten. 
  • Feuer- und Rettungswache, Kurt-Schumacher-Allee 2
  • Gerätehaus Speckhorn, Kühlstraße 16 
  • Gerätehaus Suderwich, Stresemannplatz 34
  • Gerätehaus Süd, Am Neumarkt 20
  • Gerätehaus Hochlar, Averdunkstraße 1 
  • Seniorenzentrum St. Michael, Michaelstraße 3 
  • Prosper-Hospital, Mühlenstraße 27 
  • Rettungswache Ortloh, Röllinghäuser Straße 32 
  • Klinikum Vest, Dorstener Straße 151
NIPs Screenshot

Hier finden Sie eine Karte der Notfallinformationspunkte und eine mehrsprachige Information. Eine interaktive Karte stellt der Kreis Recklinghausen außerdem über den Regioplaner zur Verfügung. Die Karte finden Sie hier

Kreisweit wurden mehr als 80 solcher Notfall-Infopunkte festgelegt. Die Besetzung erfolgt lageabhängig. Die Bevölkerung wird unter anderem über die Warn-App NINA, über Rundfunkdurchsagen sowie weitere behördliche Informationskanäle informiert.

Weitere Informationen

Der Infoflyer mit dem Titel „Stromausfall in Recklinghausen“ enthält die Standorte der neun Notfallinformationspunkte im Stadtgebiet, mehrsprachige Hinweise zu diesen sowie weiterführende LInks mit zusätzlichen Informationen, die sowohl der Vorsorge als auch für den Notfall dienen. Hier können Sie den Flyer herunterladen.

Weitere Information für Bürger*innen zum Thema Stromausfall finden sich außerdem auf der Homepage des Kreises Recklinghausen: www.kreis-re.de/notfallinfo.

Darüber hinaus beteiligt sich die Stadt Recklinghausen an der Kampagne zur Gasmangellage des Regionalverbandes Ruhr (RVR), die den Titel #besserbereit trägt. Auf einer eigens konzipierten Webseite erfahren die Bürger*innen unter anderem, wie sie sich am besten auf eine Krise wie einen möglichen Stromausfall vorbereiten: www.besserbereit.ruhr. Dazu gehört auch das Anlegen bestimmter Vorräte. Die Webseite wird stetig aktualisiert.

Der RVR stellt außerdem Infoflyer in elf verschiedenen Sprachen zur Verfügung, die Sie im Folgenden finden: 
Ein länger andauernder Stromausfall kann erhebliche Auswirkungen auf den Alltag haben – von der Wasserversorgung über medizinische Versorgung bis hin zu Informationsmöglichkeiten. Die Stadtverwaltung empfiehlt daher, sich frühzeitig mit einfachen Vorsorgemaßnahmen auseinanderzusetzen. Dazu gehören unter anderem:
  • ausreichende Vorräte an Trinkwasser und haltbaren Lebensmitteln,
  • alternative Lichtquellen und batteriebetriebene Radios,
  • das rechtzeitige Vorhalten lebenswichtiger Medikamente,
  • besondere Vorsorge für vulnerable Personen, etwa in häuslicher Pflege, in Kindertageseinrichtungen oder Pflegeeinrichtungen.
Aus diesem Grund haben das Deutsche Rote Kreuz sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Leitfäden veröffentlicht, um die betroffenen Personen bestmöglich vorzubereiten: 

Warn-App NINA

Zur rechtzeitigen Warnung der Bevölkerung nutzt der Kreis Recklinghausen gemeinsam mit den Städten die Warn-App NINA des Bundes. Sie ergänzt klassische Warnmittel wie Sirenen, Radio- und Internetmeldungen. Über NINA werden unter anderem Warnungen bei Großbränden, Schadstoffaustritten, Bombenentschärfungen, Unwettern oder Hochwasserlagen verbreitet. 

Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE)

Katastrophenschutz und Krisenmanagement sind Gemeinschaftsaufgaben. Für Großschadensereignisse ist der Kreis Recklinghausen als untere Katastrophenschutzbehörde zuständig. Für Schadenslagen unterhalb dieser Schwelle hält die Stadt Recklinghausen einen Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) vor. Dieser Koordinierungs- und Verwaltungsstab arbeitet eng verzahnt mit der operativ-taktischen Einsatzleitung der Feuerwehr zusammen und stellt sicher, dass administrative, organisatorische und kommunikative Maßnahmen koordiniert umgesetzt werden.
 
Stadtverwaltung und Feuerwehr Recklinghausen verstehen sich dabei ausdrücklich als eine handlungsfähige Einheit, die Vorsorge, Gefahrenabwehr und Krisenkommunikation gemeinsam plant und umsetzt. Ziel ist es, im Ernstfall schnell, strukturiert und verlässlich reagieren zu können.

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Stand: 20. Januar 2023
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