
„Viele Menschen aus anderen Kulturen haben mit einer begleitenden Sprachförderung das Potenzial, eine Ausbildung erfolgreich zu absolvieren,“ so Aylin Güner, Projektmanagerin bei RITA+. „Durch die Teilzeitausbildung besteht für sie die Möglichkeit, parallel einen Sprachkurs zu besuchen oder durch eine zusätzliche Teilzeitbeschäftigung ihre Familien zu unterstützen.“ An fünf Anlaufstellen in Gelsenkirchen, Dortmund, Recklinghausen, Gladbeck und Solingen werden Interessierte vor und während ihrer Berufsausbildung in Teilzeit begleitet und Betriebe bei allen Fragen rund um die Thematik beraten.
Am Projekt nehmen Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen oder Familienverantwortung teil. Die längere Dauer der Ausbildung gibt ihnen die Möglichkeit, diese auch erfolgreich abzuschließen. Marithres van Bürk-Opahle ist zuversichtlich: „RITA+ unterstützt Unternehmen, die sich einen neuen Personenkreis an Fachkräften langfristig erschließen und motivierten Menschen eine Perspektive durch diese Ausbildungsform geben wollen.“
Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.
Interessant zu wissen:
Das landesweite Modellprojekt RITA+ (Ruhrinitiative Teilzeitberufsausbildung+) wird in Zusammenarbeit mit der dobeq (Dortmund) und dem ZIB (Solingen) durchgeführt und vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds REACT-EU finanziell unterstützt.
Bild: RE/init e.V