
Der Erzählband vereint 33 persönliche Geschichten von Menschen mit interkultureller Biografie, die heute selbstverständlich zur deutschen Gesellschaft gehören.
Wer heute den Begriff „Migrant*in“ hört, denkt vor allem an Flucht, Krieg und Elend. Doch Migration bedeutet wertneutral einfach nur Wanderung oder Umzug. Und so fallen die meisten Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft nicht auf, sondern sind selbstverständlicher Teil von ihr. Doch ihr Leben hat irgendwann einmal woanders begonnen oder ihre Familien kamen nach Deutschland. In oft berührenden und humorvollen Episoden schildern sie ihr Ankommen in Deutschland – vom ersten Wort in einer fremden Sprache bis zur inneren Gewissheit, dazuzugehören.
Das Projekt – getragen von engagierten Initiator*innen und Autor*innen aus 17 Ländern und fünf Kontinenten – verbindet Literatur mit gesellschaftlichem Engagement. Alle Beteiligten haben unentgeltlich an „Wir Kuckucksbürger“ mitgearbeitet. Der Reinerlös geht an das gemeinnützige Integrationsprojekt „Netzwerk Chancen“, das junge Erwachsene aus finanzschwachen und nichtakademischen Familien fördert.
Der Eintritt ist frei, es wird aber um Anmeldung bei der VHS unter Tel. 02361/50-2000 oder per E-Mail: vhs@recklinghausen.de gebeten.
Mehr Informationen gibt es auch online unter: www.vhs-recklinghausen.de.