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Nachhaltigkeits-AG des MCG stellt Ideen vor
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Die Nachhaltigkeits-AG des Marie-Curie-Gymnasiums stellte dem Beigeordneten Axel Fritz (l.) ihre Ideen für mehr Grün in RE vor. Foto: Stadt RE
Einleitung
Wie kann Recklinghausen klimaresilienter und lebenswerter gestaltet werden? Mit dieser Frage hat sich die Nachhaltigkeits-AG des Marie-Curie-Gymnasiums in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt.
Haupttext


Die Schüler*innen präsentierten ihre Ergebnisse nun im Rahmen eines Austauschs dem Beigeordneten Axel Fritz.

Begleitet von zwei Lehrerinnen stellte die AG zahlreiche Ideen für mehr Begrünung und mögliche Entsiegelungsmaßnahmen im Schulumfeld des Marie-Curie-Gymnasiums sowie in der Recklinghäuser Innenstadt vor. Grundlage war eine gemeinsame Begehung, bei der die Schüler*innen verschiedene Standorte dokumentiert und hinsichtlich ihrer Potenziale bewertet hatten.

Die Vorschläge umfassten unter anderem zusätzliche Baumstandorte, die Begrünung bislang stark versiegelter Flächen, die Aufwertung vorhandener Grünbereiche sowie Möglichkeiten der Fassadenbegrünung. Ziel der Anregungen ist es, das Stadtklima zu verbessern, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und einen Beitrag zur Klimaanpassung zu leisten.

Axel Fritz zeigte sich beeindruckt vom Engagement und der fachlichen Auseinandersetzung der Schüler*innen mit ihrem Lebensumfeld. Gemeinsam wurden die vorgestellten Standorte besprochen und mögliche Rahmenbedingungen für eine Umsetzung diskutiert.

Dabei wurden auch einige der von den Jugendlichen bereits im Vorfeld erkannten Herausforderungen thematisiert. So können beispielsweise Flucht- und Rettungswege bzw. Feuerwehraufstellflächen, unterirdische Leitungen, Anforderungen an den Lieferverkehr oder andere Nutzungsansprüche den Umfang möglicher Begrünungs- und Entsiegelungsmaßnahmen beeinflussen. Gleichzeitig wurden bei zahlreichen Standorten grundsätzlich interessante Potenziale erkannt.

Die eingebrachten Vorschläge sollen nun im Rahmen der derzeit laufenden Entsiegelungspotenzialanalyse für das Stadtgebiet berücksichtigt werden. Diese wird aktuell durch ein externes Fachbüro erarbeitet und soll voraussichtlich bis Ende des Jahres vorliegen. Die Ergebnisse werden anschließend Anfang 2027 den politischen Gremien vorgestellt.

Ziel der Entsiegelungspotenzialanalyse ist es, geeignete Flächen im Stadtgebiet zu identifizieren, auf denen durch die Reduzierung versiegelter Oberflächen und die Schaffung zusätzlicher Grün- und Versickerungsflächen ein Beitrag zur Klimaanpassung geleistet werden kann. Hierzu zählen unter anderem die Verbesserung des Stadtklimas, die Verringerung von Hitzebelastungen, die Förderung der Biodiversität sowie ein nachhaltigerer Umgang mit Niederschlagswasser.

Einigkeit bestand am Ende des Austauschs darüber, den Dialog fortzusetzen und auch künftig regelmäßig über das Thema Entsiegelung und Klimaanpassung im Gespräch zu bleiben.

Foto (Stadt RE): Die Nachhaltigkeits-AG des Marie-Curie-Gymnasiums stellte dem Beigeordneten Axel Fritz (l.) ihre Ideen für mehr Grün in RE vor.

Datum
17.06.2026


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