
Moderiert wurde die zweistündige Veranstaltung im großen Saal des Willy-Brandt-Hauses von Klaus Hermann, Leiter des Instituts für interkulturelle Begegnungen und Integration, Die Brücke. Auch zu Fragen aus dem Plenum bezogen die Kandidat*innen Stellung.
Die Integrationsratswahl findet am Sonntag, 14. September, parallel zur Kommunalwahl statt. Acht Einzelbewerber*innen sowie drei Listen stellen sich zur Wahl für den Recklinghäuser Integrationsrat.
In der sachlich geführten Diskussion wurden auch erste mögliche Kooperationen zu Themen wie besserer Integration von Migrant*innen in den Arbeitsmarkt, der Förderung von Unternehmen von Migrant*innen sowie der Lösung von Problemen bei der Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen besprochen.
Der Integrationsrat ist ein politisches Sprachrohr, das sich speziell für die Interessen von Bürger*innen mit internationaler Familiengeschichte einsetzt und mit seiner Arbeit den gesellschaftlichen Zusammenhalt, Respekt, Toleranz und Offenheit stärkt. Rund 30.000 Menschen mit internationaler Familiengeschichte leben in Recklinghausen. Das Gremium kann Ideen, Vorschläge und Anliegen in die lokale Politik (Stadtrat und dessen Fachausschüsse) einbringen.
Pressefoto: Zahlreiche Bürger*innen nutzten die Gelegenheit, die Kandidat*innen für die Integrationsratswahl kennenzulernen. Foto: Stadt RE