
Einen Beitrag hierzu liefert die Kampagne „Flossen weg“, die der Fachbereich Schule und Sport zusammen mit der Gleichstellungsstelle der Stadt bereits 2016 gestartet hat. Seitdem wird auf Plakaten und Flyern in Bild und Schrift leicht verständlich aufgeklärt, dass „Glotzen, Grabschen und unerlaubtes Fotografieren nicht toleriert wird“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte Ilona Kalnik-Franke. Betroffene erhalten Informationen, wo sie Hilfe bekommen. Aber auch Augenzeugen einer übergriffigen Situation werden sensibilisiert, wie sie handeln können. Flankierend wird auch das Personal in den Schwimmbädern regelmäßig geschult.
Beim Ortstermin im gut besuchten Freibad Mollbeck präsentierten die Mitglieder der Ratskommission für Gleichstellungs- und Frauenfragen zusammen mit den städtischen Vertreterinnen die neuen Flyer, die erstmals auch in englischer, türkischer und arabischer Sprache aufgelegt wurden. „Damit soll der Zugang zu den Informationen weiter ausgebaut werden“, sagt Marita Bergmaier, die Kommissionsvorsitzende.
Pressefoto: Marita Bergmaier (stellvertretende Bürgermeisterin), Johannes Elfert (Praktikant), Claudia Strebinger (Abteilung Bäder der Stadtverwaltung), Katharina Hans und Ilona Kalnik-Franke (beide städtische Gleichstellungsstelle), Sarah Göckener (Bildungszentrum des Handels) und Maria Bongers (SkF) machen auf die Kampagne „Flossen weg“ aufmerksam. Foto: Stadt RE