
Mit diesem Grundgedanken veranstaltete das Referat für Behindertenangelegenheiten der Stadt Recklinghausen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) am Dienstag, 6. Mai, und Mittwoch, 7. Mai, erstmals inklusive Erste-Hilfe-Kurse.
Ziel der Veranstaltung war es, Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, darunter Blinde, Gehörlose, Kleinwüchsige, Rollstuhlfahrer*innen, Menschen mit mentalen Behinderungen sowie Menschen ohne Behinderungen, in lebensrettenden Maßnahmen zu schulen. Der erfahrene Anleiter des Kurses, Markus Pohl, vermittelte den Teilnehmer*innen umfassendes Wissen zu präventiven und Erste-Hilfe-Maßnahmen, insbesondere unter Berücksichtigung der vorliegenden Behinderung. Dabei stand der praktische Austausch im Vordergrund.
„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten aktiv an den Übungen teilnehmen und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen“, so Heike Habsick-Wiesmann vom Deutschen Roten Kreuz.
Für Sehbehinderte wurde eine Übungspuppe besorgt, die Klack-Geräusche von sich gab. Der Unterricht fand in leichter Sprache statt, sodass mental Behinderte ihm gut folgen konnten. Für Gehörlose standen durchgängig zwei Gebärdendolmetscherinnen zur Verfügung. „Die Atmosphäre war geprägt von Freude und Engagement, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten von einem lehrreichen Erlebnis“, stellte Barbara Ehnert, städtische Behindertenreferentin, fest.
Neuer Termin im September
Aufgrund der hohen Nachfrage wird am Mittwoch, 17. September, von 8.30 bis 15.30 Uhr ein dritter inklusiver Erste-Hilfe-Kurs in den Räumlichkeiten des DRK, Kölner Straße 20, angeboten.
Für weitere Informationen und Anmeldungen können sich Interessierte an die Referentin für Behindertenangelegenheiten, Barbara Ehnert, unter der Rufnummer 02361/50-1105 oder per E-Mail unter barbara.ehnert(at)recklinghausen.de wenden.