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Volkstrauertag: Bürgermeister Tesche blickt bei der Gedenkfeier am Ehrenmal auch auf die Gegenwart
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Einleitung
Anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag, 17. November, hatte die Stadt eine Gedenkfeier vor dem Ehrenmal am Lohtor ausgerichtet und Bürgermeister Christoph Tesche alle Bürger*innen, Vereine und Verbände dazu eingeladen, gemeinsam der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken.
Haupttext


„Der Volkstrauertag ist ursprünglich ein Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten der Weltkriege. Krieg ist aber leider kein ,Relikt‘ aus der Vergangenheit mehr. Im Gegenteil, es gibt aktuell zu viele Kriegsschauplätze in der Welt, von denen uns vor allem die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten besonders nahe sind. Die Weltordnung erscheint uns gerade in den vergangenen Jahren fragiler denn je. Krieg, Leid und Elend sind spürbar und greifbar. So ist der Volkstrauertag heute ein Tag des Gedenkens der Opfer eben nicht nur aus der Vergangenheit heraus, sondern leider ebenso aus der realen, für uns alle zurzeit erlebbaren Gegenwart“, betonte Tesche in seiner Rede.

Anschließend legte der Bürgermeister zusammen mit einer Abordnung  der Bundeswehr und dem Sozialdezernenten Dr. Sebastian Sanders, der auch dem Ortsverbandsvorsitzender des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist, einen Kranz am Ehrenmal nieder.

Die Gedenkansprache vor dem Ehrenmal hielt in diesem Jahr Dirk Schürmann, Pfarrer der evangelischen Altstadtgemeinde. Für den musikalischen Rahmen sorgte wieder der städtische Kinder- und Jugendchor der Musikschule Recklinghausen. Mit Textbeiträgen beteiligten sich außerdem Schüler*innen der Otto-Burrmeister-Realschule.

Abordnungen von Feuerwehr, Polizei, Alter Bürgerschützengilde, Technischem Hilfswerk und der Kolpingsfamilie sorgten zudem dafür, dass die Gedenkstunde in einem würdevollen Rahmen stattfand.

Zum Hintergrund: Seinen Ursprung hat der Volkstrauertag im Jahre 1919. Damals wurde der Tag vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge (VDK) als Gedenktag für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. Bis heute erinnert der Volkstrauertag an die Kriegstoten sowie Opfer von Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen

Seit mehr als 100 Jahren setzt sich der VDK für den Erhalt und die Pflege von Gräbern der Opfer von Krieg und Gewalt ein. Auch in diesem Jahr wird der gemeinnützige Verein, der seine Arbeit zu fast Dreivierteln aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert, im Nachgang zum Volkstrauertag im Palais Vest Bürger*innen mit der Sammeldose um Unterstützung bitten. Vorsitzender des Ortsverbandes ist Sozialdezernent Dr. Sebastian Sanders, der dann auch selbst am Samstag, 30. November, ab 11 Uhr sammeln wird.

Pressefoto: Bürgermeister Christoph Tesche hielt am Volkstrauertag vor dem Ehrenmal am Lohtor eine bewegende Rede. Foto: Stadt RE

 

 

Datum
18.11.2024


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