
Diese und viele weitere Fragen haben drei Klassen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums von Montag, 15. April, bis Mittwoch, 17. April, beim sogenannten Kinderschutzparcours behandelt.
In Zusammenarbeit mit der Altstadtschmiede hatte das Familienbüro der Stadt Recklinghausen den Parcours an gleich zwei Standorten durchgeführt, um möglichst vielen Schüler*innen die Teilnahme am Projekt zu ermöglichen. Ziel war es, die Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren für das Thema Kinderrechte zu sensibleren und sie dahingehend zu stärken, sich selbst und andere zu schützen.
Um möglichst effektiv zu arbeiten, wurden die Kinder in kleine Gruppen aufgeteilt. Hier lernten sie auf interaktive Weise, sich positiv mit unterschiedlichen Themen auseinanderzusetzen. Dabei standen die Kernbereiche Kinderrechte, Gewalt und Macht, Nähe und Distanz, Gefühle und Hilfe holen an fünf Stationen im Mittelpunkt. Auf diese Weise wurden Fragen und Themen aus dem Alltag spielerisch behandelt, um die Kinder zu sensibilisieren und miteinander ins Gespräch zu bringen. „Uns ist wichtig, dass sie ihre Rechte und den Schutz der eigenen körperlichen und seelischen Unversehrtheit kennen“, erklärt Tanja Kerle, Leiterin des Familienbüros. „Die Kinder sollen gestärkt und positiv aus dem Parcours hervorgehen.“
Der Kinderschutzparcours ist ein Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V. und wird mit Mitteln aus dem Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW gefördert. Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie hatte bereits im Jahr 2021 den Parcours in Kooperation mit dem Kinderschutzbund an Grundschulen durchgeführt und stieß auf positive Resonanz.
Ab Donnerstag, 18. April wird der Kinderschutzparcours vom Fachbereich Bildung und Sport durch die Schulsozialarbeiter*in an ausgewählten Grundschulen fortgesetzt.