
Aufgrund mangelnder Bruch- und Standsicherheit müssen acht Säulenpappeln gefällt und an 14 Säulenpappeln Totholz entfernt werden.
Grund dafür ist die Gewährleistung der Verkehrssicherheit – gerade im unmittelbaren Umfeld Sport treibender Bürger*innen. Zuvor hatte ein externer Baumsachverständiger ein Gutachten für die insgesamt dort stehenden 34 Pappeln im Alter von bis zu 73 Jahren erstellt, das die genannten Baumarbeiten an 22 dieser Pappeln dringend empfiehlt.
Bevor die Maßnahmen ausgeführt werden, werden die zu fällenden Bäume auf Kleintierbesatz und Brutstätten geprüft. Sollte diese Feststellung positiv ausfallen oder Anzeichen dazu vorliegen, werden die betreffenden Bäume zunächst lediglich eingekürzt, um die Verkehrssicherheit kurzfristig herzustellen. Die Fällung würde demnach auf den kommenden Herbst nach dem Brutgeschehen verschoben.
Für die Säulenpappeln werden bereits Ersatzpflanzungen an der Sportanlage Lülfstraße geplant – jedoch an anderen Stellen, da die Baumstubben der gefällten Pappeln für eine Nachpflanzung nicht entfernt werden können. Grund dafür ist, dass das vernetzte Wurzelsystem mit benachbarten Bäumen ein verletzungsfreies Fräsen für die verbleibenden Bestandsbäume nicht zulässt.
Der ansässige Sportverein wurde bereits über mögliche Einschränkungen für Sportaktivitäten während der Arbeiten informiert.