
„Es ist uns seit jeher ein Anliegen, unsere Musikschule sowohl für einen möglichst breiten Interessentenkreis als auch zukunftssicher aufzustellen. Umso mehr freue ich mich über dieses gespendete Instrument, das den Schlagzeugbereich einmal mehr stark aufwertet“, betonte Tesche bei der Übergabe. „Die Musikschule bildet ein bedeutendes kulturelles Zentrum unserer Stadt. Sie bereichert das kulturelle Leben in Recklinghausen und bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre musikalischen Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln – nun auch am Marimbaphon.“
Die Marimba stammt ursprünglich aus Afrika und bedeutet übersetzt: afrikanische Trommel. Das Instrument ist vielseitig und auf den verschiedensten Ebenen einsetzbar. So gilt sie als niederschwelliges Angebot, das die Teilhabe eher bildungsferner Gesellschaftsschichten einbezieht. Außerdem handelt es sich bei dem Instrument um ein Breitenangebot für Schüler*innen aller Altersgruppen und es wird für die Früherziehung, für die Ensemblearbeit sowie für die Musiktherapie genutzt. Aber auch im Einsatz zur Förderung von begabten Schüler*innen ist das Marimbaphon denkbar. Dabei spielt die Vorbereitung auf Wettbewerbe bis hin zur Vorbereitung auf ein Musikstudium eine große Rolle.
Das Marimbaphon ist also sowohl solistisch als auch als Ensemble-Instrument mit bis zu drei Spieler*innen gleichzeitig einsetzbar. Es bildet die Vielfalt der Schlagwerk-Instrumente ab, die eben nicht nur aus einem Drum Set bestehen.
Als Mitglied des Verbands Deutscher Musikschulen (VDM) verpflichtet sich die Musikschule Recklinghausen außerdem nach den Richtlinien des VDM und nach den entsprechenden Lehrplänen zu unterrichten. Lerninhalte und Ziele des VDM-Lehrplanes schließen die Marimba in das Angebot einer Musikschule ein.
„Ich bin mir sicher, auch über die Grenzen von Recklinghausen hinaus wird der Unterricht in unserer Musikschule dank dieses Instruments noch attraktiver“, fügte Musikschulleiterin Seifert hinzu. „Kooperationen mit anderen Musikschulen sind durchaus denkbar und auch das hiesige Jugendsinfonieorchester kann von der Anschaffung profitieren. Solche Kooperationen, die wir bereits seit vielen Jahre pflegen, fördern einmal mehr den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit in unserer Gemeinde und darüber hinaus.“
Mit großer Freude nahm die Musikschule Recklinghausen die Spende der Kluth-Stiftung Jugend und Kultur entgegen. Da ein Marimbaphon sehr kostspielig ist, wäre eine Anschaffung dieser Größenordnung für eine kommunale Musikschule ohne Unterstützung kaum möglich.
Bürger*innen, die sich für das Marimbaphon interessieren, können bereits jetzt Schnuppertickets buchen: Tel. 02361/50-1951 oder E-Mail an musikschule(at)recklinghausen.de.
Über die Kluth-Stiftung Jugend und Kultur
Die gemeinnützige Kluth-Stiftung Jugend und Kultur wurde im Jahr 2005 ins Leben gerufen. Die Stiftung um das Ehepaar Kluth hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Kultur aus allen Bereichen näherzubringen und ihnen die Begegnung und Beschäftigung mit ihr zu ermöglichen und Begabungen zu fördern.
Die Stiftung unterstützt dabei bereits zahlreiche Projekte wie die „Kulturmäuse“, „Kulturrucksack“ und vieles mehr.
Weitere Informationen gibt es online unter www.kluth-stiftung.de.
Pressefoto: Bürgermeister Christoph Tesche (r.) freut sich gemeinsam mit Musikschulleiterin Kristin Seifert (2.v.r.) und Lehrkraft Kai Putzke über das neue Marimbaphone für die Musikschule – gestiftet vom Ehepaar Kluth. Foto: Stadt RE