Aktuelles Recklinghausen

Der Weltrekord im Rahmen des Westfälischen Hansetags war geschafft – passend zum Ort des Geschehens könnte man sogar vom WeltREkord sprechen. Nicht nur das Echo auf dem Platz vor dem schönsten Rathaus in Nordrhein-Westfalen war riesig, sondern im Nachgang auch deutschland- und sogar europaweit in den Medien.
Nahezu alle öffentlich-rechtlichen sowie diverse private Sender berichteten in verschiedenen Formaten über den gelungenen Weltrekord-Versuch, bei dem am Ende 1.353 Streicher*innen unter der Leitung von Rasmus Baumann, dem Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW), gemeinsam die Europahymne spielten.
„Es war für alle ein Gänsehaut-Moment, den keiner der Beteiligten je vergessen wird. Mein Dank geht an alle, die das möglich gemacht haben – an die vielen helfenden Hände vor Ort, aber auch an die Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung und an die Arena Recklinghausen GmbH, die gemeinsam all das organisiert haben. Alle können glücklich und stolz sein, dass sich Recklinghausen nun einmal mehr Weltrekord-Stadt nennen darf. Vor allem, wenn man die Umstände bedenkt“, so Bürgermeister Christoph Tesche.
Die Wetterlage war nämlich so, dass der Weltrekord-Versuch lange in Gefahr war und kurz davor stand, buchstäblich ins Wasser zu fallen. Bereits am Vormittag und auch bei der Registrierung hatte es einige ordentliche Regenschauer gegeben. Doch pünktlich mit Abschluss der Registrierung tat sich eine Regenlücke auf, die Rasmus Baumann und die 1.353 Musiker*innen perfekt nutzen. Praktisch mit Ende der Zugabe setzte dann der Regen auch schon wieder ein, der bis zur Fahnenübergabe am Abend an die Stadt Hamm, den Ausrichter des 43. Westfälischen Hansetags im April 2026, auch nicht mehr aufhörte.
All diese Voraussetzungen machten den geglückten Weltrekord zu einem besonderen Moment, der dann im Nachgang nicht nur bei den Medien im Inland Resonanz fand, sondern auch im europäischen Ausland. So gab es unter anderem Berichte in Finnland, Italien oder Polen, in denen der Versuch und teilweise auch die Vorbereitungen sowie schließlich die ausgelöste Konfetti-Kanone beim Verkünden des bestätigten Rekords mal kurz oder mal länger zu sehen waren.
Dass Recklinghausen Weltrekorde kann, hat die Stadt bereits in der Vergangenheit bewiesen. Im Dezember 2024 bildeten 985 Menschen ebenfalls auf dem Rathausplatz mit LEDs das WDR-Friedenslicht – eine gigantische Kerze. Und im November 2019 wurde in Recklinghausen mit fast 458 Stunden ein Weltrekord im Dauervorlesen aufgestellt, an dem mehr als 800 Menschen teilnahmen. Da darf man gespannt sein, was als Nächstes folgt.
Ein Video des kompletten Weltrekords gibt es übrigens auf der Facebook-Seite der Stadt Recklinghausen zu sehen und weitere Infos zum Westfälischen Hansetag 2025 auch unter: www.hansetag-recklinghausen.de.
Foto (Stadt RE): 1.353 Streicher*innen spielten auf dem Rathausplatz die „Ode an die Freude“ und sorgten damit nicht nur für einen WeltREkord, sondern auch für reichlich Gänsehaut.



















