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Bürgermeister Christoph Tesche lädt neuen Amtskollegen aus der Partnerstadt Akko ein
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Einleitung
Seit 46 Jahren pflegt Recklinghausen eine intensive Städtepartnerschaft mit Akko in Israel. Am Montag, 9. September, hat Bürgermeister Christoph Tesche per Videokonferenz ein Gespräch mit seinem neuen Amtskollegen Amihai Ben Shlush geführt.
Haupttext


Dieser war vor fünf Monaten zum Nachfolger des langjährigen Bürgermeisters Shimon Lankri gewählt worden. „Meine Stimmen habe ich nicht nur aus dem Kreis der jüdischen Bevölkerung bekommen, sondern ich habe auch große Zustimmung aus dem arabischen Lager erfahren“, verriet Shlush im Rahmen des ersten persönlichen Austausches.

Akko ist bekannt dafür, dass in der Stadt Juden, Christen und Araber seit Jahrzehnten friedlich miteinander leben und es nur ganz selten zu Konflikten gekommen ist. Bürgermeister Shlush zeigte sich zuversichtlich, dass der aktuelle Konflikt bald beendet sein wird. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir auf einem guten Weg sind und eine große Versöhnung erleben werden, die eine gute Grundlage für unser gutes Miteinander in der Stadt Akko sein wird.“

Bereits kurz nach der Wahl hatte Christoph Tesche dem neuen Stadtoberhaupt von Akko per Brief zu dessen Wahl gratuliert. „Mir ist sehr daran gelegen, die guten und intensiven Beziehungen der vergangenen Jahre fortzusetzen“, betonte Tesche und zeigte sich hocherfreut, dass Amihai Ben Shlush seiner Einladung in die Stadt der Ruhrfestspiele trotz der angespannten Lage in Israel zeitnah folgen will. „Ich werde sofort in meinem Kalender nach einem freien Zeitfenster suchen“, versprach der neue Amtsinhaber und lud seinerseits seinen Kollegen ein, ihn in Akko zu besuchen. Christoph Tesche erklärte, dass er in die Partnerstadt reisen werde, sobald es die Sicherheitslage zulasse.

In der israelischen Hafenstadt, die rund 80.000 Einwohner*innen zählt, sind 20 Gebäude durch Raketen getroffen und so stark beschädigt worden, dass diese vorerst unbewohnbar sind. „Die Familien, die dort zu Hause waren, haben wir erst einmal in Hotels untergebracht“, sagte Shlush. Das wichtigste sei, dass die Menschen, die die Hamas als Geiseln genommen haben, endlich freikämen, erklärte Akkos Bürgermeister. Seine Stadt stecke bereits in den Vorbereitungen für den 7. Oktober. Am Jahrestag des Überfalls der Hamas auf Israel soll in Akko fünf Soldaten gedacht werden, die in der Nacht des Angriffs von Terroristen ermordet wurden. „Das Gedenken an die Söhne der Stadt, beschäftigt unsere Bürgerschaft sehr. Das wird ein besonderer und wichtiger Tag für unsere Stadt“, betonte Shlush.

Bürgermeister Christoph Tesche versicherte seinem Amtskollegen, dass die Bürgerschaft Recklinghausens solidarisch mit Israel und der Partnerstadt Akko sei. „Seit dem Terrorangriff der Hamas weht bei uns die Flagge Israels und dabei wird es auch bleiben. Natürlich hoffen wir, dass der Terror bald ein Ende hat und wieder Frieden herrscht“, sagte Tesche. „Wir verfolgen über die Medien intensiv, was sich in ihrem Land tut, ein persönlicher Austausch ist aber viel besser geeignet, zu erfahren, wie die Lage im Land ist. Deshalb habe ich auch die Initiative für eine Videokonferenz ergriffen.“

Shulsh teilte in dem sehr offen geführten Austausch mit, dass er entschieden habe, trotz der anhaltenden Konflikte das berühmte Internationale Kulturfestival in Akko vom 20. bis 22. Oktober durchzuführen. Zwischen den Kreuzfahrerruinen und Strandpromenaden der Altstadt treten mehr als 500 Künstler*innen auf. Sie bieten besondere Aufführungen von originellem, avantgardistischem Randtheater sowie Musik aus Israel und der ganzen Welt. „Die Kultur verbindet die Menschen. Mit der Durchführung des Festivals wollen wir ein Zeichen setzen“, erklärte Shlush.

Eine herzliche Atmosphäre herrschte beim ersten persönlichen Austausch von Bürgermeister Christoph Tesche und seinem neuen Amtskollegen Amihai Ben Shlush, der seit fünf Monaten die Geschicke der Partnerstadt Akko lenkt. Teilnehmer der Videokonferenz war auch Brücke-Leiter Klaus Herrmann. Foto: Stadt RE

 

Datum
09.09.2024


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