
Die Stadt hat auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Veranstalter, der Polizei und der Feuerwehr das Sicherheitskonzept für die beliebte Großveranstaltung am 16. Februar abgestimmt.
Bis zum Start des Rosenmontagszuges werden sämtliche Straßen und Zuwege zum Wallring mit stationären und mobilen Sperren gesichert. Als stationäre Sperren kommen beispielsweise die aus dem Stadtbild bekannten „mobilen Bäume“ zum Einsatz. Zusätzlich sind im Vorfeld mobile Sperreinrichtungen angeschafft worden, die seitdem bei Großveranstaltungen in der Stadt das Veranstaltungsgelände absichern. Natürlich wird bei deren Platzierung darauf geachtet, dass an den Sperrstellen ausreichend Platz für Besucherströme bleibt. Auch dies geschieht in enger Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr.
Verkehrsregelungen
Um ein reibungsloses Feiern zu ermöglichen, wird der Wallring in diesem Jahr bereits ab 10 Uhr für jeglichen Verkehr komplett gesperrt. Es ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich, mit einem Fahrzeug die Innenstadt zu verlassen bzw. in diese hineinzufahren! Mit der Freigabe des Wallrings ist voraussichtlich gegen 16.30 Uhr zu rechnen. Wegen der ausgeweiteten Sicherheitsvorkehrungen müssen sich Verkehrsteilnehmer*innen aber auch danach noch an verschiedenen Stellen in der Altstadt auf Einschränkungen einstellen.
Der Durchgangsverkehr wird um die Innenstadt herumgeführt. Das Palais Vest sowie das angrenzende Parkhaus bleiben an diesem Tag geschlossen. Die Zufahrt zur Tiefgarage am Zentralen Busbahnhof bleibt aufgrund der Folgen eines Brandes weiterhin geschlossen.
Die Stadt Recklinghausen empfiehlt allen Besucher*innen des Umzugs mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit Fahrrad anzureisen. Wer mit dem Auto anreist, sollte sein Fahrzeug möglichst auf Parkplätzen außerhalb der Wälle abstellen, zum Beispiel am Saalbau oder in der Kemnastraße.
Streckenverlauf
Am Rosenmontag geht der Umzug traditionell um 13.11 Uhr vom Konrad-Adenauer-Platz los. Die Umzugsstrecke führt von dort insgesamt etwa vier Kilometer über den Erlbruch, dann rechts Richtung Kaiserwall, Grafenwall, Kurfürstenwall, Herzogswall und Königswall. Nach einer weiteren Runde um den Wall biegt der Zug wieder rechts in den Erlbruch und endet am Konrad-Adenauer-Platz. Der gesamte westliche Teil des Konrad-Adenauer-Parkplatzes wird bereits am Sonntagabend, 15. Februar, gesperrt, da diese Fläche für die Aufstellung des Rosenmontagszuges benötigt wird. Die After-Zug-Party findet auf dem Rathausplatz statt. Dort kommen noch einmal alle Karnevalist*innen zusammen.
Verkaufsstände
Wer Verkaufsstände im öffentlichen Verkehrsraum aufstellen möchte, benötigt in jedem Fall eine Genehmigung durch den Fachbereich Bürger- und Ordnungsangelegenheiten. Die von der Stadt Recklinghausen im Rahmen der Sondernutzung genehmigten Hinweis- und Reklameschilder sowie Verkaufsstände und -tische dürfen entlang des Umzugsweges für die Dauer des Rosenmontagszuges nicht aufgestellt werden.
Glasverbotszone und Hilfe für alkoholisierte Kinder und Jugendliche
Alle Zuschauer*innen des Rosenmontagszuges werden aufgefordert, beim Vorbeimarsch des Umzugs auf den Gehwegen und hinter den aufgestellten Sperrgittern zu bleiben. Bewährt hat sich die glasfreie Zone im Bereich des Herzogswalls zwischen Augustinessenstraße und Westerholter Weg, deshalb wird es sie auch 2026 wieder geben. Getränke dürfen hier aufgrund des hohen Verletzungsrisikos durch Glasflaschen nur in Plastikflaschen mitgebracht werden. Glasflaschen können vor dem Betreten des Bereichs in aufgestellten Containern entsorgt werden.
Sollten alkoholisierte Kinder und Jugendliche an Rosenmontag aufgegriffen werden, werden sie in die Grundschule Hohenzollernstraße (Hohenzollernstraße 3) gebracht. Dort werden sie vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und von Mitarbeiter*innen des Jugendamtes betreut, bis sie von den Eltern abgeholt werden. Außerdem wird der Sanitätsdienst des DRK zusätzlich einen Versorgungspunkt in der Sporthalle des Gymnasiums Petrinum (Zugang über Sterngasse) einrichten. Dort werden ebenfalls zwei Mitarbeiter*innen des Jugendamts die Jugendlichen bis zur Abholung durch die Eltern mit betreuen.