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„Jazz in der Kunsthalle“ geht mit vier Highlights in die zehnte und letzte Saison
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Sie freuen sich schon auf die neue Saison von „Jazz in der Kunsthalle“: (v.l.) Bürgermeister Axel Tschersich, Kerstin Weber von der Kunsthalle, Katrin Jubitz, Leiterin des Fachbereichs Kultur bei der Stadt Recklinghausen, Korinna Krumpholz von der Stiftung der Sparda-Bank West und der künstlerische Leiter Ingo Marmulla. Foto: Stadt RE
Einleitung
Seit 2017 verbindet die Konzertreihe „Jazz in der Kunsthalle – Die Sparda Lounge“ auf besondere Weise Jazzmusik und bildende Kunst. Mit hochkarätigen Konzerten in der Kunsthalle Recklinghausen hat sie seither zahlreiche Besucher*innen für beide Kunstformen begeistert.
Haupttext


Ermöglicht wurde die Reihe bis heute durch die Stiftung der Sparda-Bank West, die künstlerische Leitung liegt seit Beginn in den Händen des renommierten Recklinghäuser Gitarristen Ingo Marmulla. Mit der Saison 2026/2027 geht die erfolgreiche Reihe nun in ihre zehnte und zugleich letzte Runde. Gleichzeitig laufen aber bereits Gespräche über zukünftige Konzepte zum Jazz in Recklinghausen mit anderer Finanzierung.

Zum Abschluss dürfen sich Jazzfans auf vier besondere Konzertabende freuen: Das Shannon Barnett Quartet eröffnet die Saison am 25. September, gefolgt von Emily Otto am 16. Oktober, Accordion Affairs um Jörg Siebenhaar am 6. November sowie dem Jazz Lounge Akestra am 20. November. Der Eintritt zu allen Konzerten sowie zu den begleitenden Ausstellungen ist frei. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten ist eine Anmeldung erforderlich.

„Jazz in der Kunsthalle ist in den vergangenen zehn Jahren zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens in Recklinghausen geworden und hat vielen Menschen besondere Konzert- und Ausstellungserlebnisse ermöglicht. Dafür danke ich der Stiftung der Sparda-Bank West herzlich – ebenso wie dem künstlerischen Leiter Ingo Marmulla und allen weiteren Beteiligten, die diese erfolgreiche Reihe mit großem Engagement gestaltet haben. Für die letzte Saison wünsche ich den Musikerinnen und Musikern sowie dem Publikum vier unvergessliche Abende. Ich unterstützte aktiv die Gespräche für neue Perspektiven für den Jazz in Recklinghausen“, erklärte Bürgermeister Axel Tschersich im Rahmen des Pressetermins zur Vorstellung der zehnten Saison.

Ursula Wißborn, geschäftsführende Vorständin der Stiftung der Sparda-Bank West betont: „Mit der Sparda Lounge – Jazz in der Kunsthalle haben wir über zehn Jahre ein Projekt begleitet, das eindrucksvoll gezeigt hat, wie inspirierend die Verbindung von Musik und bildender Kunst sein kann. Die Reihe hat künstlerische Qualität mit Nachwuchsförderung verbunden und zahlreiche Menschen für Jazz begeistert. Wir sind dankbar für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Es erfüllt uns mit Freude zu sehen, dass die Sparda Lounge nachhaltig Spuren hinterlässt und nun die Chance hat, sich in neuer Form weiterzuentwickeln.“

Die Stiftung der Sparda-Bank West engagiert sich in großen Teilen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen für das Gemeinwohl und setzt sich langfristig für Kunst, Kultur und soziale Projekte ein. Im Fokus der Kulturförderung stehen Projekte, die Gemeinschaftserlebnisse schaffen, gesellschaftliche Werte sichtbar machen und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Dazu gehören unter anderem die Unterstützung der musikalischen Bildungsarbeit öffentlicher Musikschulen, die Förderung des Jazznachwuchses sowie die Durchführung von Benefizkonzerten.

Die Konzerte im Überblick:

  • 25. September, 18 Uhr: Shannon Barnett Quartet: Den Auftakt gestaltet das Kölner Shannon Barnett Quartet um die australische Posaunistin Shannon Barnett. Nach Stationen in New York kam die Musikerin 2014 nach Köln und wurde als zweite Frau Mitglied der WDR Big Band. Inspiriert von der lebendigen Kölner Jazzszene gründete sie ein eigenes Quartett, das sich schnell zu einem kreativen Forum für ihre musikalischen Ideen entwickelte.
    Die Band veröffentlichte mehrere Alben und tourte erfolgreich durch Europa und Australien. Barnetts Kompositionen und das gemeinsame musikalische Wachstum des Ensembles verbinden sich zu einem offenen, spannenden Klangbild voller improvisatorischer Abenteuer.

  • 16. Oktober, 18 Uhr: Emily Otto: Die Sängerin, Gitarristin und Songwriterin Emily Otto aus Leverkusen zeigt eindrucksvoll, wie sich Jazz, Funk und Pop miteinander verbinden lassen. Ihr musikalisches Motto lautet: „Ich möchte alles zulassen.“
    Als erste Resident Artist prägt sie die professionelle Popmusikförderung ihrer Heimatstadt Leverkusen. 2024 gewann sie den Nachwuchswettbewerb „FUTURE SOUNDS“ der Leverkusener Jazztage. Im Jahr 2025 trat sie – begleitet vom WDR – im Hauptprogramm des renommierten Festivals auf und gestaltete Konzertabende mit den US-Stars Lawrence und Lizz Wright.

  • 6. November, 18 Uhr: Accordion Affairs mit Jörg Siebenhaar: Jörg Siebenhaar beweist mit seinem Ensemble Accordion Affairs, dass musikalische Grenzen fließend sind. Trio oder Quartett? Warum nicht beides zugleich? Der Musiker spielt Akkordeon und Klavier parallel und erweitert dadurch die klanglichen Möglichkeiten seines Ensembles erheblich.
    Stilistisch reicht das Programm von Weltmusik verschiedener Kulturen über Eigenkompositionen bis hin zu Interpretationen von Werken des Akkordeonisten Richard Galliano und des Gitarristen John Scofield.

  • 20. November: Jazz Lounge Akestra: Den Abschluss der Jubiläumssaison bildet das Jazz Lounge Akestra. Der aus Recklinghausen stammende und in New York lebende Vibraphonist Stefan Bauer hat hierfür ein vielseitiges Ensemble aus Musiker*innen unterschiedlicher Generationen zusammengestellt. Mit dabei ist auch Ingo Marmulla, der musikalische Leiter der Konzertreihe.
    Musikstudierende und erfahrene Jazzmusiker*innen begegnen sich auf Augenhöhe und entwickeln gemeinsam Musik aus Improvisation, Komposition und kreativem Austausch. Nach viel beachteten Auftritten – unter anderem bei der Dortmunder Jazz Matinee – gastiert das Ensemble nun im Rahmen einer kleinen Ruhrgebietstournee in der Kunsthalle Recklinghausen.

Rückblick auf zehn Jahre „Jazz in der Kunsthalle – Die Sparda Lounge“

Über zehn Spielzeiten hinweg bot die Konzertreihe Raum für vielversprechende Newcomer*innen, regionale Größen und international renommierte Künstler*innen. Sie entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des Kulturlebens in Recklinghausen und zeigte eindrucksvoll, wie Musik und bildende Kunst miteinander in Dialog treten können.

Chronologie 2017 bis 2026

  • 2026/2027: Shannon Barnett Quartet, Emily Otto, Accordion Affairs, Jazz Lounge Akestra
  • 2025/2026: Jakob Manz & Nils Kugelmann, Jazz Lounge Akestra feat. Heiner Wiberny, Soulcrane, Minjoli – Luís – Cayres
  • 2024/2025: The Emanias Project, Caris Hermes Group, Joscho Stephan, Jazz Lounge Akestra feat. Carlotta Ribbe
  • 2023/2024: Lukas Langguth Trio, Jazz Lounge Akestra feat. Tony Lakatos, Leon Plecity Quintett, Bauer & Heupel Duo
  • 2022/2023: Peter Baumgärtner, Jazz Lounge Akestra feat. Charlotte Illinger, Ryan Carniaux & Water Spirits, Julius van Rhee Quintett, Laia Genc, Sabeth Pérez Quartett
  • 2021/2022: Thomas Hufschmidt & Friends, Jarry Singla EASTERN FLOWERS, Pascal Bartoszak Quartet, Peter Baumgärtner
  • 2020/2021: Jazz Lounge Arkestra feat. Charlotte Illinger, Organic Earfood (Pandemiebedingt entfallen)
  • 2019/2020: Matthias Bergmann Quintett, Laura Totenhagen Trio, Loos//Jakob
  • 2018/2019: Martina Gassmann & Frank Wingold, Susan Weinert – Rainbow Trio, Christian Hammer, Theo Jörgensmann & Clarinet Co-Laboration
  • 2017/2018: Charlotte Illinger Quartett, Filippa Gojo und Sven Decker, Billmen feat. Klaus Osterloh, Jazz Lounge Akestra
     

Foto (Stadt RE): Sie freuen sich schon auf die neue Saison von „Jazz in der Kunsthalle“: (v.l.) Bürgermeister Axel Tschersich, Kerstin Weber von der Kunsthalle, Katrin Jubitz, Leiterin des Fachbereichs Kultur bei der Stadt Recklinghausen, Korinna Krumpholz von der Stiftung der Sparda-Bank West und der künstlerische Leiter Ingo Marmulla.

Datum
27.08.2026


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