Aktuelles Recklinghausen

Titel
„Jazz in der Kunsthalle: Programm vorgestellt
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Foto: Stadt RE
Einleitung
Der Jazz hat viele Anhänger*innen – auch in Recklinghausen und in der näheren Umgebung. Genau die lädt das Institut für Kulturarbeit in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Recklinghausen demnächst an vier Freitagen ab 18 Uhr unter dem Titel „Jazz in der Kunsthalle – Die Sparda Lounge“ zu Konzerten in der Kunsthalle an der Große-Perdekamp-Straße 25-27 ein.
Haupttext


Ein Besuch der jeweiligen Ausstellung sowie die Teilnahme an einem vorherigen Rundgang (Start um 17.15 Uhr im Foyer) sind möglich.

Bürgermeister und Kulturdezernent Christoph Tesche stellte das neue Programm am Freitag, 22. August, gemeinsam mit Korinna Krumpholz, Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West, sowie dem künstlerischen Leiter Ingo Marmulla und Kerstin Weber-Baumann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunsthalle Recklinghausen, vor.

„‚Jazz in der Kunsthalle‘ gibt es bereits seit 2017. Die Veranstaltungsreihe ist ein Ergebnis des Kulturentwicklungsplans und wurde von Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen. Die Nachfrage nach Plätzen in den Konzerten ist in den vergangenen Jahren gleichbleibend hoch. Diese spannende Symbiose aus bildender Kunst und Musik bietet außergewöhnliche Konzerterlebnisse. Mein besonderer Dank gilt hierbei der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West, deren jahrelange Unterstützung die Reihe überhaupt erst möglich macht“, betont Christoph Tesche.

Erneut hat der renommierte Recklinghäuser Gitarrist und ausgewiesene Jazz-Experte Ingo Marmulla ein Programm zusammengestellt, das lokale Größen und weitere hochkarätige Jazzmusiker*innen präsentiert.

„Es freut uns sehr, den Menschen aus der Region eine abwechslungsreiche und hochwertige Konzertreihe mit einer großen musikalischen Bandbreite bieten zu können. Die Kombination aus Live-Jazz und Kunst schafft eine besondere Atmosphäre, die jedes Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis macht“, so Korinna Krumpholz von der Stiftung der Sparda-Bank West.

Der Eintritt zu den Konzerten sowie zum Besuch der Ausstellung ist frei. Da die Publikumszahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bei der Kunsthalle unter Tel. 02361/50-1935 gebeten. Die Anmeldung zu den einzelnen Konzerten ist jeweils freitags drei Wochen vor dem Konzerttermin ab 11 Uhr möglich.

Ermöglicht werden die Konzerte durch das Engagement der Stiftung der Sparda-Bank West.

Die einzelnen Konzerte:

  • 17. Oktober, Jakob Manz & Nils Kugelmann „The Art of Duo“:
    Es gibt nicht viele Jazzmusiker, die ihr Instrument so virtuos beherrschen wie Jakob Manz, und deren Spiel so unprätentiös, klar, klangvoll und gefühlvoll klingt: „Jazz in Ekstase, ein Ausnahmetalent“, urteilte das ZDF heute journal.
    Schon mit 15 Jahren erhielt Manz zahlreiche Auszeichnungen, u. a. auch den Sparda Jazz Award. Im Alter von 19 Jahren erschien sein Debütalbum. Manz’ Spiel lebt von seinem unerschöpflichen Melodienreichtum, der nahtlos von den komponierten Themen in seine ekstatischen Improvisationen übergeht. Er spielt mit Stars wie Randy Brecker, Nils Landgren und als Special Guest mit internationalen Bigbands. Aktuell wurde Jakob Manz zum „Artist in Residence“ an der Alten Oper Frankfurt ernannt.
    Sein musikalisches Gegenüber ist kein Geringerer als der Bassist Nils Kugelmann. Er erhielt den Deutschen Jazzpreis 2024. Für sein Schaffen als Komponist und Musiker erhielt er ein Musikstipendium der Stadt München und den BMW Young Artist Jazz Award. Zitat BR Klassik: „Nils Kugelmanns Kompositionen gehören zu den elegantesten, die man im heutigen Jazz hören kann.“

    Besetzung:
    Jakob Manz (Saxophon)
    Nils Kugelmann (Kontrabass)

  • 14. November, Jazz Lounge Akestra feat. Heiner Wiberny, „Generations“: Mit Heiner Wiberny konnte einer der ganz Großen des deutschen Jazz als Solist für das Jazz Lounge Akestra gewonnen werden. Fast drei Jahrzehnte lang war er eine Säule der WDR-Bigband Köln als international renommierter Lead-Altist, ebenso wie als Solist mit weitem stilistischen Horizont. „Heiner Wiberny is probably one of the best lead alto players I have known“ (Clare Fischer).
    Neben Ingo Marmulla, der das Jazz Lounge Akestra wie in jedem Jahr leitet und die aktuellen groovigen Konzeptionen zusammengestellt hat, konnte mit Carlotta Ribbe eine junge Vibraphonistin verpflichtet werden, die in diesem Jahr u.a. zur „Woman in Jazz“ gekürt wurde.
    Ergänzt wird das „Akestra“ durch Musiker*innen unterschiedlicher Generationen, die durch Musik zu einer gemeinsamen Sprache finden.

    Besetzung:
    Heiner Wiberny (Altsaxophon)
    Carlotta Ribbe (Vibraphon)
    Barbara Barth (Vocals)
    Markus Conrads (Kontrabass)
    Ben Bönninger (Schlagzeug)
    Ingo Marmulla (Gitarre/Leitung)

  • 12. Dezember, Soulcrane, „Chamber Music“: Mit „Soulcrane“ präsentiert Matthias Schwengler ein Trio, das es glänzend versteht, Retro Feeling und neue Ansätze unter einen Hut zu bringen. Das Ensemble bleibt mit dem warmen Charakter seiner Musik stets auf einem kammermusikalischen Niveau und verstehen es, den großen Spielraum musikalisch wertvoll zu füllen.
    „Fast schon wehmütig schwebt der Klang der Trompete durch den Raum...“ (Jazzthetik) Als einer der vielseitigsten europäischen Trompeter hat Matthias Schwengler in den letzten Jahren seinen eigenen unverwechselbaren Sound entwickelt. Auf der Suche nach neuen Klängen verbindet er Jazz mit Stilen aus dem Balkan, arabischen Ländern, Lateinamerika und anderer Weltmusik, was seinem Spiel eine einzigartige und globale Note verleiht.
    Die beeindruckende Dynamik und sein außergewöhnliches Soundspektrum machen ihn zu einem Ausnahmetalent in der hiesigen Musikszene. In seiner seit 2015 bestehenden Band „Soulcrane“ hat er den für ihn typischen kammermusikalischen, dunklen Sound entwickelt. Das schlagzeuglose Ensemble entführt die Zuhörer*innen mit seinem Facettenreichtum auf eine Reise durch verschiedene Kulturen und Klangwelten. Geschaffen wird eine Atmosphäre, die einer Unterhaltung unter Freunden gleicht.

    Besetzung:
    Matthias Schwengler (Trompete)
    Philipp Brämswig (Gitarre)
    Reza Askari (Bass)

  • 30. Januar 2026, Minjoli - Luís – Cayres, „Os Afro Sambas“:  Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein. Erst recht nicht, wenn sie mit menschlichen Charakterzügen ausgestattet sind. So wie Xangô, der trotz seines furchterregenden Aussehens und seiner unmenschlichen Kraft lieber Friedensstifter als Krieger wäre. Oder Iemanjá, die Göttin des Meeres, die der Legende nach derartig viel redete, „dass ihr Mann davon verrückt wurde.“ Ihnen und anderen Göttern begegnen wir bei „Afro Sambas“. Mit ihrer Interpretation eines Meilensteins aus der brasilianischen Popularmusik ist dem Ensemble ein Geniestreich gelungen, dessen Ausgangspunkt im Jahr 1966 beim Gitarristen Baden Powell liegt.
    „Leichtigkeit trotz Tragik“ lautet das Rezept, mit dem der Band eine großartige, dem Original überaus würdige Interpretation gelungen ist. Dabei scheinen die oft düsteren, tragischen Texte und die beschwingten, geradezu feierlichen Melodien auf dem ersten Blick in einem unauflösbaren Widerspruch zu stehen. Aber genau das ist die hohe Kunst, die nun von dem Trio Minjoli / Luís / Cayres in neue Dimensionen geführt wird.

    Besetzung:
    Mara Minjoli (Vocals)
    João Luís Nogueira Pinto (Gitarre)
    André de Cayres (Bass)

 

Foto (Stadt RE): Bürgermeister Christoph Tesche stellte gemeinsam mit Korinna Krumpholz (Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West), Kerstin Weber (Kunsthalle) und dem künstlerischen Leiter Ingo Marmulla (v.r.) das Programm für „Jazz in der Kunsthalle – Die Sparda Lounge“ vor.

Datum
22.08.2025


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