
Das Programm startet um 12 Uhr mit einer kostenlosen öffentlichen Führung der Kunstvermittlerin Nora Langen durch die Ausstellung.
Zwischen 12 und 14 Uhr ist außerdem die Griffelkunst-Vereinigung im Kabinett der Kunsthalle zu Gast mit einer kleinen Ausstellung. Ein kreatives Programm für Kinder und Familien mit der Kunstvermittlerin Nora Langen startet um 14.30 Uhr.
Zum Hintergrund der Kunstausstellung der Ruhrfestspiele: Søren Aagaard, 1980 in Dänemark geboren, befragt das performative Potenzial von Essen und Kunst in den verschiedenen Zusammenhängen. Wer kocht was für wen? Was wird für wen gekocht? Bei genauerer Betrachtung stellt sich heraus: Essen ist ein durchweg brisantes Thema. Kulturelle Identität und Aneignung, soziale Gefüge und Gefälle, Vertriebswege der Zutaten und Werkzeuge der Verarbeitung, Arbeiter*innen in Küchen und Gastronomie auf der ganzen Welt – all das hat überraschend viele Parallelen mit dem Kulturbetrieb.
Nach zahlreichen Ausstellungen, unter anderem im Museum für zeitgenössische Kunst in Roskilde, der Performa Biennale in New York und zuletzt auf der Yokohama Triennale in Japan zeigt die Kunsthalle Recklinghausen im Rahmen der Ruhrfestspiele vom 5. Mai bis zum 4. August nun die erste museale Einzelausstellung von Søren Aagaard in Deutschland.
Foto: Caroline Schlüter