
Die Kunsthistorikerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Stadtgeschichte, Angelika Böttcher, gibt Interessierten einen Einblick in die Fülle christlicher Bildsymbolik.
Viele Gemälde und Skulpturen vergangener Jahrhunderte entstanden als kirchliche Auftragswerke. Sie sind in einer spezifischen Symbolik verwurzelt, die auf ikonografischer Ebene erschlossen werden kann. Das Wissen dieser Art droht heute immer mehr in Vergessenheit zu geraten, zumal es für die Deutung zeitgenössischer Werke nur noch selten Relevanz besitzt. Ausgehend von dem in der RETRO STATION ausgestelltem Gemälde von Gaspar de Crayer, das die Einführung Mariens in den Tempel zeigt, lassen sich erste Eindrücke der Bedeutungsvielfalt gewinnen. Ähnlichen Spuren wird im Anschluss auf den Bildwerken der Petruskirche nachgegangen.
Der Museumsbesuch und die sich anschließende Besichtigung von St. Peter dauern insgesamt eineinhalb Stunden und sind kostenfrei.
Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an stadtgeschichte(at)recklinghausen.de ist erforderlich.
Bildrechte: Thomas Nowaczyk