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Neue Reihe „Jazz im Festspielhaus“: Programm steht fest
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Einleitung
Das Institut für Kulturarbeit der Stadt Recklinghausen führt ab der Saison 2024/25 eine neue Reihe mit Jazz-Musik ein, deren Konzerte auf der Hinterbühne des Ruhrfestspielhauses, Otto-Burrmeister-Allee 1, stattfinden werden.
Haupttext


Wie bereits verkündet, findet die Auftakt-Veranstaltung zu „Jazz im Festspielhaus“ am Montag, 15. April, um 19.30 Uhr statt und wird vom Trio um die Sängerin Mara Minjoli bestritten.

Nun steht das komplette Programm für „Jazz im Festspielhaus“ für die Spielzeit 2024/25 fest. Der Vorverkauf hat begonnen.

  • Groove Lines“, Heiner Wiberny & Ensemble West; Montag, 2. September 2024, 19.30 Uhr: Mit Heiner Wiberny konnte einer der ganz Großen des deutschen Jazz als Solist gewonnen werden. Fast drei Jahrzehnte lang bildete er eine Säule der WDR-Bigband Köln als international renommierter Lead-Altist, ebenso wie als Solist mit weitem stilistischen Horizont. 
    Hier einige Stationen seiner Vita: Kompositionsstudium bei Bernd Alois Zimmermann, Solist bei Aufführungen zeitgenössischer Musik, Mitwirkung bei rund 100 Platten-/CD-Aufnahmen, davon mehr als 60 mit der WDR-Bigband, Grammy-Nominierungen in den USA, Tourneen durch ganz Europa, Afrika, Süd-Ost-Asien und Gastspiele in New York.
    Neben Ingo Marmulla, der das „Ensemble West“ zusammengebracht und die aktuellen groovigen Konzeptionen zusammengestellt hat, konnte mit Bruno Müller ein kongenialer Partner an der Gitarre verpflichtet werden, der ein international gefragter Virtuose seines Instruments ist. Inspiriert durch Künstler wie George Benson, Robben Ford, gilt Müller als einer der etabliertesten Gitarristen in Europa. Das Hauptmerkmal seiner musikalischen Persönlichkeit ist sein filigranes Handwerk gepaart mit stilistischer Flexibilität zwischen Pop, Soul, Funk und Jazz und sein atemberaubender Groove. 
    Mit Ingo Senst am Bass und Bernd Gremm am Schlagzeug wird die Formation vervollständigt und hat sich zum Ziel gesetzt, neben anspruchsvoller Themenauswahl auch die groovende Rhythmik nicht zu vernachlässigen

  • „Authentizität“, Laia Genc – Solo Piano; Mittwoch, 6. November 2024, 19.30 Uhr: Aufgewachsen in Berlin, studierte Laia Genc an der Musikhochschule Köln Jazzpiano bei Hubert Nuß und Professor John Taylor sowie in Paris am Consérvatoire National Supérieur De Musique Et De Dance De Paris. Ihre eigene Geschichte, geprägt durch die Suche nach Identität und authentischem Ausdruck, zeichnet Gencs Musik aus. Elemente des Jazz, freie Improvisation, orientalische Einflüsse kombiniert sie mit Klangflächen und songhaften Strukturen. Mit ihrer Musik ist sie eine Grenzgängerin an der Schnittstelle von Jazz und kontemporärer Musik. Offen für die reichen Einflüsse des sich globalisierenden Lebens, schöpft sie aus verschiedenen Kulturbereichen. Tänzerisch balancierend, bewegt sich Laia Genc mit viel musikalischem Charme zwischen den Strukturen auskomponierter Stücke und der Freiheit improvisierter Musik, bemüht ganz spielerisch verschiedene musikalische Genres und erschafft so eine lebendige Musik, die unerhörte Geschichten erzählt und die Zuhörer*innen mit auf eine imaginäre Reise nimmt.

  • „Swing Tone“, Ellington Trio; Mittwoch, 15. Januar 2025, 19.30 Uhr:  Mit dem Ellington Trio haben drei Musiker*innen ein selten zu findendes Kunststück geschaffen: Sie haben eine Band mit einem eigenen Sound formiert, die zugleich aus drei ausdrucksstarken Solisten besteht. Dabei beziehen sie sich – wie es der Band-Name schon sagt – auf den großen Meister des Swing-Jazz, Duke Ellington. Das Trio schöpft Inspiration aus seinem Repertoire und spannt den Bogen zwischen Tradition und Avantgarde. Die kammermusikalisch angelegte Besetzung bestehend aus Gero Körner am Piano, Caspar van Meel am Kontrabass und der Sängerin Barbara Barth bietet ganz besondere Freiheiten. Gemeinsam erarbeiten sie ausgeklügelte und feinfühlig ineinander verwobene Arrangements und haben eine ganz eigene und sehr delikate Spielkultur entwickelt. Dabei setzen sie ihre herausragenden solistischen Fähigkeiten in Szene und schaffen gleichzeitig einen unverwechselbaren Gesamtklang. Barbara Barth transportiert mit ihrer facettenreichen Stimme eine enorme Ausdruckskraft und Virtuosität. Als Sängerin und Komponistin ist sie mit mehreren CD-Veröffentlichungen unterschiedlicher Projekte in der Jazzszene aktiv und erfüllt Lehraufträge für Jazzgesang, Improvisation und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Saar und dem IfM der Hochschule Osnabrück.

  • „Time Remembered“, Caspar van Meel Quartett, Mittwoch, 19. März 2025, 19.30 Uhr: Der Bassist und Bandleader Caspar van Meel präsentiert seine persönliche Interpretation der Musik des impressionistischen Komponisten Erik Satie. Er bringt für das Projekt eine hervorragende, internationale Combo zusammen, die van Meels raffinierte, originelle Arrangements mit Energie und intuitiven Zusammenspiel interpretiert. Van Meel konzentriert sich auf die „Gnossiennes“ – eine Reihe von Werken für Klavier, von Satie Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben. Obwohl viele Jazzmusiker*innen von impressionistischen Komponist*innen wie Satie beeinflusst wurden, werden die Skalen, die Satie verwendet hat, immer noch nicht häufig eingesetzt. Van Meel macht Saties harmonische Innovationen deutlich und führt sie in einen improvisierten musikalischen Kontext ein. Der Titel des Projekts – „Time Remembered“ – wurde von der berühmten Komposition des Jazzpianisten Bill Evans abgeleitet. Van Meel hat sich bewusst dafür entschieden, seine Version dieses Stücks der Musik von Satie gegenüberzustellen. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie impressionistische Komponisten wie Satie Jazzmusiker*innen beeinflusst haben. Die Besetzung: Caspar van Meel, Kontrabass, Ryan Carniaux, Trompete, Franz von Chossy, Klavier, und Niklas Walter, Schlagzeug

Tickets zu je 10 Euro sind hier erhältlich: online unter www.kultur-kommt-ticket.de, in der Tourist Information, Martinistraße 5, telefonisch unter 02361/9066-000, im Buchladen Attatroll, Herner Straße 16, und im Servicecenter der Recklinghäuser Zeitung, Große Geldstraße 8.

Alle aktuellen Informationen zum Veranstaltungsbesuch und zum Programm „Kultur kommt“ sind zu finden unter www.recklinghausen.de/kulturtermine.

Pressefoto: Majid Moussavi

Datum
08.04.2024


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