Veranstaltungskalender
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18 Uhr
Vom Amt zur Stadt: Das Ende der alten Landgemeinde Recklinghausen im Frühjahr 1926
1926 änderte sich die Landkarte des Ruhrgebiets. Durch das „Gesetz über die Neuregelung der kommunalen Grenzen im rheinisch-westfälischen Industriebezirke“ vom 26. Februar 1926 wurden Landgemeinden und Amtsbezirke, deren Gestalt noch auf eine ländlich-vorindustrielle Verwaltungsgliederung der Jahre um 1840 zugeschnitten war, aufgelöst und größeren kommunalen Gebietskörperschaften zugewiesen.
Was zunächst abstrakt klingt, war in Recklinghausen für jeden nachvollziehbar: Das „Amt Recklinghausen“ (auch „Gemeinde Recklinghausen-Land“ genannt) samt der Landgemeinde Suderwich verschwand von der Verwaltungslandkarte; ein Teil der betreffenden Ortschaften fand sich in der kreisfreien Stadt Recklinghausen wieder. Diese Eingliederung schuf diverse neue Vororte und Stadtteile, nämlich Bockholt, Hochlar und Hochlarmark im Westen, dazu kamen mit Berghausen, Röllinghausen, Suderwich und Essel ausgedehnte Gebiete im Osten. Die Bauerschaften Börste und Speckhorn rundeten die neue Lage nach Norden ab.
Der Vortrag beleuchtet die Genese und die Auswirkungen dieses fast vergessenen Vorgangs, der bis heute die Grenzen Recklinghausens und sein vielgliedriges Stadtbild bestimmt.
In Kooperation mit dem Verein für Orts- und Heimatkunde Recklinghausen e.V.
Ein Vortrag von Stadtarchivar Dr. Matthias Kordes
Das Angebot ist kostenfrei, die Anmeldung unter stadtgeschichte[at]recklinghausen.de ist erforderlich.
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