
Ein bedeutendes Ereignis und ein starkes Symbol für Beständigkeit, Glauben und Hoffnung.
Recklinghausen lebt von seiner Vielfalt. Unsere Stadtgemeinschaft wird getragen von Menschen unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Überzeugungen, die miteinander im Austausch stehen und sich gegenseitig respektieren. Dieses Miteinander erfüllt mich als Bürgermeister mit großer Dankbarkeit und Zuversicht. Welcher Religion oder welchem Kulturkreis wir auch angehören: Wir teilen die gemeinsame Verantwortung für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit, hier bei uns und weit darüber hinaus.
Gerade in diesem Jahr, das geprägt war von weltweiten Krisen und gesellschaftlichen Spannungen wird uns erneut bewusst, wie wichtig Zusammenhalt und eine klare Haltung ist. In Recklinghausen hat Hass keinen Platz. Wir stehen fest an der Seite unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Niemand darf Angst haben, seinen Glauben auszuüben oder sich zu seinem religiösen Leben zu bekennen.
Chanukka erinnert uns daran, dass selbst ein kleines Licht in dunklen Zeiten Hoffnung schenken kann. Möge dieses Fest Licht in unsere Stadt bringen, Wärme, Mut und die Gewissheit, dass wir Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen können. Ich wünsche mir, dass diese Tage eine Bereicherung für unser Zusammenleben sind und ein Zeichen dafür, dass Recklinghausen eine Stadt bleibt, in der Vielfalt gelebt und geschützt wird.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine friedliche, zuversichtliche Zukunft und unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein gesegnetes und hoffnungsvolles Chanukka-Fest.
„Chanukka Sameach!“
Ihr
Axel Tschersich
Bürgermeister der Stadt Recklinghausen