
Mit der Durchführung der Sitzung des Verwaltungsvorstands im Gebäude der Wohnungsgesellschaft am Neumarkt, setzte Tschersich dieses Versprechen direkt um. Bei der Premiere kamen aber nicht nur die Spitzen der Verwaltung zusammen, sondern auch Akteure aus Süd.
„Wir haben bei der ersten Auflage dieser Stadtteil-Runden bewusst erst einmal Vertreterinnen und Vertreter der ortsansässigen Verbände, Vereine und Schulen eingeladen, um das Format zu testen. In Zukunft wollen wir diese Treffen aber auf die Bürgerschaft ausweiten“, betonte Axel Tschersich. Zu Beginn skizzierte die Technische Beigeordnete Christina Kutschaty, die unter anderem auch für den städtischen Fachbereich Stadtplanung zuständig ist, was im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Bochumer Straße in den kommenden Jahren alles geplant ist. Entlang der Straße werden vier Bereiche intensiver betrachtet: Ausgestaltung der Bochumer Straße unter den Gesichtspunkten Mobilität, Gestaltung und Klimaanpassung; Aufwertung des Ortsmittelpunkts Theodor-Körner-Straße/Bochumer Straße und des Umfelds; Aufwertung und Belebung des Neumarkt sowie funktionale Ausrichtung der Marienstraße.
Basierend darauf kamen die eingeladenen Akteure aus dem Stadtteil – vertreten waren Caritasverband, der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), das Diakonische Werk in Recklinghausen, das Theodor-Heuss-Gymnasium (THG), die Käthe-Kollwitz-Schule (KKS), das Zentrenmanagement Süd und der Verein „Genau hier“ – und die Vertreter*innen der Stadtverwaltung in einen regen Austausch, was darüber hinaus aktuell für den Stadtteil wichtig ist. Die Eingeladenen äußerten konkrete Wünsche und Anregungen, die von den Vertreter*innen der Verwaltung mit Interesse auf- und mitgenommen wurden. Hier ging es unter anderem um die Verkehrsgestaltung an der Bochumer Straße, aber auch um Kommunikation oder Imagepflege sowie Bedarfe in den Bereichen Soziales und Bildung.
Im Zuge des Treffens stellte sich auch das Zentrenmanagement Süd in Person von David Knospe vor, der erklärte, wie der Aufgabenbereich des Managements aussieht und welche Kontakte schon geknüpft, beziehungsweise welche Projekte schon umgesetzt wurden.
Alle Beteiligten waren sich letztlich einig, dass solche Austausche wichtig seien und sich diese möglichst bald wiederholen sollten.
Pressefoto: Vertreter*innen der Verwaltung und Akteure aus dem Stadtteil trafen sich auf Initiative von Bürgermeister Axel Tschersich (3.v.l.) am Neumarkt: (v.l.) Christoph Kortenjann (Caritasverband), Giancarlo Cillis (SkF), Christina Kutschaty (Technische Beigeordnete), David Knospe (Zentrenmanagement), Silke Ehrbar-Wulfen (Erste Beigeordnete), Hendrik Eßers (Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung, Standortmanagement, Stadtmarketing), Wolfgang Dramsch („Genau hier“), Axel Fritz (Beigeordneter), Dr. Sebastien Sanders (Beigeordneter), Ralf Holtmann (KKS), Ihnatiy Jablonowski (Fachbereichsleiter Personal, Organisation, IT und Betriebliches Gesundheitsmanagement), Michael Settgast (Diakonie) sowie Jörg Schürmann (THG). Foto: Stadt RE