
Die stolze Summe von 13.672,88 Euro kam bei der Kollekte im Gottesdienst und auf dem eingerichteten Spendenkonto zusammen. Am Dienstag, 18. November, überreichte Christoph Tesche, der zum 1. November 2025 seine neue Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein angetreten hat, an Hospiz-Geschäftsführer Michael Kornau und Vanessa Nienhaus von der Evangelischen Jugendhilfe der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen je einen Scheck.
„Ich habe ganz bewusst entschieden, mich mit einem ökumenischen Gottesdienst zu verabschieden. Mir selbst war der Glauben immer wichtig und dieser hat mich auch während meiner Tätigkeit für die Stadt Recklinghausen getragen. Kirche hat für die Stadtgesellschaft bei allen Problemen, mit denen die beiden großen christlichen Kirchen zu kämpfen haben, immer noch eine große Bedeutung. Das habe ich auch während meiner Amtszeit als Bürgermeister stets betont. Da lag es nah, dass ich zu meinem Abschied auch für zwei christliche Einrichtungen um Spenden bitte“, erklärte Christoph Tesche. Der hatte stets auch den interreligiösen Dialog in der Stadt unterstützt und durch viele Gespräche und Aktionen forciert.
Sowohl mit dem Hospiz, als auch mit dem Kinderheim, hatte der ehemalige Bürgermeister während seiner Amtszeit zu verschiedenen Anlässen immer wieder Kontakt. „Mich hat die Arbeit, die dort geleistet wird, stets beeindruckt. Vor allem gilt das für die Art und Weise, wie Professionalität mit Empathie und Menschlichkeit verbunden wird. Ohne das Hospiz und das Kinderheim wäre unsere Stadt ein ganzes Stück ärmer“, betonte Christoph Tesche.
Michael Kornau und Vanessa Nienhaus zeigten sich hocherfreut. Während das Hospiz die Spende für Projekte und die laufenden Kosten einsetzen möchte, wird das Kinderheim zum einen die Summe in die Wartung von Spielgeräten investieren und zum anderen in die Anschaffung der „Ruhrtopcard“, um den jungen Bewohner*innen diverse Ausflüge ermöglichen zu können.
Foto (Stadt RE): Christoph Tesche übergab die Spendenschecks an Bianca Kalz, Sabrina Bergeest, Cornelia Derichs (alle Hospiz), Vanessa Nienhaus (Kinderheim) und Michael Kornau (v.l.). Mit dabei war auch Therapiehund Fiete.