
... der Hitzegefährdungen während der immer mehr sich entwickelnden Hitzewellen besonders für alleinlebende hochaltrige Senioren*innen.
Die über 30 Besucher*innen kannten viele der Hitzegefahren, neu war jedoch unter anderem, dass Medikamente während einer Hitzephase veränderte Wirkungen haben. Zum Abschluss des Vortrages warben Gerhard Kmoch und Norbert Jandt vom Projektteam Hitzeprävention unter den Teilnehmenden nach Telefonkandidat*innen.
In einem geplanten Testprogramm soll eine Gruppe von etwa 50 älteren Menschen über 70 Jahren auf Hitzeperioden vorbereitet und wie in einer Hitzewelle begleitet und unterstützt werden.
Dies erfolgt durch Aufklärungsgespräche vor und nach der Hitzeperiode, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen. Die Teilnehmer*innen werden während der Hitzeperiode engmaschig durch eine telefonische Betreuung des Deutschen Roten Kreuzes begleitet und entsprechend ihres Gesundheitszustandes beraten. Das Vorhaben soll in einem Zeitraum von zwei bis drei Wochen im Juli/August 2023 durchgeführt werden, wobei tägliche Kontrollanrufe morgens zu verabredeten Terminen erfolgen. Der Testzeitraum wird so gewählt, dass die Bedingungen zukünftiger Hitzewellen bestmöglich nachgebildet werden.