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Titel
Hohenhorst: BM Axel Tschersich stellt Weichen für Sanierung des Sportzentrums
Bild
Das Stadion Hohenhorst aus der Vogelperspektive. Mit Mitteln aus dem Förderprogramm des Bundes soll das Sportzentrum fit für die Zukunft gemacht werden.
Einleitung
In der ersten Sitzung des Verwaltungsvorstandes unter seiner Leitung am Dienstag, 4. November, hat Bürgermeister Axel Tschersich die Weichen für eine Sanierung des Stadion Hohenhorst gestellt.
Haupttext


Mit den zuständigen Beigeordneten Dr. Sebastian Sanders und Axel Fritz wurde die Einrichtung einer Projektgruppe vereinbart, die den Auftrag hat, bis zum 15. Januar 2026 einen entsprechenden Förderantrag auf den Weg zu bringen. „Die Zeitschiene ist sehr ambitioniert, doch wollen wir uns die Chance auf das Förderprogramm auf keinen Fall entgehen lassen“, sagte Axel Tschersich. 

Das 1977 eingeweihte Stadion Hohenhorst soll mit Mitteln aus der sogenannten „Sportmilliarde“ modernisiert werden. „Ziel ist es, das Stadion und das Umfeld der Sportanlage für die Zukunft fit und damit zur ,Guten Stube des Sports‘ in Recklinghausen zu machen“, erklärte Tschersich. Bei den Spitzen der beiden großen Fraktionen im neu gewählten Rat – CDU und SPD – rannte der Bürgermeister mit seiner Initiative offene Türen ein. 

„Nun gilt es, zügig eine Projektskizze zu entwickeln, die wir mit dem Förderantrag einreichen müssen“, kündigte Tschersich an. Mit dem neuen Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ stellt der Bund im Rahmen des „Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität“ im ersten Schritt 333 Mio. Euro zur Verfügung. Gefördert werden bauliche und energetische Sanierungen von Sportanlagen, Hallen und Freibädern. Auch die Umwandlung von Asche- und Rasenplätzen in Kunstrasenplätze ist ausdrücklich förderfähig. 

„Mir ist natürlich bewusst, dass wir auch an etlichen anderen Sportstätten Sanierungsbedarf haben. Die Sport- und Gebäudeverwaltung hat alle Anlagen im Blick, die ohnehin fortlaufend mit städtischen Mitteln überarbeitet werden.  Wir werden die Standorte bewerten und schauen, welche Schwerpunkte wir mit den Fördermitteln setzen können und welche Aufgaben wir mit Unterstützung aus anderen Fördertöpfen in den kommenden Jahren in Angriff nehmen“, führte Tschersich aus.  

Mit Blick auf das Stadion Hohenhorst erklärte der Bürgermeister: „Wichtig ist mir, dass wir bereits direkt zu Beginn die Sportvereine beteiligen, die aktuell dort ihre Heimat haben. Schließlich wollen wir nicht an deren Bedürfnissen vorbeiplanen. Wir wollen vielmehr gemeinsam mit den Vereinen ein tragfähiges Konzept erarbeiten“, betonte Axel Tschersich nach der Sitzung des Verwaltungsvorstandes. Das Stadion Hohenhorst wird aktuell von sechs Vereinen genutzt:  FC 96 Recklinghausen, 1. FFC Recklinghausen, Recklinghausen Chargers, Recklinghäuser Leichtathletik-Club (RLC), 1. Bogen-Sport-Club Recklinghausen (BSC) und Lauftreff. Regelmäßig finden dort außerdem auch Veranstaltungen der Recklinghäuser Schulen statt. 

Das letzte Wort, bevor der Förderantrag auf den Weg gebracht wird, habe natürlich der Rat. Die Politik muss die nötigen Eigenmittel zur Verfügung stellen. Die Höchstförderung durch den Bund beträgt 8 Millionen Euro. Die Städte sind mit 25 Prozent Eigenanteil im Boot. Doch angesichts der bereits abgegebenen zustimmenden Stellungnahmen der beiden größten Ratsfraktionen, stehen die Weichen auf politischer Ebene auf Zustimmung.  

Pressefoto: Das Stadion Hohenhorst aus der Vogelperspektive. Mit Mitteln aus dem Förderprogramm des Bundes soll das Sportzentrum fit für die Zukunft gemacht werden. Foto: Stadt RE

Datum
05.11.2025


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